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Verbale und Nonverbale Kommunikation im Ländervergleich Österreich / Frankreich


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Juli 2014

Beschreibung

Beschreibung

Inhaltsangabe:Einleitung:
Die Diplomarbeit analysiert den Einsatz von Körpersprache in verschiedenen Konfliktsituationen in Österreich und Frankreich.
Sie kann im Geschäftsleben vor allem dafür verwendet werden, um zielgerecht und erfolgreicher Verhandlungen zu führen und mit der passenden Körpersprache die eigene Position selbstsicher durch zu setzen und zu verteidigen. Der Wettbewerbsvorteil Informierter liegt dadurch in der Möglichkeit gezielter und bewusster Kommunikation einzusetzen und vor allem die Körpersprache nicht mehr der Willkür des Unterbewusstseins zu überlassen.
Anhand von zahlreichen Illustrationen, Karikaturen und Bildern wird die Verwendung von Körpersprache in Face-to-Face Situationen illustriert. In einem verständlichen Stil geschrieben zeichnet sich die Diplomarbeit vor allem durch Praxisrelevanz und Realitätsbezug aus.
Ausgang der Arbeit bildet die Hypothese, dass Körpersprache ein integrativer Bestandteil von Kommunikation bildet, jedoch meist unterschätzt wird. SprecherInnen achten meist nur auf verbale Äußerungen, nonverbale Kommunikation verläuft unbewusst, beziehungsweise nur teilbewusst ab. Damit vermitteln SprecherInnen oft Information, die im Widerspruch zur verbalen Äußerung stehen kann (das Phänomen des ¿Double Bind¿) bzw. ergänzend Informationen zur Verbaläußerung bieten, die Aufschluss auf soziale Kontexte der Situation bieten. So werden beispielsweise Status, Macht, Geschlecht und Formalität des Gespräches durch Körpersprache konnotiert.
Die Arbeit beruht auf einer intensiven Feldforschung im interkulturellen Kontext und dokumentiert anhand von lebhaften Beispielen aus dem Alltag verschiedensprachliches Verhalten von ÖsterreicherInnen und FranzösInnen. Darüber Hinaus wird das weite Feld der Emblematik, also festkonnotierter Gesten, dokumentiert. Diese nehmen in Österreich und Frankreich nicht nur andere Formen an, sondern werden auch in völlig unterschiedlichen Situationen verwendet.
Ein Geheimtipp für alle, die die Französische Mentalität besser verstehen und ihre Körpersprache trainieren wollen!

