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Die Bedeutung der Mihna für die Entstehung der Lehre von der Erschaffenheit des Korans

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September 2012

Beschreibung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Justus-Liebig-Universität Gießen, Sprache: Deutsch, Abstract: ¿Ever since the end of the great Trial (¿), the thesis that the Koran is ¿the speech of God, uncreated (¿)¿ has been a firmly established part of the Sunnite creed. (¿). While this discussion from the time of the mihna on is well documented (¿), the examination of the origins of the controversy and its development until the mihna is severely hampered by the lack of contemporary sources and the reticence and often ambiguity of later sources.¿ Üblicherweise wird die Halq al-qur¿¿n-Doktrin, die Doktrin von der Erschaffenheit des Korans, auf den persischen Maul¿ ¿ahm ibn Safw¿n bzw. dessen möglichen Lehrmeister ¿a`d ibn Dirham zurückgeführt, die beide in der ersten Hälfte des achten Jahrhunderts gelebt haben. Montgomery Watt setzt ihren Entstehungszeitpunkt hingegen etwas später an. Er hält es für wahrscheinlicher, dass sie auf Bišr al-Mar¿s¿ (gest. 833) zurückgeht, da seines Erachtens die Frage der Erschaffenheit des Korans um die Mitte des achten Jahrhunderts noch nicht thematisiert worden war. Diese Ansicht hat einiges für sich und die Möglichkeit, dass es sich bei der Darstellung der Ansichten ¿ahm ibn Safw¿ns um Rückprojektionen späterer Gelehrter handeln könnte, wird auch von Josef van Ess nicht ausgeschlossen. Wilferd Madelung schreibt, dass die ältesten Schriften über die Halq al-qur¿¿n-Doktrin aus der Zeit um die Wende vom achten zum neunten Jahrhundert stammen. Dies entspricht in etwa der Zeit, in der Bišr al-Mar¿s¿ gewirkt hat. Watt kam in seinen Studien zu dem Ergebnis, dass er durch die zu dieser Zeit begonnene Übersetzung griechischer Texte beeinflusst worden sein könnte. Insgesamt wird diese These indes als wenig wahrscheinlich angesehen. In Bezug auf die griechische Philosophie hat Richard Frank die Nähe der Halq al-qur¿¿n-Doktrin zu neoplatonischem Gedankengut nachgewiesen. Obgleich es schon zu Lebzeiten Bišr al-Mar¿s¿s Übersetzungen griechischer Texte gegeben haben mag, so begann doch die Übersetzung der griechischen Neoplatoniker erst in der Mitte des neunten Jahrhunderts durch al-Kind¿ und al-Hims¿.
EAN: 9783656266327
Untertitel: Dateigröße in KByte: 452.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: September 2012
Seitenanzahl: 18 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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