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Zorn - Tod und Regen


€ 9,99
 
kartoniert
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April 2012

Beschreibung

Beschreibung

»Es dauerte drei Stunden, bis sie den Verstand verlor, und weitere zwei, bis sie endlich sterben durfte.«
Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege, der dicke Schröder, haben seit Jahren in keinem Mordfall mehr ermittelt. Aber nun überstürzen sich die Ereignisse: zwei Morde in kürzester Zeit - blutig, brutal, unerklärlich. Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Zorn ist ratlos, Schröder schon mitten drin in den Ermittlungen. Und der Mörder hat noch nicht genug ...
Der erste Fall für Zorn und Schröder
»Claudius Zorn und sein Kompagnon haben das Zeug dazu, Kultstatus zu erreichen.« krimi-couch.de
»Dieses Gespann hat Potenzial, oh ja.« Nordkurier
»Das Duo Zorn-Schröder hat das Zeug zu weiteren Folgen. Und bestimmt werden die beiden Ermittler irgendwann auch im Fernsehen auf Mörderjagd gehen.« hr4

Portrait

Stephan Ludwig, Jahrgang 1965, arbeitete als Theatertechniker, Musiker und Gaststättenbetreiber. Er lebt in Halle und hat sich als Rundfunkproduzent einen Namen gemacht. Beim Schreiben arbeitet er genau wie im Tonstudio: aus dem Bauch heraus. Krimis zu schreiben ist für ihn ein Glücksfall, dabei stellt er seine Ermittler Zorn und Schröder gerne vor echte Herausforderungen.
EAN: 9783596193059
ISBN: 3596193052
Untertitel: Zorn und Schröder, Band 1. 'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: April 2012
Seitenanzahl: 368 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Igelmanu - 15.01.2016, 15:26
Ein kultiges Ermittlerteam
»Sie sollten wissen, dass ich nicht krank bin. ¿ Ich bin nicht krank, also nicht verrückt - jedenfalls nicht verrückter als jeder andere. ¿ Sie und ich, wir beide sind jetzt hier. Und sie müssen wissen, dass Sie in meinen Augen überhaupt keine Schuld tragen an dieser Situation. Sie können wirklich nichts dafür ¿ für Ihren schmerzvollen vorzeitigen Tod.« Ich weiß ja nicht, wie andere das empfinden - aber ich hatte an dieser Stelle schon meine Zweifel, ob der gute Mann geistig wirklich vollkommen gesund ist. Zumal wenn man berücksichtigt, was er anschließend mit seinem Opfer anstellt¿ Hauptkommissar Zorn und sein Kollege Schröder bearbeiten gewöhnlich "mittelmäßige Fälle in einer mitteldeutschen Großstadt". In dieser Stadt, die schon lange keinen Mord mehr erlebt hat, geht plötzlich ein Killer um, der seine Opfer auf grausame und überaus blutige Art tötet. Ein kniffliger Fall für die beiden Ermittler, der immer mehr zu eskalieren scheint¿ Dieser Krimi lebt durch seine Charaktere. Zorn und Schröder sind zwei Typen, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten. Zorn ist eitel, arrogant, faul und aggressiv. Wo eben möglich, drückt er sich vor der Arbeit - dafür hat er schließlich Schröder. Der wiederum ist ein überaus freundlicher Mensch, der sich in seine Arbeit richtig reinkniet, mit hoher Intelligenz punktet und Zorns Ausbrüche gutmütig erträgt. Noch mehr Unterschiede gefällig? Zorn ist groß und hat eine sportliche Figur. Schröder ist klein und moppelig. Zorn raucht Kette, Schröder ist überzeugter Nichtraucher. Man fragt sich, was die beiden eigentlich verbindet. Letztlich ist Zorns Charakter aber so angelegt, dass er mir trotz aller Mängel irgendwie sympathisch erschien. Außerdem drängt sich natürlich die Vermutung mit der harten Schale und dem vielleicht doch irgendwo vorhandenen weichen Kern auf. Ob sich das noch bestätigen wird? Tja, und Schröder hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Die Wortgefechte zwischen den beiden sind wirklicher Kult und überaus spaßig. Der Fall selber ist blutig, interessant angelegt und entwickelt sich spannend. Was den Täter angeht, hatte ich zwar den richtigen in Verdacht, konnte dies aber nicht begründen. Die diversen Fragen nach dem Warum und dem Wie werden wirklich erst gegen Schluss klar. Fazit: Dem Autor gelingt mit diesem Krimi eine tolle Mischung zwischen Spannung und Humor. Es fehlt weder an Elementen, die einen guten Krimi würzen noch an wirklich lustigen Stellen, über die ich herzhaft lachen konnte. Ich freue mich, dass diesem ersten Fall für Zorn und Schröder bereits vier weitere gefolgt sind - ich werde gleich weiterlesen :) »Ich bin Bulle, ich darf das.«
