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Das kleine Buch der Feen und Elfen


€ 4,00
 
kartoniert
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Mai 2005

Beschreibung

Beschreibung

Die Welt der Feen und Elfen ist federleicht und anmutig, geheimnisvoll und schillernd. Christine Stecher beschreibt, was man wissen muss, um dieses mächtige Zauberreich kennen zu lernen und mit ihm in Freundschaft zu leben.

Portrait

Christine Stecher ist erfahrene und erfolgreiche Buchautorin im Bereich Spiritualität und ganzheitliche Medizin.

Leseprobe

Die guten Nachbarn


Feen und Elfen sind springlebendige Geschöpfe in der Natur, die zuweilen über Ehrfurcht gebietende Kräfte verfügen. Dennoch ist ihre Welt federleicht und anmutig, denn ihr Werkzeug ist der Zauberstab aus Licht. Das geheimnisvolle Feenreich erscheint den Menschen heute so fern und märchenhaft. Dabei ist es gar nicht so schwer, Kontakt aufzunehmen und sogar konkrete Hilfe zu erhalten.


Geheimnisvolle Reiche
Ganz in unserer Nähe, gleich hinter dem nächsten grünen Blatt, existiert ein wunderbares Reich schöpferischer Geister. Es hat wie die buntgewürfelte Schar seiner Bewohner viele Namen. Bei uns wird es heute meist Reich der Naturgeister genannt. Es ist Teil der vom Mond regierten Anderswelt oder Astralwelt. In diesen Sphären sind die verschiedensten wohlgesinnten, hilfreichen, aber auch Schrecken erregenden Wesenheiten zu finden. Zu ihnen gehören zum Beispiel Tier- und Pflanzengeister, Ahnengeister, Kobolde oder Spukgestalten. Ihnen allen ist gemein, dass sie keinen materiellen, grobstofflichen Körper besitzen.
Wir Menschen haben durch unsere individuelle Seelenkraft die Möglichkeit, gleichzeitig in einem physischen Körper zu leben und auch in geistigen Welten zu Hause zu sein. So gelingt es uns, die Anwesenheit von gänzlich ätherischen Wesen wie den Elfen und Feen zu fühlen oder ihre Energien sogar zu erschauen. Voraussetzung ist, dass wir uns nicht zu sehr auf die Materie konzentrieren und uns in Balance mit unseren Gefühlen und Empfindungen bringen.
Auch durch Träume oder einfaches Stillwerden beim Anblick von herrlichen Naturlandschaften oder beim Verweilen im Schatten von alten Baumriesen lässt sich erspüren, dass unser Universum nicht nur eine einzige Ebene der Wirklichkeit in sich birgt. Es ist auf allen sichtbaren und unsichtbaren Stufen des Seins von unfassbar großer Lebendigkeit erfüllt.
Durch bestimmte Rituale, wie sie vor allem von Schamanen benutzt werden, erlangt ein Mensch einen tiefen
Zugang zur Anderswelt, in der auch die Naturgeister leben. Eine solche Trancereise zu den Hütern der Pflanzen oder Kristalle wird im Rahmen der weißen Magie unternommen, um Geheimnisse zu lüften, Wissen zu erlangen und damit Heilung zu bewirken.
Auf der Erde kommen wir also mit verschiedenen geistigen Reichen in Kontakt. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Schwingung existieren sie parallel zueinander, und manche durchdringen sich auch. Teilweise stehen sie in enger Wechselbeziehung, um sich gemeinsam höher zu entwickeln. Für uns Menschen sind die Naturwesen, die als Helfer der Engel dazu beitragen, dass das Leben auf der Erde gedeiht, die wichtigsten Nachbarn und Freunde.


