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Oscar Wilde - Über den Ästhetizismus als moralischer Imperativ

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August 2012

Beschreibung

Beschreibung

Der irische Schriftsteller und Poet Oscar Wilde war in der englischen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts als geistreicher Spötter und extravaganter Lebemann bekannt, der in seinen Theaterstücken, Gedichten und Essays mit provokativem Charme und spielerischem Witz unbequeme, gesellschaftliche Wahrheiten offenlegte. Im prüden viktorianischen England galt der 1854 in Dublin geborene Schriftsteller als Skandalautor, auch weil der zweifache Familienvater mit seiner Homosexualität relativ offen umging, obwohl sie zu dieser Zeit per Gesetz untersagt wurde. Später sollte ihm das zum Verhängnis werden. Seine Gesellschaftskomödien wie beispielsweise "Ein idealer Gatte" und "Ernst sein ist alles" genossen enorme Popularität. Zu seinem wohl berühmtesten Werk zählt sein einziger Roman "Das Bildnis des Dorian Gray". Doch scheint es so, als ständen die Werke von Wilde immer hinter seiner dominierenden Persönlichkeit, welche wie keine zweite so selbstverständlich mit dem Begriff des Dandy assoziiert wird. Parallel gilt Wilde als Vertreter einer radikalen Haltung zur Schönheit-dem Ästhetizismus-welche die Schönheit erstmals auf die moralische Ebene führt und das Leben zur Kunst erklärt. Doch wodurch zeichnet sich diese radikale Lebensphilosophie Wildes genau aus? Was bedeutet Schönheit für Wilde? Und was für eine entscheidende Rolle spielt dabei der Dandyismus? Diese Fragen sollen nun in der vorliegenden Hausarbeit genauer untersucht werden. In einem ersten Schritt soll es darum gehen, in knapper Form einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung der Schönheitstheorien zu präsentieren, wobei dabei speziell die Theorien Kants und Schillers näher vorgestellt werden, da diese für die ästhetischen Theorien Wildes eine nachhaltige Rolle spielen. Zentraler Schwerpunkt der Analyse soll anschließend Wildes Position des Ästhetizismus sein, welcher mit dem Begriff des Dandyismus verbunden werden wird. Anhand dieser Grundlage soll geklärt werden, inwiefern Wilde mit diesen Positionen harmoniert und welche spezifischen Abweichungen es gibt. Zugleich sollen mögliche Parallelen mit den Schönheitstheorien Kants und Schillers im Auge behalten werden.
EAN: 9783656256717
Untertitel: Dateigröße in KByte: 401.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: August 2012
Seitenanzahl: 15 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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