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Competence-Building und Internationalisierungserfolg


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Dezember 2007

Beschreibung

Beschreibung

Anhand der größten branchenübergreifenden Untersuchung dieser Art in Deutschland belegt Michael A. Lierow seine Hypothese, dass unternehmensinterne Faktoren beim Internationalisierungserfolg eine entscheidende Rolle spielen. Er zeigt sechs wesentliche Einflussfaktoren und ihre Auswirkungen auf den Internationalisierungserfolg auf und diskutiert Hürden und Resultate der Umsetzung einzelner Maßnahmen.

Inhaltsverzeichnis

Erforschung von Internationalisierungserfolg

Überprüfung der Eignung theoretischer Konzepte zur Untersuchung der Forschungsfrage

Der Competence-based View als konzeptionelle Grundlage der Forschungsfrage

Modell der Kompetenzbildung und Bezug zum Internationalisierungserfolg

Empirische Untersuchung des Modells


Portrait

Dr. Michael A. Lierow promovierte bei Prof. Dr. Jörg Freiling am Lehrstuhl für Mittelstand, Existenzgründung und Entrepreneurship (LEMEX) der Universität Bremen. Er ist Unternehmensberater bei McKinsey & Company, Inc. in München.

Leseprobe

2 ÜBERPRUFUNG DER EIGNUNG THEORETISCHER KONZEPTE ZUR UNTERSUCHUNG DER FORSCHUNGSFRAGE (S. 13)

,, Wenn man eine Erkennmis als Wissenschaft darstellen will, so muss man zuvor das Unterscheidende, was sie mit keiner anderen gemein hat und was ihr also eigentümlich ist, genau bestimmen können. ,,

2.1 Abgrenzung wesentlicher Grundbegriffe

2.1.1 Vorbemerkung


Zur Untersuchung der Forschungsfrage wird im Folgenden ein theoretischer Ansatz identifiziert, der die Argumentationsbasis bildet. Der bereits als sinnvoll erkannte , aber auf das Gesamtunternehmen ausgerichtete Competence-based View weist zunächst keine internationalisierungsspezifischen Ausprägungen auf .

Daher werden auf Grund ihrer thematischen Nähe zur Forschungsfrage zunächst bestehende Ansätze zur Erklärung von Internationalisierungsphänomenen auf ihre Anwendbarkeit untersucht. Zur Bewertung der Ansätze bedarf es sinnvoller Kriterien, die im Folgenden definiert werden. Zuvor sind allerdings die Begriffe der Internationalisierung und des Internationalisierungserfolgs zu bestimmen, um Eindeutigkeit zu gewährleisten und Unklarheiten und Missverständnisse zu minimieren.

2.1.2 Internationalisierung

In der Literatur finden sich zahlreiche divergierende Definitionen von Internationalisierung bzw. dem internationalen Unternehmen. , Diese lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: Zum einen kann Internationalisierung als funktionsbereichsspezifisches, zum anderen als funktionsbereichsübergreifendes Phänomen verstanden werden. Ein Beispiel für Ersteres wäre das Verständnis ausländischer Produktion als Internationalisierung. Dagegen sieht Dunning Internationalisierung als funktionsbereichsübergreifendes Phänomen: ,,[a com- pany] engages in foreign direct investment (FDI) and owns or controls value-adding activities in more than one country".

Diese zusätzliche Einschränkung der Definition von
Internationalisierung auf ausländische Direktinvestitionen findet häufig Anwendung, da ausländische Direktinvestitionen einfach messbar sind und in vielen Statistiken ausgewiesen werden. Obwohl diese Pragmatik der Definitionsgestaltung die Datenerhebung erleichtert, sollten aus wissenschaftlicher Sicht aus der Theorie die Anforderungen für die Datenerhebung abgeleitet werden und nicht vice versa.

A priori besteht aus Sicht der Forschungsfrage kein Grund für eine enge Definition von Internationalisierung, da das Ziel der Untersuchung ein möglichst allgemeines Verständnis der Treiber des Internationalisierungserfolgs ist. Perlitz argumentiert ähnlich:

,,Die Internationalisierung ist ein Phänomen, das- zumindest konzeptionell - das Unternehmen als Ganzes umfasst. Eine ausschließlich funktionsbereichsspezifische Betrachtung der läderübergreifenden Aktionsfeldausdehnung erscheint daher nicht angebracht.

Eine alternative Unterteilung findet sich bei Kutschker, der zwischen außenorientierter Internationalität und binnenorientierter Internationalität unterscheidet und damit bei gegebenem Betrachtungsland die Zielrichtung der internationalen Aktivitäten als differenzierenden Faktor einführt. , Nach dieser Unterscheidung fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf die Betrachtung der außenorientierten Internationalität.

Eine im Rahmen der Forschungsfrage angemessene Definition von internationalen Unternehmen findet sich bei Lilienthal, der diese definiert als ,,[... ] corporations, which have their home in one country but which operate and live under the laws and customs of other countries as well . Dabei wird ,,live" im Sinne von ,,aktiv sein" verstanden, ohne Einschränkungen hinsichtlich der Art des Engagements.

Generell zu unterscheiden ist der Prozess der Internationalisierung vom Zustand der Internationalität (internationales Unternehmen). Beides wird in der Literatur zum Teil unter dem Begriff ,,Internationalisierung" gefasst. 
, Wie bereits eingangs durch die Praxisbeispiele beschrieben, geht es in der vorliegenden Arbeit um die Erreichung und Aufrechterhaltung von Internationalisierungserfolg. Demnach muss eine minimale Internationalität vorliegen, um den Internationalisierungserfolg untersuchen zu können.
EAN: 9783835091306
Untertitel: Theoretische und empirische Betrachtung deutscher Unternehmen. 2006. Auflage. Dateigröße in MByte: 13.
Verlag: Deutscher Universitätsverlag
Erscheinungsdatum: Dezember 2007
Seitenanzahl: xxv245
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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