sommerlese - 23.05.2015, 08:23
Ludwig, Stephan, Zorn - Tod u. Regen
»Es dauerte drei Stunden, bis sie den Verstand verlor, und weitere zwei, bis sie endlich sterben durfte.« Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege, der dicke Schröder, haben seit Jahren in keinem Mordfall mehr ermittelt. Aber nun überstürzen sich die Ereignisse: zwei Morde in kürzester Zeit " blutig, brutal, unerklärlich. Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Zorn ist ratlos, Schröder schon mitten drin in den Ermittlungen. Und der Mörder hat noch nicht genug " Cover: Hier muss ich mal das geniale Einschussloch im Namen des Ermittlers Zorn erwähnen. Die verbrannte Stelle markiert den Buchstaben O im Namen und ähnelt einem echten Einschuss. Als Geschenk kam das Buch zu mir, bisher hatte ich noch kein Buch des Autors gelesen und musste mir nun mal endlich einen Eindruck darüber verschaffen, was es mit dem großen Erfolg auf sich hat. Ich wurde nicht enttäuscht, sondern bin völlig begeistert. Diese Ermittler sind anders als alle bisher kennengelernten. Sie wirken auf mich wie moderne Dick und Doof. Claudius Zorn ist der launische, unorganisierte, selbst verliebte und arbeitsscheue Chef, der überhaupt keinen Mumm in den Knochen hat. Doch seinen trockenen Humor finde ich toll. Den hat auch sein Untergebener Schröder. Dieser dicke Mann in Cordhosen wirkt unscheinbar und ein wenig verpeilt, aber er hat seinen Job absolut drauf. Er ist die eigentliche treibende Kraft und mit seinem Gedächtnis, seiner Spürnase und seinem Arbeitseifer ein Traumkommissar. Auch wenn man es seinem Äußeren nicht ansieht, er ist intelligenter und sportlicher als sein Chef. Seine Kommentare treffen immer ins Schwarze und haben mich sehr amüsiert. Nebenbei ist der Plot sehr durchdacht und stimmig. Spannung gibt es durchgängig und die Ermordeten enden schrecklich. Die Nerven werden nicht geschont, als Leser wird man in den Fall hineingezogen und erst am Ende wieder frei gelassen. Ein absolutes Dreamteam, eine spannende Verfolgung auch in der Unterwelt Halles und trockener Humor machen diesen Thriller unvergesslich und einzigartig. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen!
S. Maron - 18.09.2014, 15:06
Ludwig, Stephan, Zorn - Tod u. Regen
Hauptkommissar Claudius Zorn ermittelt in zwei brutalen Mordfällen in einer mittelgroßen, verregneten Stadt in Mitteldeutschland, die eigentlich nur natürliche Todesfälle kennt. Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust und keine Spur und der Regen hört auch nicht auf. Sein dicker, schlecht gekleideter Kollege Schröder mit dem Superhirn nervt ihn, ist aber für die Aufklärung ganz nützlich. Es ist selten, dass ein deutscher Krimi mörderisch spannend bis zum furiosen Finale ist und gleichzeitig auch sehr witzige Dialoge beinhaltet. Und jetzt kommt das Allerbeste: es gibt noch einen zweiten Teil. Da scheint ständig die Sonne und es ist heiß. Unnötig zu erwähnen, dass Zorn dies ebenfalls nervt.
Susanne M. - 23.05.2013, 15:33
Zorn - Tod und Regen / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.1
Hauptkommissar Claudius Zorn ermittelt in zwei brutalen Mordfällen in einer mittelgroßen, verregneten Stadt in Mitteldeutschland, die eigentlich nur natürliche Todesfälle kennt. Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust und keine Spur und der Regen hört auch nicht auf. Sein dicker, schlecht gekleideter Kollege Schröder mit dem Superhirn nervt ihn, ist aber für die Aufklärung ganz nützlich. Es ist selten, dass ein deutscher Krimi mörderisch spannend bis zum furiosen Finale ist und gleichzeitig auch sehr witzige Dialoge beinhaltet. Und jetzt kommt das Allerbeste: es gibt noch einen zweiten Teil. Da scheint ständig die Sonne und es ist heiß. Unnötig zu erwähnen, dass Zorn dies ebenfalls nervt.
