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Einsatz und Anwendung von Innovationstechniken

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April 2009

Beschreibung

Beschreibung

Kreativität wird sehr vielseitig definiert. Im Rahmen eines betrieblichen Kreativprozesses können Kreativitätstechniken helfend eingesetzt werden. Kreativitätstechniken sind erfindungsfördernde, kreativitätsunterstützende Denkwerkzeuge. Sie helfen einzelnen Personen und/oder Teams, innovative Ideen und Problemlösungen durch Kreativität zu finden. Die Auswirkungen dieser innovative Ideen und Problemlösungen werden von der Leitung der Organisation beurteilt, weitergefördert oder abgelehnt. Sie hat letztendlich die Effizienz /Auswirkungen von betrieblicher Kreativität zum Wohle der gesamten Organisation zuprüfen und einzusetzen. Dabei wird deutlich, dass sich die Gesamtkosten und der Gesamtnutzen nur schwer berechnen lassen. Für eine gute Auswahl und Entscheidung unter dem Aspekt von Kosten und Nutzen sind eine Vielzahl von Informationen, Bewertungs- und Berechnungsmethoden notwendig. Die Folgen falscher Auswahlen und Entscheidung in diesem Bereich kosten die Unternehmen jährlich Milliarden Euro. Es ist daher besonders wichtig, zu wissen, was und wie Kreativmethoden einzusetzen sind, was Kreativitätsmethoden leisten können und wie deren Ergebnisse zu beurteilen sind. Dafür ist eine Grundkenntnis der erfolgreichsten, angewandten Kreativtechniken von Nöten. Es ist ebenso wichtig, Grenzen, Möglichkeiten und Probleme bei der Durchführung zu kennen, um hinterher mit den oben erwähnten Informationen, Bewertungs- und Berechnungsmethoden eine gute betriebswirtschaftliche Entscheidung zu fällen.

Inhaltsverzeichnis

1;Einsatz und Anwendung von InnovationstechnikenBetrachtung unter dem Effizienzaspekt;1 1.1;Inhaltsverzeichnis;3 1.2;Abstract;6 1.3;0. Abgrenzung des Themas und Leitfaden;7 1.4;1. Einführung;8 1.4.1;1.1 Definition Kreativität;9 1.4.2;1.2 Ablaufprozess einer Innovation;10 1.4.3;1.2.1 Betriebswirtschaftliche Sichtweise des Innovationsprozesses;13 1.4.4;1.3 Auslöser von Kreativität;15 1.5;2. Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten von Kreativitätstechniken;20 1.6;2.0. Die sieben Kreativtechniken K 7;21 1.6.1;2.1 Möglichkeiten und Probleme bei der Durchführung;24 1.6.2;2.1.1 Hemmende und fördernde Faktoren;25 1.6.3;2.1.2 Einfluss der Organisationsform;27 1.6.4;2.1.3. Folgen und Gefahren für die Organisation;30 1.6.5;2.1.4 Gedankliche und praktische Lösungsansätze;33 1.6.6;2.2 Bedeutung und Zusammensetzungen von Innovationsteams;36 1.6.7;2.2.1 Zusammenarbeit im Team;37 1.7;3. Erfolgreich verwandte Kreativitätstechniken der K 7;44 1.7.1;3.1. Intuitive Methoden;46 1.7.1.1;3.1.1 Brainstorming (K7-Methode);47 1.7.1.2;3.1.2 Brainwriting (K7-Methode);50 1.7.1.3;3.1.3 Methode 6-3-5 (K7- Methode);52 1.7.2;3.2. Diskursive Methoden;55 1.7.2.1;3.2.1 Morphologische Matrix und morphologischer Kasten (K7-Methode);56 1.7.2.1.1;3.2.2 Ishikawa Diagramm;60 1.8;4. Abweichende Methoden in Technik und Wirtschaft;65 1.8.1;4.1 Kreativitätstechniken in der Technik;65 1.8.1.1;4.1.1 QFD;66 1.8.1.2;4.1.2 TRIZ;72 1.8.2;4.2 Kreativitätstechniken in der Wirtschaft;77 1.8.2.1;4.2.1 SWOT;78 1.9;5. Betriebswirtschaftliche Gründe für den Einsatz von Kreativitätstechniken aus Unternehmenssicht;82 1.9.1;5.1. Unternehmerische Berechnungs- und Bewertungsmethoden für Innovationsrisiken und Kreativitätstechniken;85 1.9.1.1;5.1.1 Kapitaltheoretische Bewertung von Innovationen;90 1.9.1.2;5.1.2 Checkliste zur Beurteilung Ihrer kreativen Ideen bzw.Kreativtechnik;95 1.9.1.3;5.1.3 Nutzwertanalyse;98 1.9.1.4;5.1.4 Portfolioanalyse;100 1.9.1.5;5.1.5 Sensitivitätsanalyse;102 1.9.1.6;5.1.6 Risikoanalyse- Risikoabwägung bei
der Ideenfindung;103 1.9.2;5.2. Kreativität und Kreativmethoden bewertet anhand von Berechnungsbeispielen;104 1.9.2.1;5.2.1 Beispiele;104 1.9.2.2;5.2.2 Primärkosten für die unterschiedlichen Methoden;108 1.9.2.3;5.2.3 Rechenbarer Nutzen und Aufwand;111 1.10;6. Auswahl und Entscheidungsfindung unter dem betrieblichen Nutzen- und Kostenaspekt;115 1.11;7. Kreativer Ausblick für Einsatz von Kreativmethoden auf weiteredenkbare Bereiche;121 1.12;Abbildungsverzeichnis;122 1.13;Literaturliste;124


