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Tod in der Hofburg


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kartoniert
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August 2015

Beschreibung

Beschreibung

Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli - sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier ...

Portrait

Die gebürtige Münchnerin Beate Maxian verbrachte ihre Jugend in Bayern und im arabischen Raum, bevor sie sich in Österreich niederließ und sich verschiedenen Projekten im Film-, Medien- und Event-Bereich widmete. Neben der Kinderliteratur gilt die Leidenschaft der zweifachen Mutter dem Kriminalroman und sie hat bereits erfolgreich mehrere in Österreich angesiedelte Krimis veröffentlicht. Beate Maxian war Jury-Mitglied beim Friedrich-Glauser-Preis 2008 und ist nun Organisatorin der Glauser-Jury in der Sparte Roman. Des Weiteren ist sie Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at

Pressestimmen

"Spannend und mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik versetzt - was braucht ein wirklich guter Krimi mehr?" WienerZeitung.at
EAN: 9783442482856
ISBN: 3442482852
Untertitel: Ein Wien-Krimi. 'Goldmanns Taschenbücher'.
Verlag: Goldmann TB
Erscheinungsdatum: August 2015
Seitenanzahl: 381 Seiten
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Dunkles Schaf - 01.11.2015, 22:47
Verschwörung?: Tod in der Hofburg - Beate Maxian
Ein neuer Fall für Sarah Pauli, die Journalistin, die eigentlich eine Kolumne über Aberglauben betreut, sich aber einfach nicht aus dem Kriminalressort raushalten kann. Und diesmal wird es richtig spannend, denn der Krimi beginnt gleich mit einem Attentäter / Amokläufer / Heckenschützen. Na ja, eigentlich mit einer Handgranate. Ihr seht - diesmal geht bei Sarah Pauli so richtig die Post ab! Es ist Neujahr und David hat für sich und Sarah tatsächlich zwei Eintrittskarten zum heißbegehrten Neujahrskonzert ergattert. Doch nach dem Konzert, auf dem Vorplatz, werden plötzlich Schüsse laut. Zwei Menschen sterben, eine Frau wird verletzt, die Konzertbesucher sind in Panik. Auch Sarah und David stehen unter Schock, doch darüber hinaus wird natürlich nicht vergessen, dass der Wiener Bote nicht nur eine Schlagzeile hat, sondern Augenzeugenberichte direkt aus dem Redaktionsteam. Doch was war das nun eigentlich? Ein Attentäter? Ein Amokläufer? Ein Heckenschütze? Waren die Opfer absichtlich gewählt oder zufällig? Ich muss nun wirklich aufpassen, dass ich nicht zu viel verrate, denn in "Tod in der Hofburg" gibt es diesmal viele Geheimnisse und Spuren, verschwundene Noten und geheime Machenschaften. Und doch ist nicht alles so wie es scheint. Sarah, die zwar noch ein wenig an dem Schock nagt, beginnt aber relativ schnell, sich mit Verwandten und Nachbarn zu unterhalten, recherchiert und hinterfragt. Mitunter spielt doch der Zufall ein wenig über die Stränge, dabei hat Sarah Pauli das eigentlich gar nicht nötig. Denn wie auch in den vorigen Fällen ist sie neugierig wie Nachbars Katze und lässt auch getrost alle guten Ratschläge von Kollegen, Freunden und dem Chef/Freund an sich abprallen. Michaela Adam übernimmt den Part der zweiten Protagonistin. Sie ist Musikerin und kurz vor dem Neujahrskonzert noch auf dem Platz, an dem später die Schüsse fallen. Aufgrund ihrer Krankheit musste sie ihren Job an den Nagel hängen und jobbt jetzt in einem Krankenhauscafe. Sie hat andere Gründe, in dem Fall zu ermitteln, doch natürlich trifft sie mit Sarah zusammen. Der ganze Krimi ist durchweg sehr spannend und verwickelt erzählt. Man kann gar nicht glauben, was man liest und doch, es steht da. Die Geschichte erhält dann kurz vor Ende eine überraschende Wendung (die ich aus persönlichen Gründen nicht so überraschend fand, aber andere Leser, die nicht meine Erfahrungen gemacht haben, bestimmt überraschend finden), bevor der Fall dann souverän, wenn auch - im Vergleich zu den vorherigen geheimnisvollen Ermittlungen - fast ein wenig langweilig aufgelöst wird. Wer die vorigen Fälle von Sarah Pauli kennt, der weiß, dass ein Krimi mit ihr immer neues Wissen über Aberglauben enthält, aber auch einen Rundgang durch Wien, der in jedem Teil andere architektonische Sehenswürdigkeiten, aber auch ganz normale Viertel in Wien beinhaltet. Ein wunderbarer Nebeneffekt, der die Krimihandlung abrundet. Fazit: Eine rasante Handlung, eine überraschende Wendung - ungewöhnlich, aber mit einer gewohnt neugierigen Sarah Pauli!
Fredhel - 16.10.2015, 18:09
Etwas fad
Für Sarah Pauli ist es wohl die 5.Ermittlung, aber ich persönlich bin erst das zweite Mal mit von der Partie. Sarah besucht mit ihrem Freund David, der zugleich auch ihr Chef bei der Zeitung ist, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, als ein Heckenschütze in die Menge feuert und tötet. Schnell ergibt sich ein Zusammenhang zu einem kürzlich erfolgten Bombenattentat. Als Leser blickt man nicht so schnell durch, wer der Täter sein könnte, wer überhaupt ein Motiv hat, denn es werden geschickt einige Spuren gelegt und das Ende ist dann doch noch eine wirkliche Überraschung. Eine interessante Person und zentrale Zeugin ist hier die geheimnisvolle Cellospielerin, die noch kurz vor dem Attentat auf dem Platz saß und pantomimisch ein Freiluftkonzert gab. Der Leser hat Anteil an ihrer Gedankenwelt und wird von ihren Ängsten eingeholt.... Es ist entspannend mit diesem Krimi in die Atmosphäre der schönen Stadt Wien abtauchen zu können, aber die weitschweifigen Erklärungen zu Mystik, Symbolen und Aberglauben haben mich immer wieder gestört und gelangweilt. Deswegen kann ich das Buch leider auch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.