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Landwehrmann Krieg im Krieg


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November 2015

Beschreibung

Beschreibung

In ca. 400 Feldpostsendungen erzählen Wilhelm und Margarete Krieg einander über ihr jeweiliges Tun und Treiben, Landwehrmann "Willi" an der Front - hauptsächlich in Frankreich - und "Grete" in der Heimat - Charlottenburg bei Berlin; beide verabscheuen den Krieg. Der 36-jährige Laternenaufseher bei den Gaswerken hadert kritisch mit seiner neuen Lebenssituation, versieht aber pflicht- und verantwortungsbewusst seinen Militärdienst, bleibt ebenso der liebende und treusorgende Familienvater, der seine Grete mit den Kindern Erich (7) und Heinz (4) zurücklassen musste. Sie ist eine starke und patente Frau, die sich äußerst erfolgreich mit den kriegsbedingten Lebensumständen in der Heimat auseinandersetzt. Willi wird mit einem Stellungskrieg an der Westfront konfrontiert, aber glücklicherweise aufgrund seiner Fähigkeiten überwiegend für logistische Aufgaben hinter den Frontlinien eingesetzt. Der gelernte Bild - und Schriftlithograph fertigt künstlerische Zeichnungen des Gesehenen an, die seiner Familie - neben vereinzelten Fotografien - einen Eindruck über sein Umfeld vermitteln sollen. Die teils poetisch anmutenden Feldpostsendungen anschaulich und lebendig verfasst; sie wecken das Interesse an den detailliert geschilderten Aufgaben des Landwehrmannes. Erlebtes, Beobachtetes, Einsichten, Ansichten und Gefühle werden in anrührender Art und Weise geschildert. Gleichermaßen berichtet Grete über die täglich wiederkehrenden Probleme beim Bewältigen des familiären Tagesablaufes und über die beiden Söhne, die ihren Vater so sehr vermissen.Der Autor - Enkel der Titelfigur und Sohn des Heinz Krieg - hatte ursprünglich die Absicht, eine Art Familienchronik zu erstellen. Nach einer gründlichen Sichtung des tagebuchähnlichen Inhalts der Feldpost entschloss er sich, bei respektvollem Umgang mit deren Privatsphäre, die Erzählungen seiner "Altvorderen" zu veröffentlichen. Aus Gründen der Authentizität wurden bei der Bearbeitung der Schriftstücke die vorgefundenen Ausdrucksweisen weitestgehend beibehalten. Es entstand eine zeitgeschichtliche Dokumentation, wie sie in dieser Form einzigartig ist.

Portrait

Volker Krieg ist 1949 in Berlin geboren und dort lebend. Als Bereitschaftspolizist begann er 1968 seinen Dienst im damals französischen Sektor von Berlin, wechselte 1974 zur Kriminalpolizei. Nach dem Erwerb der Hochschulreife wurde er im gehobenen Dienst verwendet und war ab1991 im ehemaligen Ostteil der Stadt tätig, zuletzt als Leiter eines Kriminalkommissariats in Berlin - Weißensee, wurde 1999 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Er ist seit 1971 verheiratet und lebt mit seiner Familie am nördlichen Stadtrand Berlins. Er sieht sich selbst nicht als Autor oder Historiker sondern lediglich als Übermittler einer zeitgeschichtlichen Dokumentation, in der Gefühle, persönliche Erlebnisse und auch die von Menschlichkeit geprägten Verhaltensweisen während der schrecklichen Kriegsereignisse im Vordergrund stehen.
EAN: 9783738693867
Untertitel: Feldposterzählungen 1914 bis 1918.
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: November 2015
Seitenanzahl: 316 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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