HUDU

Erfolgreiche Teamarbeit

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März 2010

Beschreibung

Beschreibung

Das Buch zeichnet sich aus durch eine übersichtliche und klare Darstellung der 25 wichtigsten Regeln für eine gut funktionierende Teamarbeit. Anders als die meisten anderen Bücher über Teamarbeit richtet es sich dabei nicht ausschließlich an den Teamleiter oder die Teamleiterin, sondern an alle Teammitglieder gleichermaßen. Da Teamarbeit ein hohes Maß an Selbstverantwortung und größere Gestaltungsspielräume der Mitarbeiter mit sich bringt, kann jedes Teammitglied seinen Beitrag zum Gelingen der Teamarbeit leisten. Das Buch bietet hierzu in leicht verständlicher Form, unterstützt durch Grafiken, Tabellen und Checklisten, fundierte Hilfe an.

Inhaltsverzeichnis

1;Inhalt;6 2;Einleitung: Was ein Spitzenteam ausmacht;8 3;Voraussetzung: der passende Rahmen, die richtigen Leute;11 3.1;1. Erfolgschancen prüfen;11 3.2;2. Teammitglieder auswählen;16 3.3;3. Kompetenzen sichern;23 3.4;4. Rollen finden;31 3.5;5. Zusammenraufen ermöglichen;41 4;Bedingung: gute Kooperation;49 4.1;6. Spielregeln festlegen;49 4.2;7. Zielorientiert arbeiten;51 4.3;8. Zuständigkeiten schaffen;57 4.4;9. Für ausreichende Informationen sorgen;63 4.5;10. Kommunikation sicherstellen;73 4.6;11. Entscheidungen treffen;79 5;Daueraufgabe: Förderung der Teamkultur;92 5.1;12. Hemmnissen begegnen;93 5.2;13. Motivation erhalten;105 5.3;14. Mit Fehlern umgehen;111 5.4;15. Feedback nutzen;117 5.5;16. Veränderungen meistern;123 6;Alltag: Konfliktmanagement;128 6.1;17. Konflikten vorbeugen;129 6.2;18. Spannungen erkennen;132 6.3;19. Nach Ursachen forschen;137 6.4;20. Konflikte angehen;140 6.5;21. Mobbing begegnen;149 7;Zentralfigur: Teamleiter;153 7.1;22. Rolle annehmen;153 7.2;23. Mit Teammitgliedern Ziele vereinbaren;159 7.3;24. Einzelne Mitarbeiter fördern;167 7.4;25. Bei Problemen helfen;176 8;Ein Wort zum Schluss;184 9;Literatur;185 10;Stichwortverzeichnis;186


Portrait

Dr. Rolf Meier (Hürth), Studium der Pädagogik und Promotion in Didaktik, arbeitete lange Jahre in der Erwachsenenpädagogik sowie an der Hochschule und in diversen Bildungseinrichtungen. Er ist Geschäftsführer der Transfer GmbH mit Sitz in Hürth, mit den Beratungs- und Schulungsschwerpunkten: Optimierung von Lehr- und Lernprozessen, Train-the-Trainer, Bildungscontrolling, Personalentwicklung, Neue Lernwege, e-Learning. Darüber hinaus ist Rolf Meier derzeit Lehrbeauftragter der Universität Köln.

Leseprobe

Daueraufgabe: Förderung der Teamkultur (S. 91-92)

Der Begriff Kultur ist in den letzten Jahren arg strapaziert worden. Dennoch gibt er recht angemessen wieder, was gut eingespielte Teams auszeichnet: das Bestreben, auf der Basis übereinstimmender Werte und Ziele gemeinsam erfolgreich zu sein. Dazu gehört, dass man sich im Team einig ist,wie man mit Widerständen und mit Fehlern umgeht,wie man sich gegenseitig motiviert, auch,wie man einander die Meinung sagt oder neue Herausforderungen meistert. Eine funktionierende Teamkultur lässt sich nur erreichen,wenn die Mitglieder eine gute emotionale Beziehung zueinander aufbauen, sich mit der gemeinsamen Aufgabe identifizieren, stolz sind auf die zusammen erbrachte Leistung und wenn ihnen die Arbeit miteinander Freude macht. Gelungene Teamarbeit spiegelt sich einerseits in einem positiven Arbeitsklima auf der Beziehungsebene, einem ausgeprägten Wir-Gefühl, andererseits in einer guten Leistungs- und Ergebnisorientierung auf der Sachebene. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass sich die Mitglieder mit ihrem Team identifizieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Identifikation sich positiv auf die Leistungsmotivation und das Engagement des Einzelnen auswirkt. Die Mitarbeiter müssen sich vor allem in drei Bereichen wiedererkennen:

im Team selbst,
in den gemeinsamen Zielen und Normen,
in der Möglichkeit, individuell Einfluss auf das Ganze zu nehmen.

Die Teamkultur zu verbessern ist zwar zuförderst Aufgabe des Teamleiters, jedoch können und sollen alle Beteiligten hierzu ihren Beitrag leisten.Mit einer Reihe von Maßnahmen kann ein Team das Zusammengehörigkeitsgefühl seiner Mitglieder unterstützen:

Intensivierung des Kennenlernens auch durch gemeinsame Aktivitäten,
Schaffung attraktiver Aufgaben, die eine hohe Interaktion erfordern, Berücksichtigung von Sympathie und Interessen bei der Zusammenstellung von Teilgruppen, etwa für bestimmt
e Tätigkeiten,
Ermöglichung und Herausstellen gemeinsamer Erfolge,
Verzahnung individueller Ziele mit den Teamzielen,
faire Behandlung aller und Eingehen auf individuelle Wünsche,
Dokumentation der Gruppenzugehörigkeit durch Gewohnheiten und Symbole bis hin zur Kleidung.

Trotz dieser Vorkehrungen von Zeit zu Zeit sollte jedes Team sich selbst kritisch hinterfragen und die eigene Kultur auf den Prüfstand stellen.

12. Hemmnissen begegnen

Teamarbeit beinhaltet für die einzelnen Mitarbeiter ein Versprechen, das Versprechen auf eine gemeinschaftliche, interessante Zusammenarbeit. Dieses Versprechen kann nicht immer eingelöst werden, dies liegt manchmal an den Rahmenbedingungen, zuweilen an den Aufgaben und natürlich auch an den beteiligten Kollegen selbst.

Jedes Teammitglied überprüft diese Art mentalen Vertrag regelmäßig auf seine Gültigkeit:Werden meine Erwartungen und Wünsche noch erfüllt?" Lautet die Antwort Ja", ist dies ein wichtiger Motivationsfaktor.Hat der Mitarbeiter aber das Gefühl, der innere Vertrag werde durch das Team nicht mehr eingehalten, reagiert er

zunächst mit Protest,
dann mit Enttäuschung,
schließlich häufig mit innerer Kündigung.
EAN: 9783862000463
Untertitel: 25 Regeln für Teamleiter und Teammitglieder. Dateigröße in MByte: 1.
Verlag: GABAL Verlag
Erscheinungsdatum: März 2010
Seitenanzahl: 192 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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