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Andalusien


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Juni 2015

Beschreibung

Beschreibung

Inhaltsangabe:Zusammenfassung:
Die autonome Region Andalusien liegt im Süden Spaniens. Andalusien ist die bevölkerungsreichste und flächenzweitgrößte der insgesamt 17 spanischen Regionen.
Population: 7.234.873 EW
Fläche: 87.268 km2
Hauptstadt: Sevilla (701.927 EW)
Der Name Andalusien stammt aus der Zeit, als die Mauren die Straße von Gibraltar überquerten und die Iberische Halbinsel okkupierten. Sie nannten die Halbinsel al Andalus (Land der Vandalen).
Die Region Andalusien besteht aus 8 Provinzen, die nach ihren Hauptstädten benannt sind: Huelva, Cádiz, Sevilla, Málaga, Córdoba, Jaén, Granada, Málaga
Trotz Andalusiens starker Identität ist es doch in der Entwicklung rückständig. Fast die ganze Region ist LEADER- (Programm zur Entwicklung von benachteiligten, ländlichen Gebieten) und PRODER- (Programm zur wirtschaftlichen Entwicklung und Diversifizierung ländlicher Gebiete) Zielgebiet. Die Hauptgründe für diese Rückständigkeit sind historischer Natur und die daraus entstandene wirtschaftliche Unterentwicklung und Strukturschwäche und auch die Entfernung zu den großen Industriezentren Madrid und Barcelona. Ehemals Spaniens ärmste Region zählt Andalusien heute aber zu den Haupttourismusgebieten aufgrund der ganzjährig milden Temperaturen und der hohen Anzahl an Sonnentagen. Andalusien ist auch die Heimat des Stierkampfes und des Flamenco.
Diese Arbeit beleuchtet die Hintergründe für den Entwicklungsrückstand dieser Region. Dazu gehört die Untersuchung natur- und kulturräumliche Rahmenbedingungen ebenso wie die Betrachtung historischer und sozioökonomischer Entwicklungen. In weiterer Folge wird das wirtschaftlichen Potential insbesondere der Agrar- und Dienstleistungssektor mit der Tourismusbranche analysiert. Zusätzlich werden die verschiedenen Förderungsprogramme, in die die Region Andalusien eingebunden ist, vorgestellt.
Problemstellung war die Ausarbeitung des Entwicklungsrückstandes der spanischen autonomen Region Andalusien. Da dieser Rückstand durch mehrere Faktoren beeinflusst wurde bzw. noch immer wird, gliedert sich diese Arbeit diesbezüglich im wesentlichen in vier Hauptuntersuchungsbereiche: Naturräumliche Rahmenbedingungen, kulturräumliche Rahmenbedingungen, Kennzeichen des Entwicklungsrückstandes und Maßnahmen zur Beseitigung dieses Rückstandes. Nach der Analyse der naturräumlichen Rahmenbedingungen, das sind die Einflüsse von Relief, Morphologie, Klima und Vegetation, werden die kulturräumlichen Rahmenbedingungen, wie geschichtliche Einflüsse, der Urbanisationswandel und diverse Wirtschaftsentwicklungen untersucht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Beleuchtung der aktuellen Kennzeichen der Rückständigkeit Andalusiens, vor allem im Vergleich mit anderen Regionen der EU. Abschließend sollen einige Förderungsprogramme zur Beseitigung dieses Entwicklungsdefizits vorgestellt werden.
Basis für die Untersuchungen war eine Arbeit von BREUER, T, 1990: Andalusien (Reihe: Problemräume Europas; Bd. 9). Darauf aufbauend wurden aktuelle Informationen und Daten, in starkem Masse auch aus dem Internet, eingebunden. Unter den wichtigsten Internetseiten waren jene der EU (Europäische Union: http://europa.eu.int/), des Statistischen Amtes für Andalusien (Instituto de Estatistica de Andalucia: http://www.iea.junta-andalucia.es), der Wirtschaftskammer Andalusiens (Junta de Andalucia: http://www.junta-andalucia.es/andalucia/) und unter anderem diverse Tourismusseiten über Andalusien. Aktuelle Grafiken und Daten konnten oft direkt übernommen werden, mussten aber teilweise auch überarbeitet bzw. aus bestehendem Datenmaterial neu erstellt werden.

Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
EINLEITUNG4
1.EINFÜHRUNG5
2.NATURRÄUMLICHE RAHMENBEDINGUNGEN UND URSACHEN FÜR DEN ENTWICKLUNGSRÜCKSTAND8
2.1RELIEF UND TOPOGRAPHIE8
2.2GROSSLANDSCHAFTEN UND BÖDEN9
2.2.1Berg- und Beckenlandschaften9
2.2.2Guadalquivir-Becken12
2.2.3Sierra Morena13
2.2.4Böden14
2.2.5Bodenschätze15
2.3KLIMA16
2.3.1Klima allgemein16
2.3.2Temperaturen17
2.3.3Niederschläge19
2.4VEGETATION21
2.4.1Waldbestand22
2.4.2Flächennutzung23
2.4.3Erosion24
2.4.4Naturschutzgebiete24
3.KULTURRÄUMLICHE RAHMENBEDINGUNGEN UND URSACHEN FÜR DEN ENTWICKLUNGSRÜCKSTAND26
3.1GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG26
3.2URBANISATIONSWANDEL - DAS PROBLEM STADTDORF31
3.3GRUND- UND BODENBESITZVERHÄLTNISSE32
3.4LATIFUNDIENWIRTSCHAFT33
4.KENNZEICHEN FÜR DEN REGIONALEN ENTWICKLUNGS-RÜCKSTAND36
4.1DEMOGRAPHISCHE KENNZEICHEN36
4.2SOZIOÖKONOMISCHE KENNZEICHEN43
4.3KENNZEICHEN IM BEREICH DER PRIMÄRWIRTSCHAFT49
4.4KENNZEICHEN IM BEREICH DER SEKUNDÄRWIRTSCHAFT52
4.5KENNZEICHEN IM BEREICH DER TERTIÄRWIRTSCHAFT53
5.MASSNAHMEN ZUR BEKÄMPFUNG DES ENTWICKLUNGS-RÜCKSTANDES55
5.1LANDWIRTSCHAFTLICHE FÖRDERUNGEN55
5.1.1Staatliche (spanische) Agrarreform55
5.1.2Regionale (andalusische) Agrarreform56
5.2EU-FÖRDERUNGEN56
5.2.1EU-Förderungen - Allgemeines56
5.2.2EU-Förderungen für Andalusien58
5.3PROGRAMME ZUR FÖRDERUNG DER INDUSTRIE59
5.4TOURISMUS - CHANCEN UND PROBLEME60
6.ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK66
7.ARBEITSGRUNDLAGEN67
7.1LITERATUR67
7.2STATISTIKEN68
7.3KARTENWERKE68
7.4INTERNET68
EAN: 9783832467272
Untertitel: Human- und Regionalgeographisches Seminar "Peripherräume und Minderheiten". Dateigröße in MByte: 5.
Verlag: Diplom.de
Erscheinungsdatum: Juni 2015
Seitenanzahl: 72 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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