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Entwicklungsstrategien in der Informationsgesellschaft


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Januar 2001

Beschreibung

Beschreibung

29 der Kraftwerksabgase, die Förderung des Pkw-Katalysators und die Verringerung der Emissionen von flüchtigen Kohlenwasserstoffen. Seit jedoch die Arbeitslosigkeit hoch ist, nahm die Bereitschaft ab, Umweltproblemen weiterhin eine besondere Priorität einzuräumen. Dieser Trend hat sich gegen Ende der 1990er Jahre deutlich verstärkt; beispielsweise werden die Konventionen zur Verringerung von klimawirksamen Gasen nur abgeschwächt ratifiziert und langsam umgesetzt. Dagegen genießt die Förderung der Wirtschaft jetzt allgemein höchste Priorität, wenngleich aus regional unterschiedlichen Gründen. In Westeuropa ist die Arbeitslo­ sigkeit ein bedeutender Antrieb, in den USA die Begeisterung über den Boom und die vielen neuen Möglichkeiten durch das Wachsen des Informationsbereichs. In den Entwicklungsländern besteht die Notwendigkeit, Hunger, Armut und Unterentwick­ lung zu vermindern. Weltweit wirkt die Aussicht auf Wohlstand und Wirtschaftswun­ der beflügelnd, nicht nur die Not. Dies zeigt sich in den Entwicklungsvorstellungen der asiatischen "Tigernationen" und dem weltweiten Wunsch nach raschem Reichtum und eigenem Auto. Da die Förderung der Wirtschaft derzeit weltweit Vorrang genießt, jedoch überall sehr unterschiedliche Motive genannt werden, kann man davon ausgehen, daß letzt- 1ich nicht nur diese genannten Motive die treibende Kraft darstellen, sondern daß es zusätzlich tiefere Beweggründe gibt. Diese könnten bewirken, daß die Priorität für Wirtschaft auch bei einem Wandel der wirtschaftlichen Gegebenheiten anhalten wird.

