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Kanakenblues

eBook
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epub eBook
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Februar 2015

Beschreibung

Beschreibung

24 Stunden im Sog der GewaltEs ist eine Nacht, die Hauptkommissar Boyle nie vergessen wird. Kurz hintereinander werden zwei junge Männer ermordet aufgefunden. Sie wurden durch Schüsse eiskalt hingerichtet. Boyle glaubt nicht an Zufälle. Unter Hochdruck sucht er nach einer Verbindung zwischen den Mordfällen, denn einer der Ermordeten ist ausgerechnet der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten. Bei seinen Ermittlungen bekommt Boyle es mit korrupten Polizisten, mächtigen Gangsterbossen und nicht zuletzt mit den Schatten seiner eigenen Vergangenheit zu tun. Als sich die Hinweise verdichten, beginnt eine gnadenlose Hetzjagd auf den "Kanakenmörder", hinter dem nicht nur die Polizei her ist. Die Zeit für Boyle wird verdammt knapp in dieser Nacht, in der das Morden kein Ende nehmen will ...

Portrait

David Gray wurde 1970 in Leipzig geboren. Nach dem Abitur studierte er Jura. Er arbeitete für verschiedene regionale Tageszeitungen und machte anschließend eine Ausbildung zum Drehbuchautor in Berlin. Sein historischer Roman »Wolfswechsel« und sein Polizeithriller »Glashaus« erzielten große Erfolge.
EAN: 9783865324689
Untertitel: ebook Ausgabe.
Verlag: Pendragon
Erscheinungsdatum: Februar 2015
Seitenanzahl: 376 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

janaka - 16.05.2015, 21:33
eBook Gray, David: Kanakenblues
Lewis Boyle und Teddy Amin sind seit Kindertage die besten Freunde, auch wenn sie im Erwachsenenleben auf verschiedenen Seiten stehen, Boyle ist Kommissar bei der Mordkommission und Amin ist einer der drei großen Unterweltbosse in Hamburg. Eines Nachts wird Kommissar Boyle zu einem Tatort gerufen, an dem ein junger Mann regelrecht hingerichtet wurde. Der Druck, den Mörder zu fassen, ist enorm, denn der Tote ist der Sohn des Hamburger Polizeipräsidenten Dr. Stiller. Dieser erpresst Boyle mit seiner Vergangenheit, Stiller will den Mörder tot sehen und Boyle soll ihn erledigen. Kurze Zeit später stirbt erneut ein junger Mann, Boyle vermutet, dass die beiden Morde zusammen hängen. In einem zweiten Erzählstrang lernen wir die Beweggründe des Mörders Younas Aris kennen. Durch den Druck der Familie wird er zum Mörder und will in dieser Nacht die vier Vergewaltiger seiner Tochter zur Strecke bringen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt" Mit "Kanakenblues" hat der Autor David Gray einen rasanten und fesselnden Krimi geschrieben, der nichts für schwache Nerven ist. Ich bin etwas länger um das Buch geschlichen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das aushalten kann. Aber ich habe die beiden Sherlock Holmes Bücher von David Gray verschlungen, mag seinen Schreibstil sehr und habe mich dann entschieden, es mit diesem Buch zu versuchen und ich wurde nicht enttäuscht. Gleich zu Anfang wird eine gewaltige Spannung aufbaut, die sich die ganze Zeit über hält. An manchen Stellen musste ich echt Schlucken, so realitätsnah wurden die Situationen beschrieben. Am schlimmsten fand ich die überhebliche Aussage von einem der Vergewaltiger. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch beschrieben, was mir besonders gut gefällt, dass hier der Böse nicht nur böse ist und der Gute auch seine bösen Seiten hat, so wie es auch im wirklichen Leben ist. Mit Boyle hat der Autor eine Figur erschaffen, die zwar nicht immer politisch korrekt handelt, aber im Endeffekt doch für die Gerechtigkeit kämpft. Und mit Younas zeigt uns der Autor, dass auch aus einem friedliebenden Menschen ein brutaler Mörder werden kann. Younas hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen, als aber dann seine Tochter brutal vergewaltigt wird, muss er handeln" dass er im Grunde genommen von dem Onkel seiner Frau nur benutzt wird, wird dem Leser erst im Laufe des Buches klar. David hat die Handlungen gut aufgebaut, genial verschachtelt und die Auflösung zum Schluss ist ihm auch gelungen. Durch die verschiedene Handlungsstränge, war ich als Leser mitten im Geschehen und konnte in die Gedankenwelt der beiden Hauptprotagonisten eintauchen. Am Anfang habe ich mich an dem Wort "Kanake" gestört, bis dann die Erklärung für dieses Wort kam. Das Wort stammt vom hawaiischen "kanaka" für "Mensch" ab, und mit dieser Erklärung kann ich gut leben und versuche nun es nicht mehr als Schimpfwort zu betrachten.