HUDU

Zeugen der Zerstörung


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kartoniert
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Juni 2008

Beschreibung

Beschreibung

Der Schriftsteller Thomas Bernhard erlebte als Kind die Luftangriffe der Alliierten auf seine Heimatstadt Salzburg 1944 als ein »mich für ein ganzes Leben verletzendes Geschehen«. Aber wo sind die literarischen Zeugnisse aus den Zentren der brennenden Städte? Oder hat der Luftkrieg tatsächlich, wie später W.G. Sebald behaupten sollte, bei den Deutschen »kaum eine Schmerzensspur« hinterlassen? Und kaum eine Spur in der Literatur?
Volker Hage, bester Kenner der von Sebald ausgelösten Debatte über »Luftkrieg und Literatur«, bietet ein äußerst anschauliches, abschließendes Resümee - basierend auf genauen Quellenstudien sowie Interviews mit Autoren, die ihre persönlichen Erinnerungen an die Bombennächte oder Ruinenfelder höchst bewegend schildern: Wolf Biermann, Dieter Forte, Rolf Hochhuth, Walter Kempowski, Alexander Kluge, Monika Maron, Harry Mulisch, Marcel Reich-Ranicki, Gerhard Roth, W.G. Sebald und Kurt Vonnegut. Eine über die literturinterne Diskussion weit hinausweisende Facette der Zeitgeschichte wird erstmals umfassend sichtbar.

Portrait

Volker Hage, 1949 in Hamburg geboren, ist der Literaturredakteur des Spiegel; zuvor arbeitete er bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Zeit. Gastprofessuren in Deutschland und in den USA. Bei S. Fischer erschien zuletzt "Eine Liebe fürs Leben. Thomas Mann und Travemünde" (2002), mit dem Luftkrieg beschäftigt sich auch der von ihm herausgegebene Band: "Dieter Forte, Schweigen oder sprechen" (2002).
EAN: 9783596160358
ISBN: 3596160359
Untertitel: Die Literaten und der Luftkrieg. 'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Seitenanzahl: 303 Seiten
Format: kartoniert
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