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Digitale Ungleichheit

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Januar 2008

Beschreibung

Beschreibung

Nicole Zillien untersucht die gesellschaftliche Bedeutung des Internets, wobei der Fokus auf sozialen Ungleichheiten liegt. Die empirische Analyse von statusdifferenten Internetnutzungsarten wird mit der Wissenskluft- und Digital-Divide-Forschung, den Theorien der Informations- und Wissensgesellschaft, Ansätzen der Ungleichheitsforschung und der Technik- und Wissenssoziologie verknüpft. Es zeigt sich, dass statushöhere Onliner aufgrund schichtspezifischer Wissens- und Bedeutungsschemata stärker vom Internet profitieren, weshalb in der Informations- und Wissensgesellschaft von einer Verfestigung sozialer Ungleichheiten auszugehen ist.

Inhaltsverzeichnis

1;Geleitwort;6 2;Vorwort;8 3;Inhalt;9 4;Tabellenverzeichnis;13 5;Abbildungsverzeichnis;16 6;Einleitung;17 7;1 Informations- und Wissensgesellschaft als Selbstbeschreibung der Moderne;21 7.1;1.1 Information und Wissen;22 7.2;1.2 Informationsgesellschaft;24 7.3;1.3 Wissensgesellschaft;26 7.4;1.4 Informations- und Wissensgesellschaft;27 8;2 Technik in der Informations- und Wissensgesellschaft;29 8.1;2.1 Zum Begriff der Technik;29 8.2;2.2 Technik soziologisieren;30 8.3;2.3 Technologie als Dualität von Struktur;33 8.4;2.4 Das Internet als technologische Ressource;39 9;3 Soziale Ungleichheit in der Informations- und Wissensgesellschaft;45 9.1;3.1 Soziale Ungleichheit: Definition und Theorien;45 9.2;3.2 Paradigmen gegenwärtiger Ungleichheitsforschung;48 9.3;3.3 Soziale Ungleichheit in Theorien der Informations- und Wissensgesellschaft;58 9.4;3.4 Gegenwärtige Ungleichheitsentwicklungen und die Rolle des Internets;72 10;4 Von der Wissenskluft zur digitalen Spaltung;86 10.1;4.1 Die Wissenskluftforschung;86 10.2;4.2 Die These der digitalen Spaltung;98 11;5 Von der digitalen Spaltung zur digitalen Ungleichheit;106 11.1;5.1 Binäre Ansätze;108 11.2;5.2 Technologische Spektren;110 11.3;5.3 Zwei-Ebenen-Modelle;112 11.4;5.4 Dreistufige Modelle;114 11.5;5.5 Regenbogen-Modelle;116 11.6;5.6 Informationstechnologische Indizes;119 11.7;5.7 Hierarchische Modelle;123 11.8;5.8 Steigerungsmodelle;128 11.9;5.9 Kausalmodelle;132 11.10;5.10 Zusammenfassung der Ansätze, Indizes und Modelle;139 12;6 Soziologisches Modell zur Erklärung der digitalen Ungleichheit;142 12.1;6.1 Auf der Makroebene: Internettechnologien und digitale Ungleichheit;144 12.2;6.2 Von Makro- auf Mikroebene: Verfügbares Kapital als Brückenhypothese;144 12.3;6.3 Auf der Mikroebene: Nutzen- und Belohnungsansatz als Handlungstheorie;146 12.4;6.4 Von Mikro- auf Makroebene: Verstärkungseffekte als Transformationsregel;151 12.5;6.5 Zusammenfassung: Modell zur Erklärung der digitalen Ungleichheit;154 13;7 Grundlagen der empirischen
Untersuchung;156 13.1;7.1 Datenbasis;156 13.2;7.2 Ziele der empirischen Untersuchung;158 13.3;7.3 Untersuchungsleitende Thesen;160 14;8 Empirische Untersuchung des technologischen Zugangs;161 14.1;8.1 Operationalisierungen und Spezifizierungen des technologischen Zugangs;161 14.2;8.2 Ungleichheiten bezüglich des technologischen Zugangs;169 14.3;8.3 Technologischer Zugang: Zusammenfassung der Ergebnisse;181 15;9 Empirische Untersuchung der digitalen Kompetenzen;183 15.1;9.1 Operationalisierungen und Spezifizierungen der digitalen Kompetenzen;183 15.2;9.2 Ungleichheiten bezüglich der digitalen Kompetenzen;194 15.3;9.3 Digitale Kompetenzen: Zusammenfassung der Ergebnisse;198 16;10 Empirische Untersuchung der Gratifikationen der Internetnutzung;200 16.1;10.1 Operationalisierung und Spezifizierung der Gratifikationen der Internetnutzung;200 16.2;10.2 Ungleichheiten der Gratifikationen der Internetnutzung;219 16.3;10.3 Gratifikationen der Internetnutzung: Zusammenfassung der Ergebnisse;249 17;11 Neue Technologien und alte Ungleichheiten;251 17.1;11.1 Vom Differenzierungsparadigma zum Kohärenzparadigma;251 17.2;11.2 Von der individuellen Differenz zum strukturellen Defizit;253 17.3;11.3 Von der digitalen Ungleichheit zur sozialen Ungleichheit;256 18;Schlussbemerkung;259 19;Anhang;260 20;Literaturverzeichnis;270


Portrait

Nicole Zillien ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Soziologie an der Universität Trier.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Zillien bedient sich einer durchwegs klaren Sprache, was das Buch auch wegen seiner informativen Diskussion digitaler Ungleichheit lesenswert macht." Soziologische Revue, 04/2008
"Insgesamt stellt die Autorin fest: 'Die schichtspezifische Nutzung des Internets führt zu wachsenden sozialen Ungleichheiten' [...]. Es ist das Verdienst dieser Studie, den Blick dafür auch empirisch geschärft zu haben. Sie macht deutlich, dass es verstärkter Bemühungen bedarf, die digitalen Kompetenzen der niedrigeren Statusgruppen zu verbessern." tv diskurs, 01/2008
"[...] das Buch [ist] insbesondere, aber längst noch nur jenen zu empfehlen, die - warum auch immer - davon ausgegangen sind, dass der Kampf gegen die digitale Spaltung seinerzeit siegreich beendet wurde." M&K - Medien & Kommunikationswissenschaft, 04/2007
"Die Studie zeigt, dass soziale Ungleichheiten eben nicht (nur) durch Technologie aufgelöst werden können, da sie auf anderen Faktoren beruhen als bloßem Nichtzugang zu Technik - soziales und kulturelles Kapitel spielen hier eine große Rolle. Das heißt, dass Mitglieder sozioökonomisch niedriger Schichten weniger von der Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien profitieren, da ihnen neben ökonomischem eben auch soziales und kulturelles Kapital fehlt. Dies unterstreicht einmal wieder, welche Bedeutung Bildung für einen möglichen sozialen Aufstieg hat. Nicole Zillien kommt der Verdienst zu, dies in einer systematischen, theoretisch und methodisch fundierten Arbeit für digitale Ungleichheiten gezeigt zu haben." Publizistik, 02/2007
EAN: 9783531905235
Untertitel: Neue Technologien und alte Ungleichheiten in der Informations- und Wissensgesellschaft. 2006. Auflage. eBook. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seitenanzahl: xvi268
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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