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Ehe & Scheidung auf österreichisch


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Januar 2010

Beschreibung

Beschreibung

"Ehe und Scheidung auf österreichisch" erscheint 2010 bereits in 8. Auflage.
Behandelt werden die Rechte und Pflichten der Ehepartner, wichtige Fragen zu Namensrecht, Unterhalt und Erbrecht, die verschiedenen Scheidungsarten, die Auswirkungen von Scheidungen auf Kinder und vieles mehr.

Neu in der 8. Auflage:
- Eingetragene Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare
- Vorausvereinbarung (Regelung der künftigen Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens)
- Patchworkfamilien (Beistandspflicht der Stiefeltern, Schutzpflicht gegenüber nicht leiblichen Kindern)
- 2. Gewaltschutzgesetz (einstweilige Verfügung bei Unzumutbarkeit des Zusammenlebens)
- neues Kapitel über die Strategie gegenüber Gerichtssachverständigen, neue Formeln zur Anrechnunng der Familienbeihilfe, Erweiterung der Ehescheidungsgründen

Inhaltsverzeichnis

1;Ehe & Scheidung auf österreichisch;1 2;Inhaltsverzeichnis;5 3;Der Autor;7 4;Vorwort;9 5;Was ist neu?;9 6;Die Rechtsbeziehung Mann Frau;11 6.1;I. Die Ehe und ihre Rechtsfolgen;11 6.1.1;1. Familie verändertes Rollenbild;11 6.1.2;2. Weitere gesetzliche Leitlinien der partnerschaftlichen Ehe;14 6.1.3;3. Namensrecht;17 6.1.4;4. Haushaltsführung, Erwerb, Unterhalt;19 6.1.5;5. Einzelne Fragen zum Unterhalt;21 6.1.6;6. Gütertrennung und Haftung für Schulden des Ehegatten;30 6.1.7;7. Belastungs- und Veräußerungsverbot;33 6.1.8;8. Mitarbeit im Unternehmen des Ehegatten;34 6.1.9;9. Ehepakte;37 6.1.10;10. Ausstattung;39 6.1.11;11. Erbrecht des Ehegatten;41 6.1.12;12. Eltern-Kind-Beziehung;46 6.1.13;13. Feststellung der Nichtabstammung vom Ehemann der Mutter;49 6.1.14;14. Medizinisch unterstützte Fortpflanzung;51 6.1.15;15. Strafrecht und Ehe;52 6.2;II. Vor- und außereheliche Beziehungen;55 6.2.1;1. Verlobung;55 6.2.2;2. Lebensgemeinschaft;56 6.2.3;3. Das uneheliche Kind;60 6.3;III. Ehescheidung;67 6.3.1;1. Praxistipps zur Scheidung;67 6.3.2;2. Gewalt in der Ehe;73 6.3.3;3. Ehebruch;78 6.3.4;4. Scheidung ja oder nein?;82 6.3.5;5. Kosten einer Scheidung;83 6.3.6;6. Einvernehmliche Scheidung;89 6.3.7;7. Scheidung wegen drei- oder sechsjähriger Auflösung der häuslichen Gemeinschaft;102 6.3.8;8. Verschuldensscheidung;106 6.3.9;9. Die schweren Eheverfehlungen;108 6.3.10;10. Weitere Scheidungsgründe;118 6.3.11;11. Scheidungsverfahren vor dem Bezirksgericht (Streitverfahren, Außerstreitverfahren);120 6.3.12;12. Einstweilige Verfügungen;128 6.3.13;13. Verhalten vor dem Richter;133 6.3.14;14. Scheidungsanwalt;134 6.3.15;15. Verhalten bei Ehezerrüttung;137 6.3.16;16. Scheidung und Kinder;146 6.3.17;17. Scheidung und Vermögensaufteilung;162 6.3.18;18. Unterhaltszahlungen nach Scheidung;178 6.3.19;19. Scheidung und Kranken- sowie Pensionsversicherung (Ehegattenpension);187 6.3.20;20. Scheidung und Steuern;191 6.3.21;21. Zwangsweise Durchsetzung von Ansprüchen (Exekution);197 6.3.22;22. Re
chtsmittelverfahren;199 6.3.23;23. Namensänderung nach Scheidung;202 6.3.24;24. Scheidung mit Auslandsbeziehung;203 6.4;IV. Weitere Eheauflösungsmöglichkeiten;208 6.4.1;1. Nichtigerklärung der Ehe;208 6.4.2;2. Aufhebung der Ehe;209 6.5;V. Trennung ohne Scheidung;211 7;Die Bewältigung von Partnerschaftskonflikten und Ehekrisen;217 7.1;VI. Hauptursachen für Partnerschaftskonflikte;217 7.1.1;1. Falsche und enttäuschte Erwartungen;217 7.1.2;2. Machtkämpfe;220 7.1.3;3. Mangel an Gedanken- und Gefühlsaustausch;225 7.1.4;4. Ungenügende Persönlichkeitsentwicklung;234 7.1.5;5. Checkliste für 30 weitere Ehetipps;237 7.2;VII. Konfliktbewältigung;239 7.3;VIII. EXKURS: Eingetragene Partnerschaft;251 8;Anhang;255 8.1;I. Kostenlose Beratungsstellen;255 8.2;II. Literaturverzeichnis;256 8.3;III. Abkürzungsverzeichnis;256 8.4;IV. Stichwortverzeichnis;258


