HUDU

G.F. Barner 18 - Western


€ 1,49
 
epub eBook
Sofort lieferbar (Download)
März 2015

Beschreibung

Beschreibung

Hinter der Kutsche wirbelt eine lange rötlichgelbe Staubwolke auf, aus der Torgers Stute mit aufgelegtem Sattel und hochgerecktem Hals auftaucht. Torger blickt aus dem Seitenfenster der Tür und schiebt dann die schwere Eisenplatte hoch. Diese Eisenplatten sind gerade so hoch, daß ein Mann hinter ihnen geduckt knien kann. Jetzt kann Torger die Tür öffnen. Er zieht sich hoch, sieht über sich Jim Stokes' staubiges Gesicht und kommt nach einem Schwung auf den Bock. »Verdammt ruhig, was?« fragt Stokes. »Clay, ist es so, daß vor jedem Sturm Ruhe herrscht?« Er grinst danach. Der Staub auf sei nem Gesicht platzt auf. Dann rückt er und läßt einen Platz für Torger frei, der sich hinsetzt und nach hinten blickt. »Ich rieche nichts«, erwidert Gristy an Torgers Stelle. »Wenn sich eine verdammte Rothaut auf zehn Meilen heranwagt, wird meine Nase sie riechen. Es ist prächtig einsam hier, einsam wie in der Hölle, in die drei Mann unbedingt wollen. Marshal, nun sage mir, ob wir heute noch lange fahren oder an der nächsten Station halten?« »Wir halten, wechseln die Pferde und fahren weiter.« »Das habe ich mir gedacht«, brummt Stokes. »Wenn man die Nacht durchgefahren ist, warum soll man nicht den ganzen nächsten Tag auch noch fahren? Ob jemand uns für so verrückt hält, vierundzwanzig Stunden die Kutsche laufen zu lassen, Torger?« »Kaum. Gerade darin liegt jedoch unsere Chance. Na, jetzt haben wir noch vierzig Meilen, dann wird die Strecke menschenleer. Bis jetzt sind uns nur zwei Wagen und einmal Reiter begegnet. Trotzdem ist diese Strecke kein guter Platz für einen Überfall.« »Du meinst, wir sind zu nahe an der Zivilisation?«

Portrait

G.F. Barner ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783863776718
Untertitel: In der Hölle der Einsamkeit.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: März 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben