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La peste


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Januar 2001

Beschreibung

Beschreibung

- Naturellement, vous savez ce que c'est, Rieux? - J'attends le résultat des analyses. - Moi, je le sais. Et je n'ai pas besoin d'analyses. J'ai fait une partie de ma carriere en Chine, et j'ai vu quelques cas a Paris, il y a une vingtaine d'années. Seulement, on n'a pas osé leur donner un nom, sur le moment... Et puis, comme disait un confrere : "C'est impossible, tout le monde sait qu'elle a disparu de l'Occident." Oui, tout le monde le savait, sauf les morts. Allons, Rieux, vous savez aussi bien que moi ce que c'est... - Oui, Castel, dit-il, c'est a peine croyable. Mais il semble bien que ce soit la peste.

Innenansichten

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Portrait

Albert Camus gilt zusammen mit Sartre als Begründer des ästhetischen Existenzialismus. Seine Werke haben wesentlich die Philosophie und Literatur des 20. Jh. geprägt. Geboren wurde er am 7.11.1913 in Mondovi (Algerien) als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin. In einem Armenviertel Algiers aufgewachsen konnte er 1930 Dank eines Stipendiums das Gymnasium besuchen. Trotz mehrerer Tuberkulose-Anfälle konnte er das Studium der Philosophie aufnehmen. 1934 trat er in die Kommunistische Partei ein, von der er sich jedoch bereits nach einem Jahr distanzierte. 1940 kam Camus schließlich als Reporter von "Paris Soir" in das okkupierte Paris. Als Mitherausgeber der Zeitung "Combat" lernte er zahlreiche Gleichgesinnte kennen, unter ihnen auch J.P. Sartre. Ihre Divergenzen bezüglich des 1951 veröffentlichten Essays "L\homme révolté" ("Der Mensch in der Revolte", 1952) führten 1952 zum Bruch ihrer Beziehung. Camus erhielt 1947 den "Prix des Critiques" für den Roman "La Peste" (dt. Die Pest) und 1957 den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Jan. 1960 kam er bei einem Autounfall ums Leben. Die philosophische Frage nach dem Sinn menschlicher Existenz, die sich für Camus als absurde erwies, stand im Zentrum seines Denkens und schriftstellerischen Schaffens. Für Camus bestand die Absurdität der menschlichen Existenz im Widerspruch zwischen der offensichtlichen Sinnlosigkeit des Lebens - angesichts der Unausweichlichkeit des Todes - und dem Bestreben, darin einen Sinn zu finden. Diesen Widerspruch stellt er in seinem 1942 erschienenen Roman "L\ etranger" (dt. Der Fremde) dar. Die Absurdität der menschlichen Existenz setzte Camus jedoch nicht mit Gleichgültigkeit und Ignoranz dem Leben und den humanen Werten gegenüber gleich. Vielmehr plädierte er für die Solidarität, die der Mensch in der Revolte erfahren könne. Darin sah Camus einen Ausweg für den Menschen, eine Möglichkeit zur Lebensbejahung und zugleich zur Verneinung des Selbstmordes, da der Mensch sich durch die Revolte-Erfahrung als soziales, für die Gemeinschaft eintretendes Wesen begreifen könne. Literarisch setzte Camus seine Theorien zur Revolte z.B. in seinen Theaterstücken "Caligula" (entst. 1938, ersch. 1942, dt. 1959) und "Le malendetu" (1944, dt. Das Missverständnis, 1959) um.
EAN: 9782070360420
ISBN: 2070360423
Untertitel: 'Folio'. Sprache: Französisch.
Verlag: Gallimard
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Seitenanzahl: 278 Seiten
Format: kartoniert
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