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Musikgeschichte als Geschichte der musikalischen Formwandlungen


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Januar 2013

Beschreibung

Beschreibung

In Paul Bekkers 'Musikgeschichte' verdichten sich die in seinen unmittelbar vorangehenden Schriften entwickelten Teilaspekte zu einer musikgeschichtlichen Gesamtschau, in die auch die Musik seiner Gegenwart integriert ist. Bekker ging es nicht um die Entfaltung musikgeschichtlichen Faktenreichtums, sondern sein Anliegen war es, dem Laien vorzuführen, 'wie wir Musikgeschichte überhaupt zu sehen und zu begreifen haben', und so die 'innere Gesetzlichkeit der geschichtlichen Erscheinung begreiflich zu machen.' Ausdrücklich setzte er sich von der 'darwinistischen' Vorstellung von 'Entwicklung' ab und vertrat demgegenüber das Prinzip des 'Wandels' bzw. der 'Metamorphose': 'Da die gestalterischen Kräfte als solche stets die gleichen sind, muss auch das Ergebnis im Wortsinne stets das gleiche sein. Lediglich die äußere Erscheinung wechselt.'
Fundamental ist seine Ausgangsthese, Musik sei 'ästhetisch stilisierte Klangempfindung.' Danach sind musikalische Prozesse, seien es Werke oder Aufführungen oder Rezeptionsweisen, Ausdruck einer spezifischen und sich im Laufe der Zeit wandelnden Klangwahrnehmung, die ihrerseits die spezifische 'Aktivierung' des musikalischen Materials bestimmt.
Nicht umsonst war Bekker (1882-1937) zwischen 1910 und 1925 der einflussreichste deutschsprachige Musikpublizist. Nach seiner Entlassung als Intendant des Wiesbadener Staatstheaters aufgrund seiner jüdischen Herkunft im Jahre 1933 emigrierte er in die USA. Er starb am 7. März 1937 in New York.
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In Paul Bekker's Musikgeschichte aspects of his most recent previous works are condensed into a synopsis of music history in which the music of his own time is also integrated. Bekker was not interested in producing a wealth of facts but sought to explain to a non-specialist audience. Bekker was not interested in reeling off a wealth of musical facts; instead he sought to explain to non-specialists, 'how we should view and u


Inhaltsverzeichnis

1;Cover;1 2;Titelei;2 3;Einleitung zum E-Book von Andreas Eichhorn;4 4;Paul Bekker: Musikgeschichte als Geschichte der musikalischen Formwandlungen;17 4.1;Haupttitel;17 4.2;Impressum;18 4.3;Inhalt;19 4.4;Vorwort;21 4.5;I. Voraussetzungen der Musikbetrachtung;25 4.6;II. Grundzüge der Formbildung;36 4.7;III. Gregorianische Musik ;47 4.8;IV. Mehrstimmigkeit und neue Kunst ;58 4.9;V. Die Niederländer;69 4.10;VI. Polyphone und harmonische Musik ;79 4.11;VII. Die instrumentale Harmonik;90 4.12;VIII. Die Italiener: Oper und Oratorium ;100 4.13;IX. Bach und Händel 1;111 4.14;X. Bach und Händel 2;123 4.15;XI. Die Nachfolge Bachs und Händels;134 4.16;XII. Haydn;145 4.17;XIII. Gluck;157 4.18;XIV. Mozart;169 4.19;XV. Beethoven;181 4.20;XVI. Die Frühromantik. Weber, Schubert;193 4.21;XVII. Nationale Romantik in Konzert und Oper ;204 4.22;XVIII. Wagner, Verdi, Bizet;216 4.23;XIX. Spätromantik in Konzert und Oper;229 4.24;XX. Die neue Wandlung;242 4.25;Namenregister;255


EAN: 9783487421049
Untertitel: Mit einer Einleitung zum E-Book von Andreas Eichhorn. Dateigröße in MByte: 9.
Verlag: Georg Olms Verlag AG
Erscheinungsdatum: Januar 2013
Seitenanzahl: 257 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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