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
1.EINLEITUNG7
2.MEIN PERSÖNLICHER ZUGANG ZUM THEMA9
3.EINIGE GEDANKEN ZUM TITEL11
4.STAND DER GEGENWÄRTIGEN FORSCHUNG ANHAND DER BEARBEITETEN SEKUNDÄRLITERATUR13
4.1Historiographie der Literatur zu nonverbaler Kommunikation13
4.2Pragmatik als Forschungsansatz14
4.3Frauendiskriminierende Aussagen15
4.4Literatur zu Verbaler Kommunikation17
5.SITUIERUNG DER ARBEIT IN DER LINGUISTIK17
5.1Verschiedene Erklärungsansätze18
6.EIN KURZER ABRIß ZUR PRAGMATIK20
6.1Sprache und Realität20
6.2Der/Die Sprecherin21
6.3Der Ort und die Zeit der Sprachhandlung22
7.KOMMUNIKATION23
7.1Die Abenteuer des Baron Münchhausen und die Unzulänglichkeit der Metakommunikation23
7.2Was ist Kommunikation? Das Kommunikationsmodell Ferdinand de Saussures24
7.2.1Erläuterungen zur graphischen Darstellung24
7.2.1.1Senderin und Empfängerin24
7.2.1.2Der Code25
7.3Der Code als Zeichensystem26
7.4Zeichensysteme und die Produktion des Sinns27
7.4.1Der Sinn als kollektive Interpretation der Gesellschaft27
7.4.2Der Sinn als Notwendigkeit der zielgerichteten Kommunikation27
7.5Beeinflussung des Inhaltes durch je verschiedene Codes29
7.6Die Betonung des sozialen Aspektes der Kommunikation: das Kommunikationsmodell von Riley und Riley30
7.7Das Material der Kommunikation32
7.7.1Das Material der Kommunikation nach der Schule von Palo Alto33
7.7.2Das Material der Kommunikation aus semiotischer Sicht33
7.7.3Das Konzept von Kotext und Kontext34
8.NONVERBALE KOMMUNIKATION35
8.1Das Verhältnis nonverbaler zu verbaler Kommunikation35
8.1.1Die Komplexität des Begriffes ¿nonverbale Kommunikation¿36
8.1.2Gemeinsamkeiten und Unterschiede verbaler und nonverbaler Zeichen37
8.1.3Nonverbale Kommunikation in Relation zur sprachlichen Äußerung39
8.1.3.1Substitution39
8.1.3.2Amplifikation/Redundanz39
8.1.3.3Kontradiktion40
8.1.3.4Modifikation40
8.1.3.5Komplettierung40
8.1.3.6Ausweichen auf alternative Kanäle41
8.2Funktionen von nonverbaler Kommunikation- Kann Körpersprache dieselben Aufgaben erfüllen wie gesprochene Sprache?41
8.2.1Semantische Funktion41
8.2.2Syntaktische Funktion42
8.2.3Pragmatische Funktion43
8.2.4Weitere Funktionen43
9.ÜBER DIE UNMÖGLICHKEIT NICHT ZU KOMMUNIZIEREN44
10.DIE INHALTS UND DIE BEZIEHUNGSEBENE VON KOMMUNIKATION45
10.1Das Phänomen des Double-Bind46
11.FUNKTIONEN DER KOMMUNIKATION48
11.1Kommunikation als Überlebensstrategie48
11.2Kommunikation als Intrapersoneller Vorgang48
11.3Kommunikation zur Strukturierung der Wirklichkeit49
11.4Kommunikation zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft51
12.KULTUR52
12.1Das Individuum im kulturellen Rahmen52
12.2Begriffsdefinitionen53
12.2.1Kultur als Produkt und Erschaffer von Handlung53
12.2.2Kultur als Prozess: Dauernd im Wandel und niemals abgeschlossen54
12.2.3Das Verhältnis Kultur-Nation54
12.3Kultur als kommunikative Wirklichkeit, Kommunikation als kulturelle Ausprägung56
12.4Identitätsmanagement, die ¿Face keeping¿ Theorie in der Goffmanschen Soziologie60
12.4.1Face-Keeping Strategien ä la Francaise63
12.5Raum und Zeit- Kulturspezifische Entitäten66
12.5.1Zeit66
12.5.1.1Die Woche66
12.5.1.2Tagesablauf67
12.5.1.3Bildungswesen69
12.5.2Raum70
13.KULTURELLE ANTEILE IN NONVERBALER UND VERBALER KOMMUNIKATION71
