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(Gegen-)Öffentlichkeit in der Mediengesellschaft


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Mai 2008

Beschreibung

Beschreibung

Der Begriff der Gegenöffentlichkeit entstammt den sozialen Bewegungen und enthält einen stark politisch-normativen Anspruch, der ihn nicht per se zu einem sozialwissenschaftlichen Begriff mit heuristischem Gehalt macht. Die einschlägige Forschung zu Gegenöffentlichkeit und dem dazugehörigen Kontrastwort Öffentlichkeit wird daher erstmalig aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive synoptisch analysiert. Zuerst arbeitet dieser Band zentrale Öffentlichkeitstheorien und die darin eingebetteten Dimensionen auf. Dann werden die vielfältigen Konzepte der Gegenöffentlichkeitsliteratur kritisch dargestellt und Indikatoren benannt, die als Ausgangsbasis für eine empirische Analyse nicht-etablierter politischer Akteure in der modernen Mediengesellschaft dienen können.

Inhaltsverzeichnis

1;Dank;5 2;Inhaltsverzeichnis;7 3;1. Einleitung und Überblick;11 4;2. Öffentlichkeitskonzepte;20 5;3. Gegenöffentlichkeitskonzepte;151 6;4. Fazit;241 7;Literaturverzeichnis;251


Portrait

Dr. phil. Jeffrey Wimmer ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Mit seiner aus einer Dissertation heraus entstandenen Arbeit liefert Wimmer eine instruktive Zusammenstellung und Systematisierung der immer unübersichtlicher werdenden empirischen und theoretischen Literatur zur Öffentlichkeitsthematik. Auch überzeugt die These einer komplementären Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Gegenöffentlichkeit. Dem Autor gelingt es, den Begriff aus seiner zu engen definitorischen und semantischen Verklammerung mit sozialen Bewegungen und neuen Medien herauszulösen und ihn systematisch mit den Veränderungsdynamiken öffentlicher Kommunikation zu verbinden." Soziologische Revue, 01/2009
"Generell gibt Jeffrey Wimmers Arbeit einen umfangreichen und sehr verdienstvollen Überblick zu Öffentlichkeits- und Gegenöffentlichkeitstheorien." Publizistik, 03/2008
"Die [...] Arbeit überrascht durch ihre begriffliche Präzision, die Breite und Tiefe der Begriffsarbeit, die interdisziplinäre Umsicht und konsequente Umsetzung des Analyserahmens. Sie kann sich stolz an die Brust heften, als erste Arbeit zum Thema Gegenöffentlichkeit zu gelten, die sich des Themas nicht nur als kritisch-theoretische Behauptung von Wirkungszusammenhängen annimmt, sondern deren Gehalte empirisch dezidiert prüft." www.pr-guide.de, 15.05.2008
"[...] nicht nur die Empirie könnte von Wimmers Arbeit profitieren. Der Diskurs der Medien- und Kommunikationswissenschaft ist mit Wimmers Arbeit schon jetzt um einen Beitrag bereichert, dessen zentrales Verdienst es ist, die Dimensionen des oft überstrapazierten Begriffs der Gegenöffentlichkeit in einem präzise ausgearbeiteten theoretischen Rahmen zurückzuholen. Wimmer schafft ein kommunikationswissenschaftliches Konzept, das die Konstitutionsbedingungen von Gegenöffentlichkeit nicht nur aus einer beachtlichen Menge bilanzierter Öffentlichkeits- und Gegenöffentlichkeitskonzepte zielsicher extrahiert, sondern diese Bedingungen sowohl in Abhängigkeit etablierter Öffentlichkeiten, als auch im Hinblick auf die Massenmedien als Insti
EAN: 9783531905495
Untertitel: Analyse eines medialen Spannungsverhältnisses. 2007. Auflage. eBook. Dateigröße in MByte: 16.
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Seitenanzahl: 297 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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