Portrait

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Leseprobe

VII. Konfliktbewältigung (S. 239-240)

Konflikte und Unstimmigkeiten finden sich zwangsläufig in jeder engeren Beziehung zwischen Menschen. Nur vollkommene Menschen leben konfliktfrei in ständiger Harmonie.

Unstimmigkeiten, Meinungsverschiedenheiten sind notwendig. Sie helfen, unsere Schwächen zu erkennen und uns weiterzuentwickeln. Sie zeigen uns, wie sehr wir in Gewohnheiten und Verhaltensmuster verstrickt sind. Sie offenbaren, wie stark wir an den Wünschen unseres Ego hängen und wie wenig wir oft fähig sind, das fremde, andersartige Du anzunehmen, wie es ist.

In einer Partnerschaft ohne Konflikte stimmt oft etwas nicht. Diese Beziehung kann entweder schal und leer sein oder die Partner sind nicht ehrlich genug zueinander. Ein Konflikt in der Ehe ist somit nichts „Schlechtes“ oder „Schreckliches“. Entscheidend ist nur, wie wir mit dem Konflikt, mit der Situation umgehen.

Wenn wir Unstimmigkeiten verdrängen, missachten oder „unter den Teppich kehren“, werden sich immer mehr ungute Gefühle in uns aufstauen. Das ist eine gefährliche Entwicklung, die früher oder später zu Krankheit, Leid oder zu einer „großen Explosion“ führen kann.

Wenn hingegen der Konflikt richtig bearbeitet wird, lässt er die Gefühle frei, schafft „reine Luft“ und hilft uns weiter.

Welche Überlegungen können wir bei einem Konflikt anstellen?

Beispiel:
Ein Ehemann, der eine sehr dominante Persönlichkeit hat, will mit seinem Sportklub ohne seine Frau über das Wochenende ins Ausland fahren. Seine Frau, die sonst im Haushalt tätig ist, und sich sonst seinen Anordnungen immer fügt, will mitfahren. Der Mann untersagt ihr das.

Folgende Fragen sind zu klären
:

- Ist es überhaupt ein ernsthafter Konflikt, oder entsteht der Gegensatz nur aus einer vorübergehenden Laune des Partners?

Antwort: Ja, es ist ein ernsthafter Konflikt, beide wollen wirklich Entgegengesetztes und können sich vorerst nicht einigen.

- Ist der Konflikt beiden Teilen bewusst?

Antwort: Nachdem jeder heftig seine Meinung geäußert hat, ist beiden der Konflikt bewusst.

- Wie wichtig ist der Gegenstand des Konfliktes?

Antwort: Für die Frau sehr wichtig, weil sie Angst um ihre Ehe hat und weil sie an den Freizeitaktivitäten ihres Mannes teilhaben will; für den Mann wichtig, weil er sein Gesicht vor den Sportkameraden wahren muss.

- Worum geht es bei den Konfliktparteien?

Vordergründige Antwort für den Mann: Zusammensein mit Sportkameraden.

Vordergründige Antwort für die Frau: Will mit ihrem Mann Urlaub machen.

Tiefergreifende Antwort für den Mann: Will für einige Zeit frei sein, ohne auf seine Frau Rücksicht nehmen zu müssen; daneben will er seinen Sportkameraden zeigen, dass er auch ohne Frau fahren darf.

Tiefergreifende Antwort für die Frau: Sorge, dass Ehe gefährdet wird, wenn der Mann Geschmack an zu viel Freizeit ohne sie findet. Sie will mehr Abwechslung und gemeinsame Aktivitäten in der Ehe.

- Ist es ein notwendiger Konflikt?

Antwort: Ja, es bestehen zwischen den Ehegatten unklare Vorstellungen und verschiedene Anschauungen über die Gestaltung der Freizeit. Der Konflikt bringt die Partnerschaft weiter, indem er beide zwingt, die bisherige Situation und die Rollen in der Partnerschaft zu überdenken.

- Wer ist am Konflikt beteiligt?

Antwort: Unmittelbar die beiden Eheleute; mittelbar könnten auch andere Personen, z. B. die
Eltern, beteiligt sein.

- Welches Machtverhältnis besteht zwischen den Konfliktpartnern?


EAN: 9783214071493
Untertitel: Plus: Praktische Tipps und Entscheidungshilfen. Dateigröße in MByte: 3.
Verlag: Manzsche Verlags- u. Universitätsbuchhandlung
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Seitenanzahl: 265 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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