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Heidegger und Wittgenstein


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März 2003

Beschreibung

Beschreibung

Eine bahnbrechende Studie über die beiden wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhunderts
Martin Heidegger (1889-1976) und Ludwig Wittgenstein (1889-1951) sind die beiden bedeutendsten und einflußreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Um so erstaunlicher ist es, daß es nur eine umfassende Untersuchung gibt, in denen beide Philosophen miteinander verglichen werden.
Thomas Rentsch, der an der Universität Dresden lehrt, hat vor 20 Jahren eine bahnbrechende Arbeit vorgelegt, die bis heute als die fundierteste und umfangreichste Studie über Wittgenstein und Heidegger gilt. Rentsch referiert in der neu aufgelegten und überarbeiteten Studienausgabe stupend den Stand der Einzel- und vergleichenden Forschung. Dabei gelingt ihm eine überzeugende Einführung in die Gegenwartsphilosophie seit 1945 anhand des Denkens von Heidegger und Wittgenstein. Wie in den Ansätzen von Habermas, Apel, Rorty, Taylor und acht weiteren exemplarischen Autoren die Philosophie der beiden Denker aufgegriffen und kritisch weiterentwickelt wird, belegt die Studie beispielhaft.
Ausgangspunkt ist die Endlichkeit des Menschen. Daß wir sprechen, handeln, verstehen und existieren - wenn auch radikal endlich - sind die Ausgangspunkte, die Heidegger und Wittgenstein eng miteinander verbinden. Darauf gründen die Existentiale Grammatik und die Grundlage der Ethik. Methode und Selbsterkenntnis sind so eng miteinander verknüpft, daß die Umrisse einer philosophischen Anthropologie sichtbar werden.
Ziel dieser Studie ist es zu zeigen, daß die beiden wichtigsten Philosophen des 20. Jahrhundert Fragen gestellt haben, die ihnen trotz unterschiedlichster Standpunkte gemeinsam sind. Ihr Denken ist zukunftsgerichtet und läßt die übergreifenden Entwicklungen der Philosophie im Laufe des 20. Jahrhunderts eindringlich begreifbar werden.

Portrait

Thomas Rentsch, geb. 1954, studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Evangelische Theologie an den Universitäten Konstanz, Münster, Zürich und Tübingen. Nach der Promotion 1982 habilitierte er sich 1988 im Fach Philosophie an der Universität Konstanz. Danach Lehrtätigkeit in Konstanz, Halle und Berlin; seit 1992 Professor für Praktische Philosophie / Ethik der TU Dresden. Mitherausgeber des Historischen Wörterbuchs der Philosophie; zahlreiche Publikationen.

Leseprobe

Einleitung

Rückblick auf 20 Jahre Forschung

Als mein Buch Heidegger und Wittgenstein vor zwanzig Jahren erstmals publiziert wurde, gab es nur wenige Untersuchungen, die sich mit beiden Autoren beschäftigten. (1) Erfreulicherweise ist inzwischen umfangreiche Literatur zum Thema erschienen. Allerdings stimmt es nachdenklich, daß in der gegenwärtigen Diskussion diejenigen Ansätze dominieren, die mit dem Verhältnis von Heidegger und Wittgenstein philosophisch nicht recht etwas anzufangen wissen. Dieses Unverständnis wiegt um so schwerer, wenn man das dezidierte Urteil Herbert Schnädelbachs teilt: "Erst die gesamte Synopse Heidegger - Adorno - Wittgenstein` stellt uns die Rahmenbedingungen unseres gegenwärtigen Philosophierens vollständig vor Augen, gibt den Blick auf dessen Wurzeln frei und erlaubt uns die begründete Feststellung unserer Ziele." "Nicht nur aus Gründen historischer Gerechtigkeit", sondern "um unseres eigenen Selbstverständnisses willen" ist der Dialog zwischen diesen Superlativen westlicher Philosophie des 20. Jahrhunderts nachzuholen, der zwischen ihnen zu Lebzeiten nie stattgefunden hat.(2) Mein Buch verstehe ich als einen Beitrag zu diesem rekonstruktiven Dialog.(3)

In diesem für die Neuausgabe verfaßten Vorwort will ich zunächst rückblickend an den Entstehungskontext der Untersuchungen erinnern (I) und daran anschließend den Kern der systematischen Kompatibilität der Ansätze von Heidegger und Wittgenstein in Form von acht Thesen skizzieren (II). Der Hauptteil behandelt die internationale Diskussion zum Verhältnis der Autoren im Zeitraum von 1982 bis 2002 (III). Im letzten Abschnitt formuliere ich angesichts des Forschungsstandes Perspektiven im Horizont von Negativität und kritischer Hermeneutik (IV).