Inhaltsverzeichnis

1 Zukunftsfähige Lebensweisen und Informationsgesellschaft.
1.1 Die gegenwärtige Chance für eine günstige Entwicklung.
1.2 Die Informationsgesellschaft und ihre Wirtschaft - "Entthronung der Materie".
1.3 Umweltanforderungen für eine nachhaltige Lebensweise.
1.3.1 Dematerialisierung im Ressourcenbereich und Klimaaspekte.
1.3.2 Landnutzungsanforderung der Nachhaltigkeit.
1.3.3 Lebensfähigkeitsanforderung der Nachhaltigkeit.
1.3.4 Entwicklungsanforderung der Nachhaltigkeit.
1.3.5 Synergien zwischen Mensch, Umwelt und Wirtschaft.
1.3.6 Gesamtoptimierung von Umwelt und Wirtschaft im Übergang zur Inform ationsgesellschaft.
1.3.7 Förderung des Neuen oder Vorrang für Bedenken?.
1.4 Soziale Anforderungen.
1.5 Umweltgestaltungsforschung.
2 Die gemeinsame Entwicklung von Mensch,Umwelt, Wirtschaft und Wissen.
2.1 Zusammenhänge zwischen den vier Landschaften.
2.2 Vier abstrakte Sphären zur Ergänzung der vier Landschaften.
2.3 Wechselnde Prioritäten der Landschaften und Sphären.
2.4 Zusammenfassung.
2.5 Überblick über das gesamte Vorgehen.
3 Sieben Entwicklungsphasen einer Basisinnovation.
4 Bausteineder Systemmodelle.
5 Übergang zu Informationsreichtum und Vernetzung.
5.1 Analyse der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krise.
5-2 Richtung der gegenwärt igen wirtschaftlichen Entwicklung.
5.3 Die treibende Kraft: Das Informationspotential.
5.3.1 Zusammensetzung des Informationspotentials.
5.3.2 Wachstum des Internet 56.
5.4 Informationsbasierte Wirtsch aft, Informationsbereich und I&K-Branche.
5.5 Wirkung des Informationspotentials als Basisinnovation.
5.6 Einige Wirkungen der informationsbasierten Wirtschaft auf Mensch und Umwelt.
5.7 Umweltentlastungen und gegenintuitives Verhalten.
5.8 Arbeitsplatzentwicklung in der Informationsgesellschaft.
5.9 Übergangzu neuen Basisinnovationen.
5.9.1 Untersuchungen zum regionalen Wandel mit dem ISIS-Modellansatz.
5.9.2 Verhalten des ISIS-Modells bei steigender Ressourceneffektivität.
5.9.3 Verhalten von ISIS bei zunehmender globaler Konkurrenz.
6 Förderung kreuzkatalytischer Netzwerke in den vier Landschaften.
6.1 Kreuzkatalytische Netzwerke.
6.2 Sozioökonomisch relevante Netzeigenschaften.
6.2.1 Flexibilität von Netzen.
6.2.2 Soziale Gründe für die Bildung von kreuzkatalytischen Netzen.
6.2.3 Ausbreitungsmuster von Innovationen.
6.2.4 Endergebnis: Verdrängung oder Patchwork.
6.2.5 Informationsgesellschaft und kreuzkatalytische Netze.
6.3 Praktische Beispiele von CCNs.
6.4 Die Relevanz von CCNs im Übergang zur Informationsgesellschaft.
6.5 CCN zwischen Landschaft und regionaler Wirtschaft.
6.6 Ideal: CCNs zwischen allen vier Landschaften.
6.7 Zusammenfassung zu kreuzkatalytischen Netzen.
7 Lebendige Systemein allen vier Landschaften.
8 Die sieben Phasenin der Entwicklung der vier Landschaften.
8.1 Phasenmodell der Wissensentwicklung.
8.2 Soziales Phasengrundmodell.
8.3 Phasenmodell der Landschaftsentwicklung.
8.4 Zusammenhängende Phasenentwicklung und die 28 neuen Fusionen.
9 Übergang der vier Landschaften in einen informationsreichen Zustand - Umweltgestaltung für eine gunstige Zukunftsentwicklung.
9.1 Beispiele informationsbasierter Wirtschaft, ihrer entscheidenden Mitarbeiter und ihrer Landschaftsansprüche.
9.2 Systemdarstellung des Zusammenwirkens der vier Landschaften.
9.3 Massive Dämpfung der Entwicklung durch Mangel an "neuen Schlusselpersonen".
9.4 Überwindung des Engpasses an Schlüsselpersonen.
9.5 Regionalentwicklung mit informationsbasierter Wirtschaft.
9.5.1 Untersuchung regionaler Entwicklungen mit dem ISIS-Modell.
9.5.2 Filter der Regionalentwicklung.
9.6 Fünfundzwanzig Schlüsselbedingungen für Regionalentwicklung in der Informationsgesellschaft.
9.6.1 Regionaler Übergang zur globalen "Best Practice".
10 Die gegenwärtige Wandlung als Kumulation von Umbrüchen.
10.1 Neues Verhaltnis Mensch-Natur ("Ende der Gilgamesch-Periode").
10.2 Umbrüche in der Wirtschaft.
10.2.1 Die Anforderung, ökologisch zu wirtschaften.
10.2.2 Globalisierung und globale Bevölkerungsentwicklung.
10.2.3 Das Entstehen eines neuen Managementparadigmas.
10.2.4 Nachhaltige Informationsgesellschaft im Rahmen der evolutionären Wirtschaftstheorie.
10.2.5 Konzepte der neuen Arbeit.
10.2.6 Beispiele informationsbasierterWirtschaft.
10.2.7 Kennzeichen von etablierten und informationsbasierten Unternehmen.
10.2.8 Dematerialisierung und Verdrängung durch informationsbasierte Produkte.
10.2.9 Werden sich die neuen Produkte und Dienste durchsetzen?.
10.3 Umbrüche in der Wissenslandschaft.
10.3.1 Wissensintegration durch das Informationspotential.
10.3.2 Werden und Vergehen, Selbstorganisation.
10.3.3 Vielpfadige Sukzession.
10.3.4 Mathematisch-chaotisches Verhalten von Systemen und Fraktalitat.
10.3.5 Profitieren vom Unerwarteten.
10.3.6 Intuition, Gefühle, Ahnungen, intentionale Fähigkeiten.
10.3.7 Mut zu Überraschungen.
10.3.8 Neue Einsichten zu umfangreichen Planungsansätzen.
10.3.9 Verhalten in einer teilweise unvorhersagbaren Welt: Zusammenfassung.
10.4 Umbrüche in der Bewußtseinslandschaft.
