HUDU

Die Erfindung der Welt. Zum Werk von Christoph Ransmayr


€ 12,90
 
kartoniert
Sofort lieferbar
März 1997

Beschreibung

Beschreibung

Spätestens seit dem Erscheinen seiner Romane Die letzte Welt (1988) und Morbus Kitahara (1995) zählt Christoph Ransmayr zu den wichtigsten und international renommierten deutschsprachigen Schriftstellern der jüngeren Generation. Seine Bücher werden im In- und Ausland intensiv gelesen und diskutiert und wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Der vorliegende Band enthält Interpretationen und Analysen namhafter Kritiker und Wissenschaftler, eine ausführliche Forschungsbibliographie sowie Texte und Reportagen von Christoph Ransmayr selbst. Jedes Buch Ransmayrs wird gründlich vorgestellt und von Kennern des Werkes kommentiert. Die meisten Beiträge wurden für den vorliegenden Band geschrieben und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht. Hinzu kommen etliche Aufsätze über Christoph Ransmayr, die erstmals in deutscher Sprache vorgelegt werden.

Inhaltsverzeichnis

KOLLEGENGiorgio Manganelli: Der Dichter Ovid, ein unsichtbarer SchattenSalman Rushdie: Der Künstler, zermalmt von den Mythen eines TyrannenErik Fosnes Hansen: Die Welt im GrenzgebietPéter Esterházy: Ein feines Werk, ein GlückspilzSTRAHLENDER UNTERGANGBernhard Fetz: Der »Herr der Welt« tritt ab. ZuStrahlender Untergang. Ein Entwässerungsprojekt oder die Entdeckung des WesentlichenDIE SCHRECKEN DES EISES UND DER FINSTERNISChristoph Ransmayr/Rudi Palla: Der letzte Mensch. Zu Besuch auf 78 Grad 36' nördlicher BreiteFrancis Spufford: Die weißen Flecken ausfüllenHarald Eggebrecht: Wider das häßliche Haupt der Wahrscheinlichkeit. Erfahrungen mit Christoph RansmayrsDie Schrecken des Eises und der FinsternisReinhold Messner: Langsame Verdüsterung. Der genaue Beobachter einer Welt hinter dieser WeltDIE LETZTE WELTPublius Ovidius Naso: Perdix. Aus denMetamorphosenChristoph Ransmayr: Perdix oder Das Begräbnis des IcarusVolker Hage: Mein Name sei Ovid. Anmerkungen zu Christoph RansmayrsDie letzte WeltWendelin Schmidt-Dengler: »Keinem bleibt seine Gestalt« - Christoph Ransmayrs RomanDie letzte WeltRalf Peter Märtin: Ransmayrs Rom. Der Poet als HistorikerThomas Anz: Spiel mit der Überlieferung. Aspekte der Postmoderne in RansmayrsDie letzte WeltChristoph Ransmayr: Hiergeblieben! Rede zur Verleihung des Anton-Wildgans-PreisesMORBUS KITAHARAMartin Pollack/Christoph Ransmayr: Nach dem Ebenbild der Welt. Eine SchöpfungsgeschichteKonrad Paul Liessmann: Der Anfang ist das Ende.Morbus Kitahara und die Vergangenheit, die nicht vergehen willCarl Niekerk: Vom Kreislauf der Geschichte. Moderne - Postmoderne - Prämoderne: RansmayrsMorbus KitaharaAndré Spoor: Der kosmopolitische Dörfler. Christoph Ransmayrs wüste WeltenThomas Neumann: »Mythenspur des Nationalsozialismus« - Der Morgenthauplan und die deutsche LiteraturkritikUlrich Weinzierl: Lob der Nachbarschaft. Laudatio zur Verleihung

Portrait

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr, geboren am 20.3.1954, hat nach seinen abgeschlossenen Philosophie- und Ethnologiestudien erst einmal als Journalist für einige verschiedene Zeitungen gearbeitet. Seit er sich als freier Schriftsteller niedergelassen hat, veröffentlicht er Romane und vielbeachtete Übersetzungen des römischen Dichters Ovid. Ransmayr ist ein sprachgewandter Autor, der die ganz besondere Fähigkeit besitzt, Details und landschaftliche Strukturen in seinen Texten darzustellen. Zu seinen Veröffentlichungen zählen die Romane "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" und "Die letzte Welt".
EAN: 9783596134335
ISBN: 3596134331
Untertitel: 'Fischer Taschenbücher Allgemeine Reihe'.
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum: März 1997
Seitenanzahl: 237 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben