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Heidelberger Requiem


€ 9,99
 
kartoniert
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Januar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Alexander Gerlach glaubt, mit seiner Beförderung zum Chef der Heidelberger Kriminalpolizei einen ruhigen Posten bekommen zu haben. Doch schon am ersten Tag wird die Leiche eines Chemiestudenten gefunden, der auf grausamste Weise ermordet wurde. Die Lösung des Falls scheint einfach, denn der junge Mann hatte synthetische Drogen hergestellt, um sein Budget aufzubessern. Doch bald kommt es zu einem weiteren Mord, der alle bisherigen Vermutungen über den Haufen wirft. Als Gerlach beginnt, das grausame Spiel zu durchschauen, ist es fast zu spät ... Ein spannender Roman mit einem ungewöhnlich sympathischen Helden, der sich nicht nur ständig in die falschen Frauen verliebt, sondern zudem als allein erziehender Vater von seinen beiden Töchtern in Atem gehalten wird.

Portrait

Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und hat viele Jahre in leitenden Positionen am Karlsruher Institut für Technologie KIT gearbeitet. Er hat drei erwachsene Töchter und lebt heute in Karlsruhe und Regensburg. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Alexander-Gerlach-Romane waren bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

Pressestimmen

»Eine spannende Geschichte, flüssig erzählt und verwickelte, sich nach und nach klärende Figurkonstellationen. Wolfgang Burger versteht es, Atmosphäre zu beschwören, und schildert seine Personen plastisch. Kripochef Gerlach ist ein rundum sympathischer Typ, an den man sich gewöhnen könnte.« Rhein-Neckar-Zeitung
EAN: 9783492242172
ISBN: 3492242170
Untertitel: Kriminalroman. 'Alexander Gerlach'.
Verlag: Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Seitenanzahl: 272 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Igelmanu - 29.07.2016, 11:56
Vielversprechender Auftakt
»Der Körper eines erwachsenen Menschen enthält ungefähr fünf Liter Blut. Ein halber Putzeimer voll, mehr nicht. Zudem muss man in Rechnung stellen, dass ein Mensch, dessen Pulsadern geöffnet werden, nicht einmal die Hälfte seines Bluts verliert. Dann versagt das Herz, der Rest bleibt im Körper zurück und gerinnt im Lauf der folgenden Stunden. Alles in allem konnte der Tote also kaum mehr als zwei Liter Blut verloren haben. Aber wenn diese zwei Liter in einem siebzig Quadratmeter großen Raum verteilt sind, der zudem weitgehend in Weiß gehalten ist, dann ist das eine Menge. Schwarzes, geronnenes Blut war das Erste, was ich sah. Überall. Es war eine Schweinerei ohnegleichen.« So hatte sich Kriminalrat Alexander Gerlach seinen ersten Tag als Leiter der Kriminalpolizei in Heidelberg nicht vorgestellt, hatte viel eher mit einem ruhigen Posten nach seiner Versetzung aus Karlsruhe gerechnet. Und nun steht er vor der Leiche eines grausam ermordeten jungen Mannes, der der Sohn eines bekannten Professors am Uniklinikum ist. Die Klärung des Falls scheint jedoch nicht allzu kompliziert zu sein, bald schon ist ein Verdächtiger in Haft. Doch da geschieht ein weiterer Mord und Alexander erkennt zwei Dinge: 1. Er muss völlig umdenken. Und 2. Ihm läuft die Zeit davon¿ Heidelberger Requiem ist der Auftakt zu einer mittlerweile zwölf Bände umfassenden Krimireihe um den Ermittler Alexander Gerlach. Es scheint eine vielversprechende Reihe zu sein, dieser erste Band gefiel mir jedenfalls sehr! Bei Alexander scheinen sowohl die berufliche, als auch die private Seite zu stimmen, er überzeugt als Ermittler und punktet durch eine Reihe menschlicher Schwächen, die ich teilweise sehr sympathisch fand. In diese Kategorie fallen beispielsweise seine Versuche, als alleinerziehender Vater mit seinen pubertierenden Zwillingsmädchen klarzukommen. Die beiden sind im Team wirklich nicht zu unterschätzen und zusammen mit einigen anderen interessanten Charakteren machten sie mich schwer neugierig auf ihre weitere Entwicklung in späteren Bänden. Die Ermittlungsarbeit erscheint mir realistisch und Logikfehler konnte ich keine entdecken. Der Krimi bleibt spannend und lässt sich gleichzeitig so schön und leicht lesen, dass man gerne dranbleibt. Als Regionalkrimi tut das Buch ebenfalls "seine Pflicht" und vermittelt entsprechendes und stimmungsvolles Lokalkolorit. Fazit: Vielversprechender Auftakt mit einem sehr sympathischen Ermittler. An dieser Reihe bleibe ich gerne dran!