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Ein Vandale ist kein Hunne


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September 2012

Beschreibung

Beschreibung

Alois Brandstetter ermittelt in der geheimnisvollen Welt der Sprayer.

Ein Graffito namens "Korks" zieht sich durch die ganze Stadt. Ein wenig später erscheinen Schriftzüge mit "Süs". Was ist der Antrieb für diese seltsamen Markierungen? Vom Ursprayer und Stammvater aller Graffitikünstler Josef Kyselak ausgehend, der sogar das Stehpult des Kaisers Franz I. "bemalerte", erzählt Alois Brandstetter von seinem persönlichen Kampf gegen die Widrigkeiten des Lebens. Dabei sinniert er über Formen der Jugendkultur, des Widerstands oder einfach die Lust am Verbotenen. Und es gibt zahlreiche Ursachen des Ärgers: von der Einführung der Helmpflicht bis zur Erhöhung der Geschwindigkeitsbegrenzung, von sozialer Ungerechtigkeit zum behaupteten Recht auf individuelle Freiheit, von Günter Grass zu ...

Im Zuge der "Jagd" nach Korks komponiert Brandstetter ein großes Sittenbild der heutigen Gesellschaft. Doch die Welt der Sprayer ist und bleibt voller Rätsel.

Ein sprachgewaltiges, witziges und geistreiches Vademekum durch das Reich der "unbekannten Vandalen".

Portrait

Alois Brandstetter geboren 1938 in Pichl (Oberösterreich), lehrt als Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich 1980, Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig 1984, Kulturpreis des Landes Kärnten 1991, Heinrich-Gleißner-Preis (1994), Ehrenbürger von Pichl/Österreich (1998), Adalbert-Stifter-Preis und Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2005).

Pressestimmen

Ein "süffiges" Buch, das mich an Brechts Reaktion auf einen Text des 60-jährigen Goethe erinnerte: "Ich bewundere den Schwung des jungen Mannes."
Fabjan Hafner
So gewitzt, belesen, politisch frech und engagiert zeigen sich jüngere Autoren höchst selten. Wenn überhaupt.
BUCHMEDIA, Tobias Hierl
Sucht man in Katalogen nach seinen Büchern, dann trifft man auf gut zwei Dutzend Romane, zumeist schmale Bände, die er seit dem 1969 erschienenen Erstling veröffentlicht hat. Und doch ist er auch heute noch so etwas wie ein Geheimtipp, ein elitärer Autor, geliebt und gelesen von seinem elitären Publikum.
NZZ, Andreas Oplatka
Trotz Altersmilde und Wohlwollen bleibt Alois Brandstetter in seinem neuen Buch das, was es in Österreich kaum mehr zu geben scheint. Ein solitärer Autor, der die Gegenwart an ihrer Rechtschaffenheit und somit auch an der vergleichbaren Vergangenheit misst. (...) So liebevoll-aggressiv war kaum ein Buch Brandstetters vorher.
ORF OÖ
In den Fächern Etymologie, Linguistik, Theologie und Geschichte ist er bestens beschlagen, und was er uns an kulinarischem Wissen, politischer Meinung und autobiografischen Fakten zu bieten hat, unterhält und erquickt uns weit kräftiger als sämtliche Sprayerbotschaften des Okzidents.
WIENER ZEITUNG, David Axmann
Launiges reiht sich da an Nachdenkliches, Sympathisches an Entlarvendes. Mit spitzer Spottnadel werden die Großtaten unserer Zeitläufte zwischengehäkelt ... Ein Literat der Sonderklasse.
NÜRNBERGER NACHRICHTEN, Heinz Neidel
... wortgewaltig, gescheit, mitreißend.
Buchkultur
Dass weit über den Tellerrand geblickt wird, liegt am Autor mit seinem umfangreichen Bildungsschatz, seinem großen Sprachwitz und seiner schier unbändigen Lust am Erzählen.
KLEINE ZEITUNG
EAN: 9783701743056
Verlag: Residenz Verlag
Erscheinungsdatum: September 2012
Seitenanzahl: 139 Seiten
Format: epub eBook
Kopierschutz: Wasserzeichen
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