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Diskursiver Journalismus


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Mai 2008

Beschreibung

Beschreibung

"Die Kunst heute besteht darin, Journalismus zu machen trotz der Medien", sagt ein ehemaliger Chefredakteur der Wochenzeitung "Die Zeit". Er macht damit auf den gewichtigen Unterschied zwischen der kommunikativen Verständigungsorientierung journalistischen Handelns und der Profitlogik eines ausdifferenzierten Mediensystems aufmerksam . Beide haben innerhalb einer deliberativen Öffentlichkeit spezifische, aber keineswegs deckungsgleiche Aufgaben und Funktionen. Das normative Verständnis eines diskursiven Journalismus zielt darauf, Journalismus als lebensweltlich kommunikatives Handeln eigenständig zu konturieren. Es ist Ausdruck einer wissenschaftlichen Journalistik, die Journalismus nicht bloß als Objekt empirischer Analyse begreift, sondern auch als zu verstehenden sozialen Sinnzusammenhang sowie als kritisch und emanzipatorisch zu begleitende Aufklärungspraxis. Eine ausreichend theoretisch fundierte Diskursethik lässt guten Journalismus auch unter den Bedingungen des heutigen Mediensystems als weiterhin machbar erscheinen.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung - Zur Verortung der Journalistik - Die Idee der Öffentlichkeit: Historische Grundlagen des Journalismus - Aspekte der kommunikativen Rationalität des Journalismus - Strukturwandel der Öffentlichkeit - Ausdifferenzierung der Massenmedien - Diskursive Öffentlichkeit - diskursiver Journalismus

Innenansichten

Portrait

Dr. Carsten Brosda ist Leiter des Referats "Reden und Texte" im Leitungs- und Planungsstab des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie Lehrbeauftragter am Institut für Journalistik der Universität Dortmund.

Leseprobe

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Pressestimmen

"Sieben Jahre hat Carsten Brosda - neben seiner beruflichen Tätigkeit - an dieser Dissertation [...] gearbeitet. Herausgekommen ist ein Werk, das die noch junge Disziplin Journalistik in brillanter Weise bereichert." Publizistik, 02/2008
"[...] überfällig. Denn während der vergangenen zwei Jahrzehnte verlor die Journalismustheorie vor lauter Lust am Theorisieren den Kontakt zu den Problemen der Lebenswelt. Vor ein paar Jahren endlich regte sich Widerstand, neue Ansätze und Sichtweisen wurden eingefordert. Und jetzt kommt diese Arbeit wie eine (erste) Einlösung dieser Kritik. [...] die besondere intellektuelle Leistung des Buches [besteht] in der Verschränkung der sprachphilosophisch begründeten Diskurslogik mit einer makrosoziologischen Politik- und Öffentlichkeitsanalyse. Ein insgesamt plausibles Konzept." message, 02/2008
EAN: 9783531907697
Untertitel: Journalistisches Handeln zwischen kommunikativer Vernunft und mediensystemischem Zwang. 2008. Auflage. Dateigröße in MByte: 3.
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Seitenanzahl: viii429
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
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