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Die Akzeptanz von Firmenkundenportalen


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März 2008

Beschreibung

Beschreibung

Moritz Schwencke analysiert die Einflussfaktoren der Nutzung von Firmenkundenportalen, um die spezifischen Angebote verstärkt an den Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden ausrichten zu können. Er entwickelt ein theoretisches Modell, um die Akzeptanz von Online-Medien gerade im Bereich des Internet-Banking mit Firmenkunden zu operationalisieren.

Inhaltsverzeichnis

Electronic Business und Electronic Commerce

Firmenkundengeschäft der Banken im Internetzeitalter

Firmenkundenportale aus Anbieter- und Kundensicht

Akzeptanztheorie und Technology Acceptance Model (TAM)

Akzeptanz von Firmenkundenportalen

Kausalanalyse

Innenansichten

Portrait

Dr. Moritz Schwencke promovierte bei Prof. Corinne Faure, Ph. D., am Lehrstuhl für Internationales Management an der European Business School, Oestrich-Winkel. Bei McKinsey und Kampmann, Berg & Partner beriet er über viele Jahre Unternehmen aus den Bereichen Internet und Finanzdienstleistungen.

Leseprobe

1. Einführung (S. 1)

1.1. Problemstellung

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Wirtschaft vor grundlegenden Veränderungen, deren Katalysator vor allem die Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien sind. So führen die neuen technologischen Möglichkeiten sowie die schnelle Diffusion des Internets dazu, dass sich zahlreiche Sektoren der Wirtschaft veränderten Wettbewerbsbedingungen ausgesetzt sehen, da traditionelle Wertschöpfungsprozesse und -ketten aufgebrochen werden.

Besonders tief greifend ist der durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgelöste Veränderungsprozess im Sektor der Finanzdienstleister. Dies liegt insbesondere am immateriellen Charakter der Finanzdienstleistungen, der diese besonders gut geeignet macht für den - alle Transaktionsphasen umfassenden - Vertrieb über elektronische Netzwerke. Folglich wird das Potenzial für Online abgesetzte Finanzdienstleistungen als besonders hoch eingeschätzt.

1. Einführung

1.1. Problemstellung

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Wirtschaft vor grundlegenden Veränderungen, deren Katalysator vor allem die Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien sind. So führen die neuen technologischen Möglichkeiten sowie die schnelle Diffusion des Internets dazu, dass sich zahlreiche Sektoren der Wirtschaft veränderten Wettbewerbsbedingungen ausgesetzt sehen, da traditionelle Wertschöpfungsprozesse und -ketten aufgebrochen werden.

Besonders tief greifend ist der durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ausgelöste Veränderungsprozess im Sektor der Finanzdienstleister. Dies liegt insbesondere am immateriellen Charakter der Finanzdienstleistungen, der diese besonders gut geeignet macht für den - alle Transaktionsphasen umfassenden - Vertrieb über elektronische Netzwerke. Folglich wird das Potenzial für Onli
ne abgesetzte Finanzdienstleistungen als besonders hoch eingeschätzt.

Da die Verlagerung von traditionell erbrachten Finanzdienstleistungen auf Online Kanäle für die Anbieterseite u.a. zu einer signifikanten Reduktion der Transaktionskosten führt6 und viele Kunden mittlerweile ein Online-Angebot erwarten, haben Banken seit 1997 sehr umfassend in den Auf- und Ausbau ihrer Internetangebote investiert und diese in den Markt eingeführt. Während sich hierbei das Gros der Banken zunächst mit der Entwicklung von Internetangeboten für ihre Privatkunden beschäftigte, wurde erst mit zeitlicher Verzögerung mit der Entwicklung von spezifischen Angeboten für Firmenkunden begonnen. Ein Geschäftsbereich, der vor allem aufgrund der traditionellen Margenschwäche von möglichen Effizienzsteigerungen und verbessertem Cross-Selling profitieren würde.

Die Nutzung der entwickelten Internetangebote durch die Firmenkunden wirkt auf den ersten Blick, als sei sie bereits in einem fortgeschrittenen Stadium: Schätzungen für die Jahre 2003 und 2004 gehen davon aus, dass zwischen 25 und 50 Prozent der Firmenkunden die Internetangebote ihrer Banken nutzen bzw. über ein Online-Konto verfügen. Diese Zahlen geben jedoch ein verfälschtes Bild der Nutzung wieder, da weniger als die Hälfte der Online-Konten regelmäßig genutzt wird. Darüber hinaus beschränkt sich die Nutzung im Wesentlichen auf einige wenige Standardangebote, insbesondere die Abwicklung des Zahlungsverkehrs.

Wie die obigen Ausführungen zeigen, ist das von vielen Experten erwartete Potenzial des Internetbankings im Firmenkundengeschäft bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Exemplarisch seien die folgenden genannt: Ein systematisches, strategisch und konsequent an den Anforderungen der Nutzer orientiertes Vorgehen bei der Konzipierung und Implementierung der Internetangebote von Banken ist eher die Ausnahme als die Regel.

Eine Vielzahl der angebotenen Finanzprodukte ist nicht onli
nefähig, so dass im Internet kein verbindlicher Produktabschluss getätigt werden kann. Ferner ist auf Seiten der Anbieter unklar, welches Produkt-Leistungsspektrum angeboten werden soll. Weniger als die Hälfte der Deutschen ist der Auffassung, dass Internetbanking sicher ist.
EAN: 9783834996251
Untertitel: Eine empirische Studie der Einflussfaktoren. 2008. Auflage. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: Gabler Verlag
Erscheinungsdatum: März 2008
Seitenanzahl: XVIII228
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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