HUDU

Die großen Western 113


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Oktober 2015

Beschreibung

Beschreibung

Diese Reihe präsentiert den perfekten Westernmix! Vom Bau der Eisenbahn über Siedlertrecks, die aufbrechen, um das Land für sich zu erobern, bis zu Revolverduellen - hier findet jeder Westernfan die richtige Mischung. Lust auf Prärieluft? Dann laden Sie noch heute die neueste Story herunter (und es kann losgehen).

Sheriff Howard Costontino wanderte über die Gehsteige durch den Herbstnebel, der so dicht war, dass man kaum zwei Schritt weit sehen konnte.

Es mochte noch eine Stunde dauern, ehe die Nacht über Trail City hereinbrach, aber an vielen Stellen brannten schon Lichter.

Sheriff Howard Costontino war ein Mann mit einem Gesicht wie aus Erde. Er trug den Stern des Gesetzes auf der linken Seite seiner Weste, die von einer grauen Cordjacke verdeckt war. Auf den ersten Blick hätte man ihn für einen jener schwerfälligen Siedler halten können, die am Ufer des Crazy Woman Creek wohnten. Wenn man aber genauer hinsah, konnte man nicht übersehen, dass die Bewegungen dieses Mannes alles andere als schwerfällig waren. Sheriff Howard Costontino trug unter der Jacke einen Revolver, und jeder im Crazy Woman Valley wusste, dass er damit umzugehen verstand. Unter einer Laterne blieb er stehen. Während er eine Zigarette drehte, lauschte er dem Lärm, der aus den drei Saloons der Stadt drang.

Irgendwo aus dem Nebel hallten sporenklirrende Schritte und grölendes Gelächter zu ihm herüber. Hammerschläge hallten dumpf gegen eine Holzwand. Er hörte Reiter in die Stadt kommen, sah die schwimmenden Umrisse ihrer Gestalten kurz aus dem Nebel auftauchen und wieder verschwinden. Bedächtig zog Sheriff Costontino den würzigen Rauch ein und verstaute das Rauchzeug wieder in die Tasche. Er griff in die Hemdtasche, entfaltete ein Telegramm, studierte den Text zum hundertsten Male und steckte es wieder ein. Da hatte also einer in Rawlins die Bank überfallen, einen Kassierer erschossen und sechstausend Dollar abgehoben, die ihm nicht gehörten.

Portrait

Howard Duff ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783959792752
Untertitel: Todfeinde.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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