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Das Superheldenfilmgenre im Wandel

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Februar 2015

Beschreibung

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Kulturwissenschaften - Allgemeines und Begriffe, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Superhelden sind aus dem zeitgenössischen Hollywoodkino nicht wegzudenken. Seit der Jahrtausendwende erobern die maskierten Heroen jedes Jahr pünktlich zur lukrativen Sommer-Blockbuster-Saison die Leinwände und meistens auch die Box-Office-Charts. Im Jahr 2012 avancierte mit The Avengers sogar ein Superheldenfilm zum kommerziell erfolgreichsten Film des Jahres, ein weiterer, The Dark Knight Rises platzierte sich ebenfalls unter den Top 3 . Es besteht also kein Zweifel: Das Publikum des 21. Jahrhunderts hat ein Verlangen nach kostümierten Helden. Und die Industrie reagiert: Nicht nur werden die bekannten Charaktere wie Batman, Spider-Man oder die X-Men in immer neuen Sequels, Reboots und Prequels in den Kampf gegen Superschurken geschickt, auch bis dato weniger bekannte und obskure Figuren kamen in den letzten zehn Jahren zu Leinwandauftritten. Im Jahr 2010 erschien dann ein Superheld auf der Bildfläche, auf den die Bezeichnungen ¿Super¿ und ¿Held¿ nur noch schwerlich zutreffen: er ist psychisch labil, erschlägt Übeltäter mangels Superkräften mit einer Rohrzange, wird von seinem Sidekick sexuell missbraucht und entstammt nicht einmal einer Comicvorlage. Die Rede ist von dem Crimson Bolt, der Hauptfigur des Films Super (2010) von James Gunn. Der Film lotet die Grenzen des Superheldengenres auf parodierende Weise aus und lässt dadurch die erzählerischen Strukturen sichtbar werden, die das Genre sonst auszeichnet. Welche Strukturen und Elemente es sind, die das Superheldenfilmgenre als solches konstituieren und wie Super diese aufgreift, dekonstruiert und letztlich möglicherweise in etwas Neues transformiert, soll in dieser Arbeit dargestellt werden. Grundlegend dafür wird das Konstrukt des Filmgenres ausführlich beleuchtet. Es sollen die Fragen beantwortet werden, was genau ein Genre definiert und welche Funktion es für die Rezeptions- und Produktionsseite erfüllt. Zudem sollen die Umstände aufgezeigt werden, unter denen sich Genres ausdifferenzieren und (weiter-)entwickeln. Darauf aufbauend werden das Superheldengenre und seine Konventionen betrachtet, wobei der Fokus auf seiner aktuellen Inkarnation als fester Bestandteil des Mainstream-Kinos liegt.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Der Genre-Begriff im Film
2.1. Das Genre und die Produzenten - Historischer Abriss
2.2. Das Genre und die Theorie - Definitionen und Konzepte
2.3. Das Genre und die Rezipienten - Wirkung und Nutzung
2.4. Das Genre im Wandel - Modelle der generischen Entwicklung
3. Das Superheldengenre
3.1. Entstehung, Entwicklung und Bedeutung
3.2. Konventionen des Genres
3.2.1. Charaktere
3.2.2. Narration
3.2.3. Grundthemen
3.2.4. Setting, Ikonographie und Stilmittel
4. Vergleichende Analyse: Spider-Man vs. Super -
Generische Konventionen und Brüche
4.1. Exposition & Origin Story
4.2. Leben und Wirken als Superheld
4.3. Superheld vs. Supervillain - Konflikt und Lösung
5. Fazit und Ausblick
6. Quellenangaben
6.1. Bibliographie
6.2. Filmographie
EAN: 9783656890393
Untertitel: Selbstreflexivität und Meta-Genre-Elemente in James Gunns "Super". Dateigröße in KByte: 600.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2015
Seitenanzahl: 42 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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