I. Entstehungskontext der Untersuchungen

Die vorliegende Untersuchung entstand zwischen 1979 und 1982 in einer kontroversen philosophischen Diskussionssituation, die durch gegeneinander vereinseitigte Sc
hulen geprägt war. Der Tradition der Hermeneutik insbesondere Hans-Georg Gadamers und seiner Schule(4) standen Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas gegenüber, die das Projekt einer Transformation der Philosophie in eine Transzendental- bzw. Universalpragmatik (Apel) bzw. in eine Theorie des kommunikativen Handelns (Habermas) verfolgten.(5) In Konstanz, wo ich damals arbeitete, dominierte mit Friedrich Kambartel, Jürgen Mittelstraß und Peter Janich die konstruktive Wissenschaftstheorie der Erlangen-Konstanzer Schule mit rigiden Rationalitätskriterien hinsichtlich eines normativen Fundaments der Wissenschaften.(6) Als gemeinsamer Gegner dieser Richtungen galt ein Szientismus und Positivismus, wie er auch in der Analytischen Philosophie, insbesondere mit einem formalen Idealsprachenprogramm, verbreitet schien (Carnap, Quine, Stegmüller).(7) Im Klima der Konstanzer Diskussionen war durch Vertreter der Gruppe "Poetik und Hermeneutik" (Hans Robert Jauß, Wolfgang Iser, Wolfgang Preisendanz) neben der Wissenschaftstheorie die hermeneutische Tradition präsent.(8) Durch den Erlanger Philosophen und Heidegger-Schüler Wilhelm Kamlah wurde ein philosophisch-anthropologischer Diskussionskontext eröffnet.(9) Die Frege-Editionstätigkeit von Kambartel und Gottfried Gabriel erschloß auch den kontinentalen Ursprung der analytischen Sprachphilosophie.(10) Ebenso wurde ich früh mit dem Ansatz von Gilbert Ryles ordinary language philosophy bekannt, der 1929 Sein und Zeit umfassend rezensiert hatte.(11) In einer Situation schulischer Ausdifferenzierung, die auch zu einer Vereinseitigung kontinentaler hermeneutischer und anglo-amerikanischer analytischer Philosophie geführt hatte, las ich die Hauptwerke Heideggers und Wittgensteins erneut: vor allem Sein und Zeit (SZ), den Tractatus (T), die Philosophischen Untersuchungen (PhU) und Über Gewißheit (ÜG). In methodischer Hinsicht setzte sowohl die Logische Propädeutik von Kamlah und Lorenzen (letzterer Schüler des auch von Heidegger beeinflußte
n Husserl-Schülers Oskar Becker) als auch Kamlahs Philosophische Anthropologie bei Alltagssprache und Lebenspraxis an. Somit erschien aus systematischer Perspektive eine methodische Kompatibilität des Heidegger von Sein und Zeit mit der Spätphilosophie Wittgensteins gegeben zu sein. Die Arbeiten Apels bestätigten dieses Urteil.(12)

Andererseits wirkten die zeitgenössischen Fortentwicklungen der Ansätze Heideggers und Wittgensteins auf mich unbefriedigend: zu partial oder sogar verfehlt. In den sinnkritischen Analysen Heideggers und Wittgensteins, in ihrer Ontologie- und Sprachkritik sah ich eine philosophische Reflexion am Werk, deren Anspruch sich weder in hermeneutisches Traditionsbewußtsein noch in eine rekantianisierte kommunikative Rationalität, noch in methodisch kontrollierte Sprachaufbauten zur Wissenschaftsbegründung allein und gänzlich einholen ließ. Ihre Reflexion war grundlegender. Sie setzte auf der Ebene der Grundfragen der Metaphysik nach dem Sinn von Sein und dem Wesen der Welt ein, so in den Schlüsselwerken Sein und Zeit und Tractatus, aber auch in den Spätwerken. Allerdings konnte es nicht überraschen, daß das denkerische Sperrgut der Autoren in der Nachkriegszeit in Formen akademischer Zivilisiertheit und institutioneller Konventionalität eingearbeitet wurde.

