HUDU

Aspekte des Weber-Paradigmas


€ 29,99
 
pdf eBook
Sofort lieferbar (Download)
August 2007

Beschreibung

Beschreibung

Die Beiträge des Bandes sind am weberianischen Forschungsprogramm orientiert, das von Wolfgang Schluchter in der Interpretation und der Explikation der verstehenden Soziologie von Max Weber entwickelt wurde. Den ersten Schwerpunkt bilden wissenschaftstheoretische Beiträge zu Fragen der Emergenz, des methodologischen Individualismus, der Idealtypen und des Verstehens und Wertens. Die handlungstheoretischen Beiträge kreisen um Webers Konzept der Lebensführung, Fragen der Definition der Situation und der Rationalität des ökonomischen Handelns. Wirtschaftssoziologische Fragestellungen bilden damit einen zweiten Schwerpunkt und umfassen Themen wie die Grenznutzentheorie, die Kapitalismustheorie und die Einbettungsproblematik. Umsetzungen des Weberianischen Forschungsprogramms finden sich zum einen in zwei Beiträgen, die den Einfluss der Religion auf die soziale Ungleichheit bzw. Fragen religiöser Herrschaftsorganisation behandeln, zum anderen in zwei institutionentheoretisch orientierten Artikeln zur deutschen Einigung und zur europäischen Integration.

Inhaltsverzeichnis

1;Inhalt;6 2;Einleitung;8 2.1;Literatur;19 3;Max Weber und die Emergenz. Ein Programm eines nicht- reduktionistischen Individualismus?;20 3.1;1 Einleitung;20 3.2;2 Was ist Emergenz?;22 3.3;3 Emergenz in der Soziologie;24 3.4;4 Weber als moderater methodologischer Holist?;28 3.5;5 Die Widersprüchlichkeit starker Emergenz;31 3.6;6 Makrodetermination ohne Makrokausalität?;37 3.7;7 Und Weber?;39 3.8;8 Schluss;42 3.9;Literatur;45 4;Max Webers non-statement view. Ein Vergleich mit Ronald Gieres Wissenschaftskonzeption;50 4.1;1 Einleitung;50 4.2;2 Der non-statement view;52 4.3;3 Max Webers non-statement view;61 4.4;4 Schlußbetrachtung;76 4.5;Literatur;79 5;Verstehen und Werten. Max Weber und Jürgen Habermas über die transzendentalen Voraussetzungen kulturwissenschaftlicher Erkenntnis;81 5.1;1 Neukantianismus: Kulturphilosophie ohne Hermeneutik;83 5.2;2 Max Weber: Zwischen Hermeneutik und Transzendentalphilosophie;86 5.3;3 Jürgen Habermas: Hermeneutik und transzendentale Argumente;92 5.4;4 Fazit;97 5.5;Literaturverzeichnis;99 6;Handlung und Rationalität;101 6.1;1 Einleitung und Problemstellung;101 6.2;2 Die Theorie der Frame-Selektion von Hartmut Esser;102 6.3;3 Das kommunikative und das teleologische Handeln bei Jürgen Habermas;109 6.4;4 Die Rationalität der Werte bei Max Weber;117 6.5;5 Zusammenfassung;123 6.6;Literatur;124 7;Eine kleine Soziologie des Grenznutzens;127 7.1;1 Einleitung;127 7.2;2 Der Grenznutzen;128 7.3;3 Der Grenznutzen in den soziologischen Grundkategorien des Wirtschaftens;134 7.4;4 Ergebnisse;142 7.5;Literatur;143 8;Wirtschaftssoziologie als verstehende Soziologie? Die Grenzen der ökonomischen Rationalität und das Problem der Einbettung;145 8.1;1 Einleitung;145 8.2;2 Das Dilemma der Wirtschaftssoziologie Max Webers. Erweiterung oder Überwindung der abstrakten Wirtschaftstheorie?;147 8.3;3 Die Grenzen des ökonomischen Rationalmodells. Vom analytischen Weberianismus zum weberianischen Forschungsprogramm;150 8.4;4 Die Einbettung wirtschaftlichen Handelns
in Struktur und Kultur. Perspektiven einer verstehenden Wirtschaftssoziologie;155 8.5;5 Schlussbemerkungen;164 8.6;Literatur;166 9;Weber, Sombart und die neuere Kapitalismustheorie;170 9.1;1 Der Ausgangspunkt: Die Blütezeit der Kapitalismustheorie in Deutschland;172 9.2;2 Sombart, Weber und das differenzierungstheoretische Verständnis des Kapitalismus;175 9.3;3 Nach Weber: Zu den Möglichkeiten einer reformulierten Kapitalismustheorie;187 9.4;Literatur;189 10;Konfuzianische Kultur und geschlechtsspezifische Ungleichheit. Der südkoreanische Arbeitsmarkt als Beispiel;194 10.1;1 Einleitung;194 10.2;2 Zur Diskussion der Konfuzianismusthese;195 10.3;3 Entwicklung der Frauenerwerbstätigkeit;199 10.4;4 Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation;202 10.5;5 Konfuzianische Leitideen als ein potenzielles Hindernis für Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt?;209 10.6;6 Fazit;214 10.7;Literatur;215 11;Legitimation durch Repersonalisierung;219 11.1;1 Die Vielgestaltigkeit des Charismas. Zum Rezeptionsstand in der Weberforschung;219 11.2;2 Amtscharisma, Legitimation und Gnadengewissheit;222 11.3;3 Legitimation durch Repersonalisierung. Die Erweiterung der Weberschen Charisma- Theorie;230 11.4;Literatur;233 12;Back to the Roots! Der Lebensführungsansatz von Max Weber;239 12.1;1 Einleitung;239 12.2;2 Das Lebensführungskonzept von Max Weber;240 12.3;3 Vergleich des Weberschen Lebensführungskonzeptes mit neueren Lebensstilansätzen;247 12.4;4 Lebensführung, soziale Ungleichheit und Religiosität Ergebnisse empirischer Untersuchungen;248 12.5;5 Zusammenfassung;253 12.6;Literatur;255 13;Vom Nutzen und Nachteil des Institutionentransfers nach der deutschen Vereinigung;259 13.1;1 Einleitung;259 13.2;2 Ausgangslage und Hypothesen;262 13.3;3 Vertrauen in Institutionen;265 13.4;4 Schlussbemerkungen;275 13.5;Literatur;276 14;Politische Institutionenbildung im Prozess der Europäischen Integration;279 14.1;1 Einleitung;279 14.2;2 Institutionen als handlungsrelevante Wertorientierungen;280 14.3;3 D
ie Organe der EU als Träger institutioneller Leitideen;283 14.4;4 Typen von Akteurskonfigurationen auf der politischen Ebene der EU;286 14.5;5 Institutionalisierung und Dynamik von Leitvorstellungen in der EUSozialpolitik;293 14.6;6 Schlussbemerkungen;297 14.7;Literatur;298


Innenansichten

Portrait

Dr. Gert Albert ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Agathe Bienfait ist Privatdozentin am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Steffen Sigmund ist Akademischer Oberrat am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.
Dr. Mateusz Stachura ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg.

Leseprobe

Keine Leseprobe verfügbar.
EAN: 9783531901213
Untertitel: Festschrift für Wolfgang Schluchter. 2006. Auflage. Dateigröße in MByte: 2.
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum: August 2007
Seitenanzahl: vi294
Format: pdf eBook
Kopierschutz: Adobe DRM
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben