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G.F. Barner 46 - Western


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Oktober 2015

Beschreibung

Beschreibung

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

Der Schrei fuhr ihm durch Mark und Bein. Der Apache holte zum Wurf aus. Der Speer würde ihn durchbohren und töten. Mein Gott, dachte der alte Charlie Tuney und warf sich in seiner Todesangst blitzschnell herum, Neila, der Apachenchief, jagt mir seine Lanze in den Bauch. Er schlug um, krachte auf den Rükken und griff nach dem Gewehr, um Neila zu erschießen, ehe der den Speer schleudern konnte. Old Charlies Hand klatschte in den Sand. Das Gewehr - wo ist es denn nur? Ich muß schießen, sonst¿ »Aarrr¿ Aarrr!« Der Alte lag ganz still und sah die Sonne über sich jenseits der Schlucht stehen. Vor der glühenden Scheibe schwang sich ein Geier hoch, peitschte mit seinen Schwingen die Luft und krächzte häßlich. Verflixt, dachte Old Charlie, ich habe doch Neila gesehen? Nein, nicht ihn, das waren seine Apachen, der Chief war diesmal nicht dabei. Du großer Gott, die Sonne brennt mir das Gehirn he raus, ich muß in den Schatten kriechen! Die Talwand wurde zu einer Schlange, die sich einen Zackenkamm zugelegt hatte und sich vor ihm höhnisch zischelnd zu winden schien. Irgendwie kam Old Charlie Tuney auf die Beine, und dann torkelte er dem dunklen Bauch der Schlange entgegen. Daß es der Schatten der Wand war, begriff er erst, als er gegen den Fels prallte und dann herabfiel. Da lag er nun, aber er war im Schatten und nicht mehr in der glühenden Sonne Arizonas inmitten der Salt River-Berge. Old Charlie wurde beinahe wieder ganz munter, und sein Verstand arbeitete fast normal.

»Die Hölle«, krächzte der Alte.

Portrait

G.F. Barner ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783959792776
Untertitel: Buddy räumt auf.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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