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Engelskalt


€ 12,99
 
kartoniert
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April 2015

Beschreibung

Beschreibung

Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: "Ich reise allein." Kommissar Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht, entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde - und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird ...

Innenansichten

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Portrait

Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. Sein erster Thriller, "Engelskalt", wurde ein Bestseller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.

Pressestimmen

"Schaurig gut!" Jolie


EAN: 9783442482252
ISBN: 3442482259
Untertitel: Thriller. Originaltitel: Det henger en engel alene i skogen. 'Goldmanns Taschenbücher'.
Verlag: Goldmann TB
Erscheinungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 544 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Gabriele Haefs
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Bücherbiene - 07.08.2015, 15:01
Wieder ein Schwedenkrimi?!
Nur diesmal aus Norwegen?! Der Buchhandel wird ja damit geradezu überflutet. Entweder spielen die Krimis in Skandinavien oder seit kurzen in der Bretagne. Trotzdem kann ich jedem begeisterten Krimifan Engelskalt nur wärmstens empfehlen! Wie eine Spinne langsam von Außen nach Innen ihre Fäden zu einem Netz spinnt, so setzt Samuel Bjork seine Protagonisten in Bewegung. Fasziniert verfolgt der Leser die Einführung der einzelnen Figuren und fragt sich, welche Rolle ihr zugedacht ist. Denn jede noch so scheinbar unwichtige Person, jedes kleinste Detail, trägt zu der Handlung bei und ist für die Geschichte wichtig. Ich hatte mir den Krimi als Urlaubslektüre aufgehoben und war nach 2 Tagen durch. Spannend und temporeich erzählt, kein nötiger Ballast aber die nötigen interessanten Charaktere für gute Krimikost. Ich gebe es ungern zu (denn ich lese nicht so gerne Reihen), aber ich hoffe Engelskalt ist der erste Band einer neuen (mehrbändigen) Triologie. Ich würde gerne noch mehr von Holger Munch und Mia Krüger lesen!
Jörg G. - 03.07.2015, 19:23
Goldmann.48225 Bjørk.Engelskalt
Ein typisch skandinavischer Krimi. Düstere Atmosphäre und Hauptdarsteller, die alle ihre eigenen Probleme und spezielle Charaktere haben. Daran krankt aber der Roman, denn es gibt irgendwie nichts Neues. Das Ermittlerteam ist in dieser Besetzung eine Mischung aus diversen anderen Kriminalromanen aus dem hohen Norden. Die Geschichte ist aber spannend und auch etwas unheimlich. Das Ende dann weniger überraschend. Für die Strandlektüre ganz ok, macht aber keinen bleibenden Eindruck.
janaka - 08.06.2015, 20:34
Goldmann.48225 Bjørk.Engelskalt
Diesen grausamen Anblick wird ein Spaziergänger nicht so schnell vergessen, auf seiner morgendlicher Runde mit seinem Hund entdecken die beiden ein kleines Mädchen, aufgehängt an einem Baum mit einem Schild "Ich reise allein" um den Hals. Kommissar Holger Munch benötigt hierzu die Ermittlerin Mia Krüger, die aber gerade mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Mia entdeckt auf den Tatortfotos ein Detail, dass sie zur Rückkehr bringt. Gleich mit den ersten Worten hat mich "Engelskalt" von Samuel Bjørk in den Bann gezogen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Schreibstil ist spannend und flüssig, auch wenn er auf den ersten Blick ruhig und unaufgeregt ist. Das Geschriebene geht mir unter die Haut, die düstere und