Glück verbreitet sich in einem Haus, das einen Elfen besitzt, das Vieh gedeiht besser als an anderen Orten und wird von keiner Krankheit befallen, alle Unternehmungen gelingen.
Brüder Grimm


Ein Füllhorn von Lebendigkeit


In jedem grünen Winkel sind unter der Anleitung von Engeln und Landschaftsfeen Scharen von Naturgeistern am Werk, um Tiere und Pflanzen zu pflegen, um Quellen, Bäche und Teiche zu hüten oder um Berge, Hügel und Täler zu bewohnen und als Lebensraum offen zu halten. In jedem Land der Welt erzählen Märchen und Sagen von den Abenteuern, die ein Mensch mit diesen Geschöpfen aus der Anderswelt erleben kann.
Das Volk der Feen, Elfen, Zwerge, Nixen und Kobolde, das für das bloße Auge unsichtbar ist, nimmt in der Vorstellungskraft der Menschen jeweils eine besondere Gestalt an. Dabei spielen die regionalen kulturellen Traditionen eine Rolle. Afrikanische, australische oder südamerikanische Feenwesen haben andere Namen und Eigenschaften als europäische.
Der Rhythmus ihrer Aktivitäten ist auch stets dem speziellen Klima des Landstrichs, den Zeiten von Dürre, tropischem Monsunregen oder Wirbelstürmen, und damit der Vegetation und der Tierwelt angepasst. Wenn sie sich zeigen, geschieht das in einer für den Betrachter vertrauten, übe
rlieferten Form.
Naturwesen sind Energiewirbel, die sich in ständiger Bewegung befinden und deren Eigenschaften auch von jedem einzelnen Menschen etwas anders wahrgenommen werden. Feen können sich für uns als Lichtschein, als weiß gekleidete Frau oder in Tiergestalt bemerkbar machen. Elfen erinnern manchen an Schmetterlinge, an geflügelte kleine Kinder oder an zarte, bunte Nebel. Oft entsteht auch nur der Eindruck einer geistigen Präsenz, die auf einer inneren Ebene Gefühle und symbolische Bilder übermittelt.
Das alles klingt so fantastisch, dass man meinen könnte, das Reich der Elfen und Feen gehöre doch nur der Legende an. Schließlich zählt es auch zu den Eigenarten seiner Bewohner, dass sie scheinbar aus dem Nichts auftauchen, schwer zu fassen sind und plötzlich wieder verschwinden.
Das Reich der Elfen und Feen besteht jedoch seit Anbeginn der Erde. Es entwickelte sich zusammen mit dem Pflanzen- und Mineralreich und ist mit dem Tierreich und dem Reich der Menschen verbunden. Bis heute verändert und entfaltet es sich unablässig weiter. Allerdings zieht es sich dort zurück und verschwindet sogar ganz, wo Pflanzen und Tiere ausgerottet werden und wo die Landschaft von Asphalt und Beton bedeckt wird.


Aus Liebe zur Schöpfung


Je mehr die freie Natur gezähmt wird, die Menschen nur noch auf ihren Verstand hören und ihre Gefühle und Instinkte vergessen, desto mehr wird die einst so enge Verbindung zu den Elfen und Feen gelockert. Die Zauberwesen aus der Natur erscheinen uns heute wie Bewohner von einem anderen Stern - und sie werden sogar manchmal von Science-Fiction-Fans mit diesen verwechselt.
Die meisten Erwachsenen in hoch technisierten Industrieländern glauben heute nicht mehr daran, dass es solche feinstofflichen Wesen wie Elfen oder Feen gibt. Sie leugnen diesen Aspekt des Lebens auf der Erde, oder sie finden ihn nur lächerlich und kindisch. Dabei gehen sie allerdings mit den Theorien der modernen Wissenschaft und m
it der christlichen Lehrmeinung konform.
Viele haben die Feen und Elfen mit dem Ende ihrer Kindheit ganz einfach aus den Augen verloren. Kleine Kinder besitzen die Fähigkeit, zu staunen, sich vollkommen in ein Spiel zu vertiefen, vorurteilslos auf Neues zuzugehen, Gefühle unmittelbar auszudrücken und spontan aus dem Bauch heraus zu reagieren - beste Voraussetzungen, um in die Wirklichkeit der Feen und Elfen einzutauchen. Mit dem Älterwerden schließen sich meist die Türen zu dieser anderen Welt. Das scheint in unserer Kultur der Preis für das Erwachsenwerden zu sein, dessen Ziel in Abgrenzung, Selbstkontrolle und rationalem Durchsetzungsvermögen besteht.
Ein wichtiger Grund für das Vergessen mag auch darin liegen, dass nur noch wenige in engem Kontakt mit Wildpflanzen und Wildtieren leben. Zudem gönnen sich die wenigsten genügend Muße, um zu entspannen, sich für geistige Welten zu öffnen und spirituelle Erfahrungen zu sammeln. Durch selbstgeschaffenen Stress und rastlose Hektik bauen Verstandesmenschen undurchdringliche Mauern auf, die sie von der quirligen, emotionalen und lebenslustigen Welt der Naturgeister trennen.


