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Der Pavian


€ 9,99
 
kartoniert
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April 2016

Beschreibung

Beschreibung

Adnan kommt direkt aus dem Gefängnis - er hat wegen eines Drogendelikts gesessen. Jetzt muss er dringend seine Schulden im Milieu bezahlen ... Magnus ist Detektiv. Er ermittelt immer hart am Rand der Legalität und hat eine Schwäche für schöne Frauen. Er bekommt einen merkwürdigen Anruf, den er zunächst für einen schlechten Scherz hält ... Amanda ist frisch gebackene Polizistin. Sie hat diesen Beruf aus einem sehr persönlichen Grund gewählt. Sie will diejenigen, die sie für den Selbstmord ihrer Schwester verantwortlich macht, um jeden Preis bestraft sehen. Zwei Männer stehen ganz oben auf ihrer Liste: ein Verbrecher und ein Polizist ... Schon bald finden sie sich alle drei in einem schier unentwirrbaren Geflecht aus Sex, Lügen und Intrigen zwischen Polizei und Unterwelt gefangen.    

Portrait

Anna Karolina Larsson wuchs in Finspång auf, ging aber 2011 nach Stockholm um dort als Polizistin zu arbeiten. 2010 zog sie nach Malmö, wo sie auch heute noch mit Mann und zwei Kindern lebt. In Malmö begann sie, neben ihrer Arbeit bei der Polizei, zu schreiben. "Der Pavian" ist ihr erster Kriminalroman.

Pressestimmen

""Der Pavian" ist ein dreckiger Krimi, zeigt ein gewalttätiges Stockholm. Mafiosi vom Balkan und aus Russland haben das Sagen, Polizisten sind käuflich und immer geht es auch um Sex, frauenverachtend und widerlich. Anna Karolina Larssons zeigt eine Welt aus Lügen, Intrigen und erschreckender Brutalität. Spannend bis zur letzten Seite.", rbb Inforadio, Ulrike Bieritz, 01.04.2016
EAN: 9783833310171
ISBN: 3833310170
Untertitel: Thriller. Originaltitel: Stölt av Babian. 'Amanda Paller'.
Verlag: Berliner Taschenbuch Verl
Erscheinungsdatum: April 2016
Seitenanzahl: 557 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Max Stadler
Format: kartoniert

