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Die Blauröcke 18 - Western


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September 2015

Beschreibung

Beschreibung

»Tracy«, sagt Lummon stöhnend, »sie holen uns.« Tracy sieht Lummon an. Der gurgelt so seltsam. Sein Gesicht verwandelt sich, Blut rinnt ihm aus der Nase, dringt unter dem Kopfverband hervor, bis fast das ganze Gesicht bedeckt ist. Es knallt wieder, und Tracy zieht den Kopf ein, weil Lummon zurückgezogen werden muß. Eine Kugel schlägt neben ihm in der verfluchten heißen Sand der San Juan-Berge. »Komm!« keucht Tracy und packt Lummon, zerrt ihn hinter die Kakteen. »In Deckung mit dir, Bruder.« Er hört die Kugel nicht einschlagen, er sieht auch nicht, daß Lummon noch mal zuckt. Erst als er ihn hinter den Wurzeln des Busches hat und ihn anblickt, sieht er, daß Lummon tot ist. Tracy, denkt Cartwell, der dritte Mann an dieser Seite, Tracy, warum bist du so bleich? Nun sind es noch acht Mann, die feuern, aber von denen ist die Hälfte verwundet. Sie stecken in der Falle wie Mäuse, und die Katzen, die Jagd auf sie gemacht haben, sind schwarzhaarig, zweibeinig und mexikanische Guerillas.

Portrait

G.F. Waco ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783863779436
Untertitel: Rocky Mountains Brigade.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: September 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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