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G.F. Barner 27 - Western


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Mai 2015

Beschreibung

Beschreibung

»Nicht - nicht«, sagt der Hagere unterdrückt und streckt die Hand jäh aus. »Nicht schießen!«

»Der verdammte Spitzel!«

Der kleine krummbeinige Mann atmet tief durch. Nichts als Wut ist in ihm, als der hagere Mister seinen Revolver spannt und den Hammer zurückhält. Der Hagere ist so eiskalt wie diese Frühlingsnacht, die einen Wettersturz bringen kann. »Bist du verrückt, hier zu schießen? Sie werden ihn hier finden, der Sheriff kommt. Und dann gibt es Fragen. Wir sollen ihn nur beobachten, vorläufig.« »Der sieht doch alles vom Schuppendach aus«, zischt der kleine Mann. »Verdammt, da oben im Haus ist Licht, er blickt hinein und sieht, was dort passiert. Er sieht den Boss.«

Einen Moment kichert der hagere Mann hinter der Stallecke leise. »Na und?«, fragt er dann ganz leise und höhnisch. »Und wenn er nun nichts mehr mit seinem Wissen anfangen kann? Tarnt sich der Narr als Prospektor und denkt, wir merken nicht, dass ihn die Wells Fargo geschickt hat. Vielleicht haben sie in zehn Stunden einen Agenten weniger, die prächtigen und ehrlichen Burschen von der Wells Fargo?«

»Luke, das ist dein Ernst?«

Portrait

G.F. Barner ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783863777470
Untertitel: Partner des Satans.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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