unheimliche Stimmung kommt bei mir so gut an, dass ich trotz Sonnenschein teilweise Gänsehaut habe. Die Mischung von sehr kurzen, prägnanten Sätzen und dann den längeren, verschachtelten ist gut gelungen. Und die kurzen Kapitel animieren mich, immer weiter lesen zu wollen. Die verschiedenen Handlungsstränge führen den Leser immer wieder auf falsche Fährten, was die Spannung steigert. Zum Ende hin werden alle losen Enden gekonnt zusammengeführt, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buches und der Leser spürt Sympathien und Antipathien. Holger Munch und der Nerd Gabriel sind zwei Figuren, die ich sehr mag und in denen ich mich gut reinversetzen kann. Bei Mia bin ich zwiespältig, ihr Alkoholkonsum ist sehr abschreckend, aber ihre Denkweise ist einfach brillant. Ich würde mich freuen, das gesamte Team in einem weiteren Fall begleiten zu dürfen. Das Cover vermittelt einen düsteren und geheimnisvollen Eindruck, was mir für einen Thriller besonders gut gefällt. Außerdem mag ich es, wenn man Cover fühlen kann, wie z.B. hier den "gestickten" Titel. Echt coole Idee!!! Fazit: Ein gelungenes Debüt, ich möchte mehr von diesem Schriftsteller lesen!
Lasszeilensprechen - 19.05.2015, 19:48
Goldmann.48225 Bjørk.Engelskalt
Ein Thriller mit diversen Schwächen, hat mich leider nicht überzeugt Ein totes Mädchen hängt in Norwegen an einem Baum, mit einem Schild um den Hals: Ich reise allein. Da Kommissar Holger Munch keine Spur auf den Täter hat, sucht er seine Kollegin Mia Krüger auf, die sich momentan auf einer abgelegenen Insel auf ihren Selbstmord vorbereitet. Obwohl sie praktisch schon mit der Welt abgeschlossen hat, wirft sie ein Blick auf die Tatortfotos und entdeckt ein Detail, welches den Fall in ein neues Licht stellt. Offensichtlich wird es nicht bei einem Opfer bleiben... Leider muss ich gleich zu Anfang sagen, dass ich einfach nicht so gut mit Samuel Bjorks Schreibstil zurechtgekommen bin. Manchmal sind die Sätze so abgehakt, dass es schwer ist, das Geschehen flüssig zu lesen. Noch markanter ist aber, dass einzelne Gedanken oftmals wiederholt werden und fast im gleichen Wortlaut mehrfach wiedergegeben werden. Samuel Bjork fasst viele Handlungsstränge zusammen, was ich sehr gut finde, jedoch hätte man davon auch einige - besonders einen, der diverse Seiten ausmacht, aber keine weitere Bedeutung hat - weglassen und so die Story flotter gestalten können. Mia ist alkohol- und medikamentensüchtig. Mit Ansteigen ihres Alkoholpegels denkt sie schärfer, ahja. Mir haben da schon eher die Nebencharaktere bei der Polizei gefallen, vor allem Gabriel, der EDV-Hacker, der sich schon nach wenigen Tagen beweist. Die Grundstory dieses Thrillers hatte absolut Potential, aber bei der Spannung hapert es leider. Darum habe ich einige Passagen querlesen müssen. Da mir auch die beiden Hauptermittler nicht so zugesagt haben, werde ich wohl keinen weiteren Teil lesen, und dass obwohl ich sonst skandinavische Krimis und Thriller ziemlich klasse finde. Daher nur 2 Sterne von mir.
sommerlese - 16.05.2015, 21:42
Goldmann.48225 Bjørk.Engelskalt