Portrait

Carsten Magiera, Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, Studium mit Abschlüssen als Dipl.-Ing. Verfahrenstechnik, Master of Science Technische Betriebswirtschaftslehre, Qualifikationen als Projektmanager und Qualitätsmanager. Nach vielen verantwortungsvollen Tätigkeiten, seit 2006 als FREIBERUFLICHER UNTERNEHMENSBERATER, Honorardozent und Coach in den Bereichen Organisationsberatung, Marketing, Soziale Wahrnehmung, Kommunikation, Projektmanagement und Innovation tätig.

Leseprobe

Kapitel 2.2 Bedeutung und Zusammensetzungen von Innovationsteams

Inhalte dieses Abschnittes werden neben dem Hauptthema, der Zusammensetzung von Kreativteams auch die Aufgaben, Vorteile und Chancen von Innovationsteams sein. Zusätzlich werden Voraussetzungen für kreative Teamarbeit aus der Organisationssicht aufgezeigt. Zunächst komme ich auf den einzelnen kreativen Menschen im Team zu sprechen. Er ist Teil einer sozialen Gruppeneinheit. Als innovative Menschen werden in der Literatur Personen bezeichnet, die sich durch bestimmte Eigenschaften auszeichnen wie:

Humor
Mut
Ausdauer
Selbstvertrauen
Unempfindlichkeit gegenüber Rückschlägen - Durchhaltevermögen
Eine gewisse Unabhängigkeit
Sachliche Grundhaltung
Geistige Beweglichkeit
Assoziationsfähigkeit
Neugier
Phantasie und Einfallsreichtum
Emotionale Stabilität
Energie
Initiative zu Verändern
Kreative Potenziale fordern und fördern
Sensibilität und Offenheit für neue Probleme
Lösungskompetenz
u.a.

Wenn man das so alles liest, ist auch schnell klar, warum es Kreativteam heißen muss. Kein Mensch kann in vollem Umfang alle diese Fähigkeiten und Eigenschaften abdecken, daher ist eine Ergänzung durch andere Personen notwendig. So sagt auch Fredmund Malik, international renommiertester Management-Consultant und Lehrer, Professor für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Unternehmensführung in St. Gallen, sowie Leiter des Management Zentrum St. Gallen, dass ein einfältiger Personenkult ein großer Irrtum ist, mit Kreativität und Innovation umzugehen. Es gibt nicht den Innovatortyp.Prof. Malik hält es für einen einfältigen und gefährlichen Irrtum, dass zum Innovieren ein spezieller Persönlichkeitstyp gebraucht wird: den initiativen, kreativen, unternehmerischen, risikofreudigen Pionier. Das ist die Quelle von Arroganz und Personenkult. Es gibt solche Leute, aber sie sind selten. Schaut man sich die angeblichen Pioniere genauer an, stellt sic
h fast immer heraus, dass sie im nach hinein zu solchen hochstilisiert wurden, durch heroisierende Biographien oder Medienberichte. Die meisten Pioniere waren in Wahrheit ganz gewöhnliche Menschen. Sie wurden, bevor ihr Erfolg augenfällig war, von ihrer Umgebung eher als Spinner und komische Käuze angesehen. Sie hatten nichts vom strahlenden "Innovatortyp". Aber sie hatten meistens eines: eine Idee und eine systematische Arbeitsweise. Sie haben das Handwerk des Innovierens beherrscht. Darüber wird zwar in den Biographien fast nie geschrieben, aber das ist es, was man von ihnen lernen kann. Die eine Schlussfolgerung daraus ist, wähle ein Kreativteam statt einer Einzelperson, es unterliegt nicht dem Personenkult und bringt mehr Fähigkeiten und Eigenschaften mit. Ein Team, eine soziale Einheit von mehreren Personen mit innovativem Selbstverständnis ist besser als ein strahlender "Innovatortyp. Hinzu kommt der Aspekt, dass Probleme in der Regel keine Einzelprobleme sind. Oft sind ineinander greifende komplexe interdisziplinäre Lösungen gefragt. Daher ist es sinnvoll, innovative Teams aus ineinanderübergreifenden Fachdisziplinen zu besetzen. Ob diese dann ihre Potenziale wirklich realisieren können, hängt im Wesentlichen davon ab, wie gut es den Teammitgliedern gelingt, sich selbst zu managen und effektiv zusammenzuarbeiten. Sie sind aber sicherlich effektiver als eine Einzelperson. Doch was kennzeichnet ein gutes Teammanagement? Wodurch ist eine effektive Zusammenarbeit im Team charakterisiert, und wie kann sie aktiv gestaltet werden?
EAN: 9783836620871
Untertitel: Betrachtung unter dem Effizienzaspekt. 1. Auflage. Dateigröße in MByte: 3.
Verlag: Diplomica Verlag
Erscheinungsdatum: April 2009
Seitenanzahl: 134 Seiten
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Keiner
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