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G.F. Barner 14 - Western


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Februar 2015

Beschreibung

Beschreibung

Miles fror gottsjämmerlich, obwohl sie nun in Sicherheit sein mußten. Wann immer Miles die Augen schloß, sah er die Stagecoach vor sich, den Fahrer, der nicht nur die Hände, sondern auch den Revolver hochriß. Er ist tot, dachte Miles fröstelnd, dieser verdammte Narr Slate mußte gleich schießen. Der ist tot, ich weiß es. Er lebte noch, als wir wegritten, aber er ist gestorben. Mord - und es hatte sich nicht mal gelohnt. »Der Boy kommt!« rief Slate erregt. Sie hatten beschlossen, hier zu teilen. Slate gab einfach keine Ruhe, er war verrückt danach, seinen Anteil in der eigenen Tasche zu haben. Slate hockte mit Denoyer auf den Lavaklippen und sah nun den Boy kommen. Brian Lowell, der Junge, hatte Wasser geholt. Es gab nur die eine Quelle in der Nähe der Lavafelder von New Mexico. Hierher waren sie geflohen, weil Miles die Gegend kannte. Es gab keine Fährten. Der Wind, der Flugsand, die nackte Lava - jede Spur war nach zwanzig Stunden tot. Und nun waren sie sechs-unddreißig Stunden hier. So lange hatte ihr Wasservorrat aus den Schläuchen gereicht. Der Junge kam nun mit frisch gefüllten Schläuchen zurück. »Was ist?« schrie Slate. Er schrie fast immer, normal reden konnte er nicht. »Was war, Kid?« »Nichts«, antwortete Brian Lowell. Er grinste breit, bis er Scotty Miles ansah und sein Lächeln erlosch. »Da ist Wasser. He, teilen wir?«

»Er ließ keine Ruhe«, sagte Scotty Miles düster. »Mir ist es egal. Wenn sie uns verfolgt hätten, dann wären sie längst hier. Die Spuren sind tot, denke ich.« »Du Angstschlotterer!« brüllte Slate. »Keine Toten, keine Toten, was? Tote reden nicht mehr.« »Ja«, antwortete Scotty. »Aber Mord, das ist nichts für mich. Du hast den Mann in San Ysidro erschlagen, du Narr. Zuerst schießt du den Driver der Young-Linie nieder, obwohl es nicht nötig war. Dann diesen Storebesitzer.«

Portrait

G.F. Barner ist ein Pseudonym des Autors Georg Friedrich Basner (1928-2002). Nach dem Krieg begann er, Kurzgeschichten für Zeitschriften zu schreiben, als er seinen früheren Deutschlehrer traf, der ihm auf seine Klagen über die kärglichen Honorare sagte: "Damit können Sie nie richtig Geld verdienen; Sie müssen schreiben: 'Einer schießt und zehn fallen um!' Das verkauft sich immer!"

Damit war die Entscheidung gefallen. Basner wurde zum Autor von Unterhaltungsromanen: Insgesamt über 1.000 an der Zahl sind erschienen, zum Teil in vielfachen Auflagen. In der Hauptsache waren es Western, die Basner bekannt gemacht hatten und die er unter einer ganzen Reihe von Pseudonymen veröffentlicht hatte. Einige davon sind: G.F. Barner, Jonny Ringo, G.F. Waco, G.F. Wego und Howard Duff. Für seine große Fangemeinde erschienen und erscheinen seine Romane seit Jahren ausschließlich beim Martin Kelter Verlag in Hamburg.

Basners Vorbild beim Schreiben war einmal Karl May, aber auch Friedrich Gerstäcker. Doch bald entwickelte er seinen eigenen Stil der Darstellung. Das Lokalkolorit in seinen Romanen stimmt, schließlich war er oft genug 'drüben'. Und was die Erinnerung nicht mehr hergibt, das fand er in seinem überquellenden Archiv. Er mochte sich nicht mit anderen Autoren vergleichen. Seine Meinung: "Wo ich einzuordnen bin, überlasse ich meinen Lesern. Grundsätzlich: Mein Schreiben macht mir immer noch Spaß."

Der Autor verstarb 2002 in Detmold.
EAN: 9783863776527
Untertitel: John Quinton zähmt Leadville.
Verlag: Martin Kelter Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2015
Seitenanzahl: 64 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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