10.4.1 Komplexität.
10.4.2 Bewußtseinvon Werden und Vergehen.
10.4.3 Zwiespältiges Denken zwischen Ökologisierung und Technisierung 201.
10.4.4 Informationspotential, Ethik und Nachhaltigkeit.
10.4.5 Gefahr durch Verzicht auf Ratio.
10.4.6 Ethik, Verantwortung, Sinn.
10.5 Umbruche in der physischen Landschaft.
10.5.1 Ausgangsposition für die Gegenwart.
10.5.2 Thesen zu einer Landnutzung in der Informationsgesellschaft.
10.5.3 Mögliche tiefere Ebenen für die Gestaltung der natürlichen und städtischen Landschaft.
10.5.4 Koordination und selbstbestimmtes Wohlergehen.
10.5.5 Bestehende Synergien zwischen Wirtschaft und physischer Landschaft.
10.5.6 Cyberland- und -forstwirtschaft: Neue Optionen.
10.5.7 Beiträge der Cyberland - und -forstwirtschaft für die Nachhaltigkeit.
10.5.8 Landschaftssanierung von Altindustrieflächen.
10.5.9 Eine bedeutende Rolle für Biosphärenreservate in der Informationsgesellschaft?.
10.5.10 Rückgewinnung von Siedlungen für den Menschen.
10.5.11 Cybertransport.
10.5.12 Resümee: Entwicklung von Kulturlandschaften des 21. Jahrhunderts.
10.6 Zusammenfassung der gegenwärtigen Hauptentwicklungen.
11 Handlungsoptionen zur Umsetzung.
11.1 Maßnahmepakete für wirtschaftliche und regionale Viabilität.
11.2 Vortrage und Workshops.
11.3 Firmengespräche und Consulting.
11.3.1 Hintergrundinformation zu den Firrnengesprächen: Informationsbasierte Wirtschaft als Motor ökologischer Revitalisierung.
11.3.2 Zur Wichtigkeit von exzessiv vielen Neugründungen.
11.4 Regional- und Stadtentwicklung in der Informationsgesellschaft.
11.4.1 Kerne kritischer Große von Schlüsselpersonen im ländlichen Raum.
11.4.2 Altindustrialisierte Regionen und neue regionale Anforderungen.
11.4.3 Städte in der Informationsgesellschaft - eine gegenwärtige Perspektive.
11.4.4 Cybercities - eine technologische Perspektive.
11.4.5 Neue landschaftliche Unternehmensumfelder in der Informationsgesellschaft.
11.4.6 Konzept eines "Advanced Business Park".
11.4.7 Integrierte Entwicklung der vier Landschaften mit den regionalen Schlüsselbedingungen.
11.4.8 Umbewertung von Standortbedingungen durch globale Standortkonkurrenz.
11.4.9 Eine adäquate Umwelt für die "breite Innovation von unten".
11.4.10 Regional- und Stadtentwicklung: Zusammenfassung.
11.5 Ein Katalog staatlicher Handlungsoptionen.
11.6 Forderung von Menschen.
11.6.1 "Neue Alphabetisierung".
11.6.2 Förderung von Angehörigen der Randgruppen.
11.6.3 Kreativität von unten.
11.6.4 Systematisierte Aus- und Fortbildung mit den Schlüsselbedingungen.
11.7 Weitere Ausarbeitung der neuen Fusionen.
11.7.1 Arbeit und Wohnen.
11.7.2 Lernen und Arbeit.
11.7.3 Lernen,Arbeit und Lebensführung.
11.7.4 Urlaub und persönliche Entwicklung.
11.7.5 Neue Fusionen beeinflussen die Regionalentwicklung.
11.8 Effektive Förderungen regionaler Entwicklung.
11.8.1 Die Methode der integrierten Implementation in allen vier Landschaften.
11.8.2 Plazierung von Wellenfronten.
11.9 Strategische Gesamtoptimierung von Umwelt und Wirtschaft.
11.10 Der "Schlüsselansatz" für lebendige Systeme.
11.10.1 Umweltschlüsselfaktoren.
11.10.2 Wirtschaftsschlüsselfaktoren.
11.10.3 Soziale Schlüsselfaktoren.
11.10.4 Zusammenfassung: Welche Schlüsselfaktoren wirken initiierend?.
11.11 Basismaterial für die Umsetzung.
12 Regionale Fallstudien.
12.1 Ausgangssituation in der Stadt Visselhövede.
12.2 Methodisches Vorgehen.
12.2.1 Durchfiihrung von Workshops.
12.2.2 Unternehmensberatungen und Gespräche mit Bürgern.
12.2.3 Die Arbeitsschritte in der Umsetzungsphase des Projekts.
12.2.4 Beispiel: Die Fusion von Urlaub und Lernen.
12.2.5 Messetourismus mit virtueller Informationsvorbereitung.
12.2.6 Verkehrskonzepte für eine attraktive abgelegene Stadt.
12.3 Die drei Säulen des Übergangs zur Informationsgesellschaft.
12.3.1 Partnerschaftliche Arbeit mit den Bürgern.
12.3.2 Nutzung des neuen Informationspotentials - "Visselhovede ist nicht länger eine Insel".
12.3.3 Ökologische Revitalisierung des Umlandes.
12.4 Das Landschafts- und Stadtdesign für Visselhovede von Sorkin.
12.5 Ausblick zur Forschung in der Musterstadt Visselhövede.
12.6 Fallstudie in der Stadt Borna.
12.7 Mögliches Vorgehen im Fallstudiengebiet Borna.
12.7.1 Durchführung von Workshops.
12.7.2 Einzelgespräche.
12.7.3 Stadtinformationssystem.
12.7.4 Bornaer Förderverein für Informationstechnologie (BIT).
12.8 Implementation und Ausblick zur Fallstudie in Borna.
12.9 Erkenntnisse aus den Fallstudien.
13 Zusammenfassung und Perspektiven.
Anhänge.
Anhang A Homöostasie, Resilienz, Viabilität und Vitalität für verschiedene Systeme.
Anhang B Beschaftigung und Informationsgesellschaft - das Beispiel USA.
Anhang C Bilder des Übergangs.
Anhang D Erweiterung des Milieuansatzes.
Literatur.
Zusatzliche Literatur.

Innenansichten

EAN: 9783540678007
ISBN: 354067800X
Untertitel: Mensch, Wirtschaft und Umwelt. 2001. Auflage. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Seitenanzahl: 368 Seiten
Format: gebunden
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