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Chattys Bücherblog - 20.11.2016, 05:34
Mein Leseeindruck
Schon der Titel des Buches hatte mich sehr neugierig gemacht. Was sich wohl hinter dem Pavian verbirgt? War damit wirklich ein Affe gemeint? Allgemein hatte mich das Cover sehr neugierig gemacht. Und um meine Neugier zu stillen, gab es nur eines.... lesen! Tja, was soll ich sagen...hm....nun, ich bin großer Fan von Thrillern und habe dementsprechend auch schon sehr viele gelesen. Gute, sehr gute, aber auch...die anderen. Und genau zu diesen, gehört für mich auch das vorliegende Buch. Anfangs war die Story rasant und die Seiten sind nur noch so dahin gerast. Dann aber... Immer wieder gerät die Geschichte aus dem Fluß, da neue Randgeschehen aufgemacht werden, die zwar immer wieder zusammenlaufen, aber auch sehr verwirrend wirken. Wollte die Autorin hier einfach zuviele Informationen reinpacken? Unschwer kann man auch erkennen, dass die Autorin sich im Bereich der Polizeiarbeit heimisch ist. Allerdings fand ich die Protagonisten unspektakulär. Oder waren sie einfach nur klischeehaftig? War in der Polizistin vielleicht sogar ein bisschen die Autorin zu erkennen? Fazit: Mich konnte das Buch leider nicht wirklich erreichen. Weder die Geschichte, noch die Protagonisten konnten mich begeistern. Es war nicht schlecht, aber hat noch sehr viel Luft nach oben. Wie ich jedoch gelesen habe, wird es einen Nachfolgeband geben. Möglicherweise wurden darin auch die bisherigen Kritiken der bisherigen Rezensionen umgesetzt.
TanyBee - 15.06.2016, 19:53
Gut mit kleinen Schwächen
Amanda ist Polizistin - doch sie ist nur aus einem Grund Polizistin geworden: Sie will den Tod ihrer Schwester Sanna aufklären, denn sie glaubt nicht an Selbstmord. Dafür schreckt sie vor nichts zurück: Sie lässt sich sogar mit Magnus ein, einem älteren Polizist und Chauvi. Und mit Adnan, einem Kriminellen, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Natürlich weiß er nicht, dass sie Polizistin ist. Kann das gut gehen? Durch ihn erhält Amanda Zugang zur Clubszene von Stockholm und deren kriminellen Machenschaften in den Hinterzimmern. Der Roman "Der Pavian" wechselt immer wieder die Perspektive. Der Leser erlebt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Amanda, Adnan und Magnus, später kommt auch Pia (Magnus Frau) zu Wort. Jede Perspektive hat ihre eigene Sprache und man taucht auch ein Stück weit in die Denkweise der Person ein. Die Charaktere dieser Geschichte haben allesamt Dreck am Stecken: Amanda kämpft mit allen Mitteln, dabei ist es ihr egal ob diese legal oder moralisch vertretbar sind. Magnus ist korrupt, zwangsgestört und ein Schläger. Adnan ist kriminell, hat aber auch eine weiche Seite. Auf dem Cover steht "Thriller". Dazu muss ich sagen, dass die Handlung nicht ganz so spannend und actiongeladen ist, wie man es vom einem Thriller vielleicht erwarten würde. Trotzdem habe ich mich über die ganzen 550 Seiten nicht gelangweilt. Der Schreibstil ist einfach sehr angenehm und die Autorin versteht es, die Spannung köcheln zu lassen, wenn auch nur auf kleiner Flamme. Die Charaktere mit ihren Macken und Schrullen werden sehr passend beschrieben. Einzig Pia und ihre Tagebucheinträge fand ich etwas seltsam, sie kommt einem vor als wäre sie erst 16 und zum ersten Mal verliebt. Der Pavian aus dem Titel kommt nur am Rande vor und dieser Handlungsstrang ist mir etwas zu abstrus geraten ehrlich gesagt. Auch sonst gab es in der Handlung einige kleinere Ungereimtheiten. Ich habe zwischen 3 und 4 Sternen geschwankt, aber da der Lesefluss wirklich sehr angenehm war gebe ich 4 Sterne.
SteffiKa - 07.05.2016, 17:50
Ein rasantes & derbes Krimi-Debüt
nhalt (übernommen) Amanda ist frischgebackene Polizistin, aber sie hat diesen Beruf aus einem sehr persönlichen Grund gewählt. Sie will diejenigen, die si für den Selbstmord ihrer Schwester verantwortlich macht, um jeden Preis bestraft sehen... Adnan kommt direkt aus dem Gefängnis - er hat wegen eines Drogendelikts gesessen. Jetzt muss er dringend seine Schulden im Milieu bezahlen... Magnus ist Kommissar. Er ermittelt immer hart am Rand der Legalität und hat eine Schwäche für schöne Frauen. er bekommt einen merkwürdigen Anruf, den er zunächst für einen schlechten Scherz hält. Schon bald finden sich alle drei in einem schier unentwirrbaren Geflecht aus Sex, Lügen und Intrigen zwischen Polizei und Unterwelt gefangen. Charaktere Amanda, jung, stark, erfolgreich. Sie hat noch am Selbstmord ihrer Schwester zu knabbern und will die Schuldigen finden - deshalb ist sie zur Polizei gegangen. Sie überzeugte durch eine gesunde Mischung aus Gefühl, Klugheit, aber auch Stärke und nutzte Dinge zur ihrem Vorteil, was ihrer Sympathie aber nicht schadete. Adnan, er Krimineller, der für mich nur durch andere stark war und sich was getraut hat. Er macht sein Ansehen und Selbstbewusstsein an materiellen Dingen fest und kommt bei den wichtigen Dingen nicht richtig in die Pötte. Er redet viel, aber meist steckt nicht viel dahinter. Punkten konnte er bei mir nur bei seinen Gefühlen. Magnus ist Kommissar und ein selbstverliebtes Arschloch (sorry für die Wortwahl, aber ich konnte es nicht sachlicher ausdrücken). Er schaut nur nach sich, und wie er das Beste für sich rausholen kann - notfalls auch mit Gewalt. Alles in allem waren es sehr viele Namen und Schauplätze in Stockholm, die anfangs etwas verwirrend und viel waren. Aber mit der Zeit kommt man super damit zurecht - selbst mit den vielen Namen, die dann auch teilweise nochmal kurz erklärt wurden. Schreibstil Die Geschichte wird aus drei Blickwinkeln erzählt: Aus Amandas, aus Adnans und aus Magnus¿ Sicht. Die Blickwinkel überschneiden sich nie, sodass wir nie eine gleiche Situation aus verschiedenen Sichtweisen betrachten können. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Anna Karolina Larsson schafft es mit kurzen knappen Sätzen eine Geschwindigkeit aufzubauen, die einen rasant mitten in die Geschichte fallen lässt. Sie wählt eine derbe Sprache, die die Welt der Bösen widerspiegelt. Abwechslung findet man in der Welt der Guten: Hier wechselt die Sprache zum normalen Umgangston und auch die Sätze werden ausformulierter und genauer. So nimmt die Geschichte an Fahrt auf - man kann aber auch zwischendrin durchatmen. Eine tolle Mischung. Auch fand ich toll, dass nicht nur erzählt wurde, sondern bei den wichtigen Passagen und Entscheidungen immer im Gespräch bei den Protagonisten dabei waren. Sie hat es geschafft, dass ich bis zum Schluss auf einer falschen Fährte war, ich immer überlegt habe: Kann das wirklich sein? Oder doch nicht? Fazit Ein gelungenes Krimi-Debüt, das Lust auf eine Fortsetzung macht und für mich nicht so ganz den typisch ruhigen und sachlichen Skandinavien-Thriller widerspiegelt - super!