14.DIE EINZELNEN DOMÄNEN NONVERBALER KOMMUNIKATION UNTER BERÜCKSICHTIGUNG KULTURSPEZIFISCHER UNTERSCHIEDE ZWISCHEN ÖSTERREICH UND FRANKREICH73
14.1Gestik73
14.1.1Illustratoren73
14.1.2Deikteme74
14.1.3Embleme74
14.1.3.1Französische Embleme, die ÖsterreicherInnen unbekannt sind unter der Berücksichtigung ihrer Verwendung in französischer Konversation75
14.1.3.2Verbaläußerungen, die in Frankreich und Österreich je andere Gesten hervorrufen80
14.1.3.3In Österreich bekannte, aber im Gegensatz zu Frankreich nicht sehr verbreitete Gesten85
14.1.3.4Typisch österreichische Gesten, die kein französisches Pendant haben87
14.2Berührungen89
14.2.1Alteradaptoren aus kulturspezifischer Perspektive90
14.2.1.1Begrüßungen: eine kulturspezifische Ausprägung von Alteradaptoren90
14.2.2Selbstadaptoren92
14.2.3Objektadaptoren92
14.3Gesichtsausdruck93
14.3.1Lachen93
14.3.2Blickkontakt94
14.4Körperhaltung96
14.5Proxemik97
14.5.1Der Zusammenhang zwischen Proxemik und sozialer Norm nach Scherer97
14.5.2Der Zusammenhang zwischen Proxemik, Intention und Charakter der Information sowie Stimmlage nach Hall98
15.FALLSTUDIE99
15.1Versuchsanordnung100
15.2Die Versuchspersonen101
15.3Dokumentation/Darstellungsweise102
15.4Fragestellungen102
15.4.1Fragen auf inhaltlicher Ebene103
15.4.2Der Inhalt und der Beziehungsaspekt der Kommunikation103
15.4.3Der Zusammenhang von verbalen und nonverbalen Zeichen103
15.5Situation 1: Eine Auseinandersetzung104
15.5.1Inhaltliche Vorgabe104
15.5.2Dyade Mann/Frau105
15.5.2.1Das Kommunikationsschema, die Argumentationsabfolge/weise105
15.5.2.2Gibt es eine kulturspezifische Realisierung der jeweiligen Rolle?: Der Beziehungsaspekt der Kommunikation108
15.5.2.3Nonverbale Kommunikationsanteile109
15.5.3Dyade Frau/Frau110
15.5.4Dyade Mann/Mann111
15.6Situation 2: Eine Entschuldigung113
15.6.1Inhaltliche Vorgabe113
15.6.2Dyade Frau/Frau113
15.6.2.1Das Kommunikationsschema, die Argumentationsabfolge/weise113
15.6.2.2Gibt es eine kulturspezifische Realisierung der jeweiligen Rolle?115
15.6.2.3Nonverbale Kommunikationsanteile116
15.6.3Dyade Mann/Frau118
15.6.4Dyade Mann/Mann120
15.6.5Resümee:121
15.7Situation 3: Jemanden um einen Gefallen bitten124
15.7.1Inhaltliche Vorgabe124
15.7.2Dyade Mann/Mann124
15.7.2.1Das Kommunikationsschema, die Argumentationsabfolge/weise124
15.7.2.2Gibt es eine kulturspezifische Realisierung der jeweiligen Rolle?127
15.7.2.3Nonverbale Kommunikationsanteile128
15.7.3Dyade Mann/Frau131
15.7.4Dyade Frau/Frau132
15.7.5Resümee133
15.8Situation 4: ein Flirt134
15.8.1Inhaltliche Vorgabe134
15.8.2Dyade Mann/Frau134
15.8.2.1Das Kommunikationsschema, die Argumentationsabfolge/weise135
15.8.2.2Gibt es eine kulturspezifische Realisierung der jeweiligen Rolle?139
15.8.2.3Nonverbale Kommunikationsanteile139
15.8.3Die Rollenauffassung in der Dyade Frau/Mann141
15.8.3.1Das Kommunikationsschema, die Argumentationabfolge/weise141
15.8.3.2Nonverbale Kommunikationsanteile143
15.8.4Resümee144
15.8.4.1Streitgespräch146
15.8.4.2Entschuldigung146
15.8.4.3Jemanden um einen Gefallen bitten147
15.9Fotoindex der Videoaufnahmen148
16.KONKLUSION150
17.RESUME162
18.LITERATURVERZEICHNIS168
EAN: 9783832451950
Untertitel: Dateigröße in MByte: 7.
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 2014
Seitenanzahl: 176 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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