Buch im Kopf - 30.05.2012, 19:22
Zorn - Tod und Regen / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.1
Das ungleiche Team aus Zorn und Schröder sollen Klarheit in die beiden Fälle bringen. Zum Glück steht dem trägen Hauptkommissar Zorn der hochmotivierte Assistent Schröder zur Seite. Mich hat dieses Buch von der ersten Seite an gepackt. Vor allem, der von so vielen Lesern als unsympathisch empfundene Claudius Zorn ist mit seiner grimmigen Art meiner Meinung nach sehr interessant, auch wenn ich mir diesen niemals als Vorgesetzten wünschen würde.Das Buch ist durchgehend spannend geschrieben. Auch die Passagen in denen eigentlich "nichts" passiert, waren kein bisschen langweilig oder langatmig. Einziger Kritikpunkt: Die Beweggründe des Täters waren für mich alles andere als überzeugend und glaubhaft. Ansonsten ein gelungenes und unterhaltsames Krimidebüt auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue. Empfehlenswert für Krimileser, die einen guten Schuss trockenen Humor vertragen.
BigEyes - 20.05.2012, 11:12
Zorn - Tod und Regen / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.1
Inhalt: Zwei Morde in einer Stadt, die seit Jahren nur natürliche Todesfälle kannte. Blutig, brutal, unerklärlich: Warum gibt ein Killer seinem Opfer Schmerzmittel, bevor er es quält? Hauptkommissar Claudius Zorn soll die Ermittlungen leiten: Er hat Kopfschmerzen, er hat keine Lust, er hat keine heiße Spur. Als er dann noch merkt, dass ihn bei den Ermittlungen irgendjemand austricksen will, bekommt Zorn richtig schlechte Laune. Und der Mörder hat noch nicht genug Meinung: Herausragend ist der Protagonist Zorn. Er ist ständig zornig, faul und hält sich für den Nabel der Welt. Er ist der Chef des Teams Zorn/Schröder. Schröder ist das Gegenteil von Zorn und dem Chef treu ergeben. Diese Konstellation beschert so manchen Lacher. Im Laufe des Buches wird Zorn jedoch umgänglicher. Doch Zorn fand ich aufgrund seines doch sehr eigenen Wesens am interessantesten Fazit: Gelungen
Plueschfussel - 17.05.2012, 13:03
Zorn - Tod und Regen / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.1
Zorn und Schröder sind ein merkwürdiges Duo, aber man sollte beide nicht unterschätzen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, jeder hat seine Macken und Eigenheiten. Vor allem Zorn birgt ungeahnte Schwächen und der dicke Schröder? Der entpuppt sich als wahres Genie und hat den eisernen Willen eines Terriers. Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Es war nie langweilig. Stephan Ludwig schreibt spannend und zugleich auch komisch und hat einen Sinn für Details. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.
L. - 11.05.2012, 22:10
Zorn - Tod und Regen / Hauptkommissar Claudius Zorn Bd.1
Hauptkommissar Claudius Zorn ist in der Hierarchie der örtlichen Polizei weit unten und er mag seinen Job überhaupt nicht, ist durch ihn unzufrieden, mürrisch und ewig schlecht gelaunt. Nahezu verströmt er eine fast greifbare Aura des Desinteresses und der Gleichgültigkeit. Das wirkt sehr faszinierend. Zorn und sein Partner, der dicke Schröder, sind ein unschlagbares Team, die mit ihrem spitzfindigen und trockenen Humor diesem Krimi auf eine ganz spezielle Weise den perfekten Schliff geben. Der Schreibstil von Stephan Ludwig ist sehr angenehm, flüssig und er schafft es den Spannungsbogen die ganze Zeit über weit oben zu halten. Die Atmosphäre ist düster, verregnet und schaurig. Der Fall an sich lässt sich sehr schwer lösen, da Stephan Ludwig den Täter gekonnt lange im Hintergrund behält. Und obwohl zum Ende hin alles etwas zu konstruiert wirkt war die Enttarnung eine echte Überraschung.