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Mediale Selbstreferenz


€ 23,00
 
kartoniert
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April 2008

Beschreibung

Beschreibung

In drei Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und Comics untersuchen die Autoren den Aspekt der Selbstreferenz in den Medien unter semiotischen Gesichtspunkten. Ausgangspunkt ist eine sehr weite Konzeption des Begriffs der Selbstreferenz, die zwischen verschiedenen Graden, Ebenen und Formen der Selbstbezüglichkeit der Zeichen und Texte unterscheidet. Die untersuchten Medien stehen exemplarisch für drei Prototypen im Kontinuum zwischen Referenz und Selbstreferenz in den Medien. Während Werbung nie genuin selbstreferenziell sein kann, da ihr Auftrag ist, auf ein Produkt hinzuweisen, ist das Computerspiel, wie jedes andere Spiel auch, insofern selbstreferenziell, als das Ziel/der Zweck eines jeden Spieles im Spielen des Spiels liegt. Zwischen diesen beiden Polen des Kontinuums zwischen medialer Referenz und Selbstreferenz liegt das Genre der Comics, das in seiner Narrativität referenziell, aber in seiner Fiktionalität selbstreferenziell ist.

Portrait

Winfried Nöth war bis 2009 Professor für Anglistik/Linguistik und Semiotik sowie Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums für Kulturforschung der Universität Kassel. Er ist Professor für Kognitive Semiotik an der Katholischen Universität São Paulo. Er war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Semiotik und ist Ehrenmitglied der International Association for Visual Semiotics .
EAN: 9783938258743
ISBN: 3938258748
Untertitel: Grundlagen und Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und Comics. 42 Abbildungen.
Verlag: Herbert von Halem Verlag
Erscheinungsdatum: April 2008
Seitenanzahl: 248 Seiten
Format: kartoniert
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