Samuel Bjørk lässt den Leser mit seinen drastisch dargestellten Szenen und mysteriös anmutenden Einblicken in die Psyche der Handelnden zunächst in ein Durcheinander von Einzelheiten tauchen, das sich erst allmählich etwas lichtet. Seine Protagonisten werden detailgenau mit ihren Problemen und ihrem persönlichen Umfeld beschrieben und reihen sich in die Riege der verdächtigen und anderen Personen, die problembeladen oder fernab jeglicher Normalität agieren und daher auch schwer einschätzbar sind. Alle werden sehr genau vorgestellt, auch wenn es Zeit und Raum benötigt. Auch die Ermittlungsarbeit wird ausführlich durchgeführt und erklärt, dazu werden viele Handlungsstränge nebeneinander gelegt, die den Leser zwar verwirren, aber der Handlung gut folgen lassen. Es wird diversen Spuren selbst mithilfe eines Hackers nachgegangen, die mal im Nichts enden, dann aber wieder Verbindungen zwischen einigen Personen herstellen. Das macht Spaß und festigt den Spannungsbogen. Auch die vielen Szenenwechsel haben zu einer guten Unterhaltung beigetragen. Wenige Dinge allerdings waren vorhersehbar, zu zufällig oder einfach zu übertrieben und daher nicht ausgewogen genug. Das hat die geheimnisvolle Atmosphäre, die Bjørk erst aufgebaut hat, leider wieder etwas zunichte gemacht. Dazu zählt auch die unverhältnismäßige Dichte im Buch an geistesgestörten Menschen. Das Ende wird ziemlich actionreich präsentiert, findet aber doch die übliche Aufklärung im Gute überleben-Böse sterben-Modus. Dennoch hat mich dieser Beginn einer neuen Reihe gut unterhalten, die Ermittler sind klischeehaft, wie in skandinavischen Krimis üblich, suchtgefährdet und haben diverse Fähigkeiten, die es noch auszubauen gilt. Diese Entwicklung möchte ich gern weiter verfolgen. Hervorragend gestaltet finde ich das Cover des Buches. Ein dick aufgestickt wirkender, da geprägter Titel macht sich blutrot auf grauem Grund besonders gruselig deutlich. Da haben sich Werbeleute mal etwas einfallen lassen. Dieser Thriller hat durchaus einen gewissen Spannungs- und Unterhaltungswert, er zeigt viele kranke Charaktere und ist mal anders geschrieben als die üblichen Thriller.
SteffiKa - 15.05.2015, 11:32
Goldmann.48225 Bjørk.Engelskalt
Ein Spaziergänger findet im Wald die Leiche eines Mädchens. Sie wurde in Puppenkleidern erhängt und trägt ein Schild um den Hals: "Ich reise allein". Holger Munch wird mit den Ermittlungen betraut und holt sich Hilfe bei seiner alten Kollegin Mia, die sich nach einem privaten Schicksalsschlag auf eine einsame Insel zurückgezogen hat, um sich auf ihren Selbstmord vorzubereiten. Aber Mia lassen die Bilder des toten Mädchens nicht mehr los und sie entdeckt ein Detail, das bisher übersehen wurde. Dem Mädchen wurde die Zahl "1" in den Fingernagel geritzt. Ein Zeichen dafür, dass es weitere Morde geben wird? Holger Munch, ein ständig rauchender Nerd und ein durchaus fähiger Ermittler war durchaus sympathisch, aber manchmal etwas hilflos. Seine Kollegin Mia, die entweder auf Alkohol oder Tabletten war, konnte mein Leserherz nicht gewinnen. Einzig und allein der zweite Nerd, Gabriel, war erfrischend. Er wurde neu ins Team um Holger und Mia berufen. Leider konnte "Engelskalt" insgesamt nicht überzeugen. Ein Schreibstil (oder lag"s an der Übersetzung?), der mich verwirrt hat, sodass ich Sätze teilweise zweimal lesen musste, um sie zu verstehen. Außerdem wurde ständig wiederholt: Entweder ein Handlungsstrang nochmal kurz erzählt, weil man lange nichts mehr davon gelesen hat, aber auch im direkten Gespräch. Auch die Spannung und Emotionalität habe ich vermisst: Das Buch lies sich immer wieder leicht aus der Hand legen und ich musste mich zum Schluss fast überwinden, weiter zu lesen. Da konnten auch die letzten 50 Seiten, die einem Thriller ansatzweise gerecht werden konnten, die Längen der vorherigen Seiten nicht wett machen. Einzig und allein die Beantwortung der Frage "Wer war"s?" hat mich überrascht. Leider keine Leseempfehlung!