HUDU

Das Gesicht im Bild. Graphische Kontinuität und Leitmotivik in Ingmar Bergmans "Persona"

eBook
€ 12,99
Print-Ausgabe € 13,99
 
pdf eBook
Sofort lieferbar (Download)
Oktober 2015

Beschreibung

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Institut für Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Filmanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum eine andere Gestaltungsebene ist die graphische Dimension untrennbar mit dem primär visuellen Medium Film verbunden und konstituiert den Großteil dessen kreativer Möglichkeiten. Bereits die willkürliche Aneinanderreihung zweier beliebiger, nur geringfügig verschiedener Bilder ¿ ganz gleich ob beispielsweise durch Schnitt, Kameraschwenk, Überblendung oder Veränderungen in der Mise-en-scène erreicht ¿ ruft im Zuschauer unweigerlich sublime Assoziationsketten und meist unbewusst hergestellte Verknüpfungen des Bildmaterials untereinander hervor, die auf zahlreiche Weisen unterstützt oder bewusst in Frage gestellt werden können. Selbst komplexere Gestaltungsmittel beruhen letztendlich auf der simplen Tatsache, dass die Mehrheit der narrativen und gestalterischen Entitäten zuletzt immer über eine visuelle, d.h. graphische Repräsentation auf der filmophanischen Ebene verfügt, welche etabliert, variiert, mit anderen verflochten oder verworfen werden kann, um Homogenität oder Dissonanz, Kontinuität oder Verwirrung zu schaffen. Nicht erst frühe postmoderne Filme haben derlei graphische Stilmittel mit ihrem beispiellosen Potential zur gleichermaßen bewussten wie unbewussten Beeinflussung des Zuschauers genutzt, um Verflechtungen zwischen offensichtlich diegetischen, nondiegetischen und nicht genau verortbaren Elementen herzustellen oder die Grundthematik eines Films in zahlreichen, zunächst unbedeutend erscheinenden Details mitklingen zu lassen. Dies kann in seltenen Fällen in einer geradezu ¿ im musikalischen Sinne ¿ leitmotivischen, d.h. repräsentierenden oder gar substituierenden Verwendung graphischer Formen, Bildkompositionen, Farben etc. als Verdeutlichung oder schließlich Ersetzung narrativer Zusammenhänge gipfeln. In der vorliegenden Arbeit möchte ich in einer breit angelegten Untersuchung von Ingmar Bergmans ¿Persona¿ der meines Erachtens nach faszinierenden und äußerst lehrreichen Frage nachgehen, welche Funktionen graphische Gestaltung im gesamtfilmischen Kontext erfüllen kann, und versuchen aufzuzeigen, inwiefern Grenzen von Raum, Zeit und verschiedenen Ebenen der Diegese mit rein visuellen Mitteln aufgebrochen oder ineinander überführt werden können.
EAN: 9783668059283
Untertitel: Dateigröße in MByte: 1.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 2015
Seitenanzahl: 15 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben