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Racheherbst


€ 9,99
 
kartoniert
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September 2015

Beschreibung

Beschreibung

Unter einer Leipziger Brücke wird die verstümmelte Leiche einer jungen Frau angespült. Walter Pulaski, zynischer Ermittler bei der Polizei, merkt schnell, dass der Mord an der Prostituierten Natalie bei seinen Kollegen nicht die höchste Priorität genießt. Er recherchiert auf eigene Faust - an seiner Seite Natalies Mutter Mikaela, die um jeden Preis den Tod ihrer Tochter rächen will. Gemeinsam stoßen sie auf die blutige Fährte eines Serienmörders, die sich über Prag und Passau bis nach Wien zieht. Dort hat die junge Anwältin Evelyn Meyers gerade ihren ersten eigenen Fall als Strafverteidigerin übernommen. Es geht um einen brutalen Frauenmord - und eine fatale Fehleinschätzung lässt Evelyn um ein Haar selbst zum nächsten Opfer werden ...

Portrait

Andreas Gruber, geb. 1968 in Wien, studierte an der dortigen Wirtschaftsuniversität und arbeitet halbtags für einen Pharma-Konzern. Mit seiner Familie lebt er in Grillenberg in Niederösterreich. Er ist zweifacher Gewinner des Vincent Preises und dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises.

Pressestimmen

"Ein spannungsgeladener Fall wird mit 'Racheherbst' jedenfalls garantiert." Kronen Zeitung
EAN: 9783442482412
ISBN: 3442482410
Untertitel: Walter Pulaski 2 - Thriller. 'Walter Pulaski'.
Verlag: Goldmann TB
Erscheinungsdatum: September 2015
Seitenanzahl: 512 Seiten
Format: kartoniert

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Kundenbewertungen

Rolands Bücher Blog - 11.03.2016, 07:40
Nach Rachesommer nun Racheherbst, und das absolut spannend
Dies ist der zweite Band aus der Walter Pulaski Reihe, der mittlerweile wegen seiner Asthmaerkrankung Ermittler beim Kriminaldauerdienst in Leipzig ist. Auch gibt es ein Wiedersehen mit Evelyn Meyers, der Wiener Anwältin die ebenfalls schon aus Rachesommer bekannt ist. In Racheherbst lässt Andreas Gruber allerdings die beiden lange Zeit getrennt an ihren Fällen arbeiten, erst spät im letzten Drittel des Buches führt er die Handlungsstränge zusammen. Dabei bekommen beide es jeweils mit bizarren Mordfällen zu tun, den Opfern werden das Rückgrat und die Knochen gebrochen, sowie sind sie ausgeblutet. Pulaski muss immer mehr auf eigene Faust ermitteln, angetrieben auch durch die Mutter des Leipziger Mordopfers. Diese hat sich vorgenommen, ihre ebenfalls vermisste zweite Tochter ausfindig zu machen. So gerät Pulaski immer mehr auch auf Abwege, die ihn aber auf die Spur diverser gleichartiger Morde in verschiedenen Städten bringt. Evelyn Meyers dagegen übernimmt die Verteidigung eines plastischen Chirurgen in Wien, der in Verdacht steht für den einen Mord in Wien. Auch dieser Opfer hat die gleichen tödlichen Verletzungen. Der Leser erkennt zwar zwischen den Kapiteln den Zusammenhang, wird dann aber doch teilweise wieder vom Autor irritiert bzgl. des Täters. Ist es vielleicht doch einer der Kollegen des Wiener Arztes oder wer von denen könnte diese bizarren Skorpion-Tätowierungen auf der Haut tragen. Man meint, die Lösung liegt auf der Hand, aber Andreas Gruber legt immer wieder geschickt falsche Fährten, bietet mehrere Verdächtige und so erfährt der Leser nur häppchenweise weitere Informationen. Dabei wird ein ständiger Spannungsbogen aufgebaut, der es mir nur schwer machte das Buch mal aus der Hand zu legen. Die Handlungsstränge laufen dann in Wien zusammen, wo sich die Ereignisse überschlagen. Erst muss man mit Evelyn über den Tod ihres Freundes trauern, dann gerät Mikaela nochmal in die Fänge ihres gewalttätigen Mannes und letztendlich gipfelt alles im Showndown im Haus des Täters. Das Finale war dann echt mit Spannung nicht zu überbieten, ich flog nur so über die Seiten. Für mich bisher absolut der beste Thriller den ich im neuen Jahr 2016 jetzt gelesen habe und bestätigt, dass Andreas Gruber nicht umsonst zu meinen Lieblingsautoren zählt. Ich hoffe auf einen weiteren Fall, vielleicht dann Rachewinter .