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Gottes leere Hand


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März 2012

Beschreibung

Beschreibung

Der Wissenschaftsjournalist Manuel Jäger wurde mit Glasknochen geboren und landet zum x-ten Mal in seinem Leben dort, wo er nicht sein will: im Krankenhaus. Dort lernt er die Krankenschwester Dagmar kennen, die ihn eigentümlich fasziniert, weil sie ihn an seine bei einem Unfall getötete große Liebe Lenora erinnert. Doch sein Aufenthalt im Marienhospital steht von Anfang an unter keinem guten Stern. Als er sich eine Erkältung zuzieht, die für ihn lebensgefährlich ist, da er wegen seiner Glasknochen den Schleim nicht abhusten kann, beginnt für Manuel ein Kampf auf Leben und Tod.Nach einem akuten Anfall von Atemnot findet sich Manuel Jäger in der Notaufnahme des Marienhospitals wieder. Aufgrund seiner Glasknochen war er schon oft in Krankenhäusern und will dort nicht bleiben, doch sein bester Freund Lothar besteht darauf, dass er sich gründlich untersuchen lässt. Von Anfang an läuft für Manuel alles schief: Nach dem Röntgen vergisst man ihn auf einem zugigen Flur, eine Lernschwester wendet ein Medikament falsch an und er wird in ein Dreibettzimmer mit ungehobelten Mitpatienten gepfercht. Ignorante Ärzte, überforderte Krankenschwestern und die Patienten mit ihren Nöten bestimmen den Alltag auf der Station. Einzig in der Krankenschwester Dagmar findet Manuel eine Seelenverwandte, nicht zuletzt, weil sie ihn an seine verstorbene Verlobte Lenora erinnert. Doch er kann diese Vertrautheit nicht lange genießen, da er sich bei einem Sturz den Arm bricht und deshalb kurzfristig auf die Chirurgie verlegt wird. Dadurch wird übersehen, dass er sich eine Erkältung zugezogen hat, die für ihn lebensgefährlich werden kann. Manuels Gesundheitszustand verschlechtert sich dramatisch, bis er erkennt: Ohne Hilfe der Medizin kann er nicht überleben, in einem hektischen, entseelten Krankenhausbetrieb kann er es aber auch nicht mehr. Da taucht der geheimnisvolle demenzkranke Wendelin Weihrauch auf und lehrt ihn eine wertvolle Lektion über das Leben und den Tod.

Inhaltsverzeichnis

Ein nachdenklicher, atmosphärisch dichter Roman, der die wirklich wichtigen Fragen unserer Existenz aufwirft: Welche Qualität geben wir unserer Lebenszeit und wie gehen wir mit den zentralen Themen Liebe, Krankheit und Tod um?

Portrait

Marianne Efinger wurde 1958 im süddeutschen Raum geboren. Nach einigen Semestern Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Philosophie an der Universität Stuttgart war sie zunächst in der Marketingabteilung eines philosophischen Verlags tätig, dann im Landesverband einer Umweltschutzorganisation. Nach einem Unfall machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Die in diesem Beruf gemachten Erfahrungen wurden in "Gottes leere Hand" literarisch verarbeitet. Seit 2003 lebt Marianne Efinger mit ihrem Mann in der Bretagne.

Pressestimmen

"Efinger beschreibt den Krankenhausalltag sehr detailliert und brilliert mit viel Hintergrundwissen. Sie ist in der Lage, eine Geschichte ausgesprochen spannend zu erzählen ... 'Gottes leere Hand' erweist sich als ein viel versprechender Debütroman." Wolfgang Zimmermann, Redaktion --Dresdner Neueste Nachrichten, August 16, 2010
"Dieser Roman stellt eine gute belletristische Begleitung zu den aktuellen politischen und juristischen Diskussionen um Patientenverfügungen und Sterbehilfe dar. Und nicht zuletzt kommen besonders in Manuels Reflexionen ein dezidiert atheistischer Standpunkt, eine naturalistische Weltsicht zum Ausdruck. Selbst die an anderen Stellen leicht anklingende christliche Mystik schmälert die Wirkung dieser Lektüre nicht. Efingers Buch kann daher wärmstens anempfohlen werden." Siegfried R. Krebs, Redaktion --hpd humanistischer pressedienst, Juli 19, 2010
EAN: 9783937357652
Untertitel: Roman.
Verlag: Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum: März 2012
Seitenanzahl: 377 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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