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G.F. Barner 50 - Western


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November 2015

Beschreibung

Beschreibung

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

Duncan Ralston hat nur einen Fuß im Steigbügel. Den anderen hat er hochgezogen und das Knie angewinkelt. Auf dem Knie liegt der Hals der Apaculpas-Gitarre. Es ist eine feine Gitarre, findet Duncan. Andere Leute sagen, er sei genauso verrückt wie das Instrument. Er rede nämlich unverständlich für sie. Und so unverständlich seien auch die Töne auf der Gitarre.

»Als wenn ich etwas dafür kann«, sagt Duncan und sieht zum Cresent Mountain hoch, der sich 8942 Fuß in den Himmel hebt. Er ist in Colorado, keine vierzig Meilen nordwestlich Denver. »Wenn Dexter Finleys Kopf nicht gerade unter der Gitarre gewesen wäre, als ich schlug, würde sie noch ganz herrlich spielen.«

Er betrachtet die Gitarre. Da sind ein paar Risse und einige Splitter. Nun ja, er hat Baumwachs genommen und den ganzen Korpus etwas verklebt. Aber natürlich klingen die Töne nicht mehr so schön wie einmal, als sie noch neu war. »Hannibal, wie schlecht ist die Welt?« Hannibal, das ist sein Gaul. Das Tier sieht nicht nach dem aus, was ein Cowboy als Pferd bezeichnen würde. Es hat einen Schwanz, der aus zwanzig Haaren besteht, und lange Beine. Dabei noch einen langen Hals und Ohren, die meist am Kopf liegen. Nun stellt der Gaul die Ohren hoch und dreht seinen Kopf herum. Es sieht aus, als wenn der Hals eingeknickt und der Kopf selbständig ist. Der Gaul wackelt dreimal mit dem Ohr und macht traurige Augen. Doch das weiß nur Duncan Ralston. Einige Unarten hat er dem Höllenvieh nicht abgewöhnen können. Nun geht der Gaul weiter, obwohl Duncan es nicht will. Er hat schließlich nur einen Fuß im Steigbügel und die eine Hand in der Westentasche.

Portrait

G.F. Barner ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783959793551
Untertitel: Pass der toten Seelen.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: November 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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