Keine Angst vor wilden Geistern


Alles immer nur aus dem Blickwinkel von Vernunft und Verstand zu betrachten, versperrt den Zugang zu den Elfen und Feen, die in der Gefühlssphäre heimisch sind.
Die Welt der Feen und Elfen ist die Welt unkontrollierbarer Naturgewalten, die wie tiefe Gefühle, sexuelle Kräfte und überwältigende Leidenschaften schnell Angst machen. Wir setzen in unserer Kultur auf Beherrschung von wilder Natur und Instinkten. Wir glauben an Fortschritt und den linearen Verlauf der Zeit. Nur das materielle Diesseits zählt für uns. Elfen und Feen hingegen sind Bestandteil des ewigen Kreislaufes von Werden und Vergehen, der auch jenseitige Sphären berührt. In den Wachstumszyklen, wie wir sie kennen, sind die Ruhe des Winters und der Tod ein fester Bestandteil. Gerade deshalb werden von den Elfen />und Feen wie auch von naturverbundenen Menschen die Frühlings- und Sommerzeit mit ihrer Vitalität und Schöpferfreude um so mehr gefeiert und dankbar begrüßt.
Eigentlich schenken die Naturgeister den Menschen gar nicht so viel Beachtung. Sie sind scheu und ganz in ihre Aufgaben vertieft. Ausnahmen sind die elfischen Wesen, die in Feld, Garten und Haus Nutz- und Heilpflanzen oder Haustiere betreuen oder die beispielsweise in einem belebten Park mitten in der Stadt leben. Die Fee eines Gebirgskammes oder die Blumenelfen einer einsam gelegenen Waldlichtung nehmen von sich aus keinen Kontakt mit den Menschen auf.
Das Band, das zwischen Naturwesen und den Menschen besteht, ist die Liebe zur Schöpfung. Menschen, die sich zur Tier-, Mineral- und Pflanzenwelt hingezogen fühlen, entwickeln ein Gespür für die Wesen, die in Kristallen, Felsen, Bäumen oder Hecken wohnen oder Tiere beschützen und ihnen zur Hilfe eilen.


Engel, Feen, Naturgeister und die Elemente


Ein Zauber liegt über jeder Landschaft, ein Zauber, der von Engeln und ihren
Helfern aus dem Reich der Feen und Elfen gewirkt wird. Die Engel geben das Muster aus Lichtfäden vor und lenken die aus der geistigen Sonne heraus strahlende schöpferische Kraft zur Erde. Die Scharen der Naturgeister - angefangen von winzigen Blütenelfen und kleinen Gnomen bis hin zu lieblichen Quellnymphen und wilden Sturmfeen - weben daraus eine wunderbare bunte Welt.

EAN: 9783442167357
ISBN: 3442167353
Untertitel: 'Goldmanns Taschenbücher'. 30 Zeichnungen.
Verlag: Goldmann TB
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Seitenanzahl: 124 Seiten
Format: kartoniert
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