Zu dieser Zeit (1975/76) studierte ich bei Hans Blumenberg in Münster. Dort wurde ich intensiv mit der theologischen Vorgeschichte von Neuzeit und Moderne konfrontiert. Gleichzeitig hörte ich bei Friedrich Kaulbach, der Kant und Nietzsche in eine spannende Synopse brachte. Mir wurde deutlich, daß der spekulative Hintergrund der Genese von Neuzeit und Moderne von den modernen Entwicklungen nicht künstlich abspaltbar ist, daß nur um den Preis einer Trivialisierung, Verengung und Unterbestimmung der philosophischen Perspektive der fundamentalontologische, der metaphysische und der theologische Horizont abgeblendet werden konnte. Insbesondere im Modus der nicht-trivialen Negat
ion waren Perspektive und Horizont der Metaphysik bei Heidegger und Wittgenstein indirekt präsent. Mich beschäftigte vor allem die Frage: Was bedeutete ihre fundamentale Ontologie- und Sprachkritik für die Kantische Vernunftkritik, die für mich und viele meiner Lehrer das Paradigma war, an dem Fort- bzw. Rückschritte der Philosophie zu beurteilen waren?

Läßt sich nach Heidegger und Wittgenstein eine der Metaphysik entsprechende Perspektive kritisch wiedergewinnen? Worin besteht der Fortschritt gegenüber Kant? Was bedeutet eine mit Heidegger und Wittgenstein radikalisierte Vernunftkritik insbesondere für die Grundlagen der Ethik, Ästhetik und Religionsphilosophie, für den Kernbereich normativer Orientierungen?

In der vorliegenden Untersuchung ließ ich mich zunächst von den theoretischen Fragen nach der Konstitutionsart des menschlichen Welt- und Selbstverhältnisses und nach sprachkritischen Grundlagen einer philosophischen Anthropologie leiten. Semantik und Pragmatik derjenigen Prädikate, mit denen wir uns über uns selbst und unser Wesen verständigen, rückten daher ins Zentrum der Betrachtung und führten zur Ausarbeitung einer Existentialen Grammatik.(13) In meinen Untersuchungen zur Konstitution der Moralität(14) habe ich diesen Ansatz weitergeführt und die unauflösliche systematische Verbindung von Methode und Selbsterkenntnis im Sinne praktischer, ethischer Grundlagen philosophisch-anthropologischer Reflexion herausgearbeitet. Das Projekt einer Verklammerung von Lebensbezug und methodischem Bewußtsein(15) führte zur Entwicklung einer anti-subjektzentrierten psychologismuskritischen Interexistentialanalyse einerseits,(16) zur sprachkritischen Hermeneutik einsichtsbezogener Prädikate andererseits. An der Basis der unhintergehbaren lebensweltlichen Alltäglichkeit lassen sich kommunikative Interexistentiale in der Rede und Praxis herausarbeiten, die für unsere Weltorientierung und unser praktisches Selbstverständnis vor jeder subjektiven, privaten
und ebenso vor jeder bloß theoretischen, reduktiven einzelwissenschaftlichen Orientierung konstitutiv sind. Die Freilegung dieser kommunikativen Lebensformen ist die praktisch-philosophische Fortsetzung des Projektes der Existentialen Grammatik. Das gilt auch für die analytische, sprachkritische Präzisierung des logisch-grammatischen Status der einsichtsbezogenen Worte, die ich terminologisch als dianoietische Prädikate bezeichne. Der in sich komplex binnendifferenzierte Holismus der primären Welt - die vorgängige Einheit einer menschlichen Welt und Praxis - zeigt sich im sowohl deskriptiven als auch normativen Status dieser Prädikate. Sie implizieren bei korrekter Verwendung faktische und praktische Geltungsansprüche. (Einfache Beispiele: "Das ist meine Mutter.", "Er ist ein Mensch.") Diese Geltungsansprüche sind semantisch ineinandergearbeitet und können nur nachträglich voneinander getrennt werden. In der Alltagspraxis sind deskriptive und präskriptive Aspekte der Semantik pragmatisch verschränkt. In der interexistentialen Grammatik zeigt sich so die Konstitution der menschlichen Welt in einer vorgängigen praktischen Synthesis in der Einheit praktischer Sinnentwürfe.(17)

Ein weiterer Kernpunkt der Analysen des vorliegenden Bandes, die Erkenntnis der Grundlosigkeit und Unverfügbarkeit der menschlichen Handlungssituation in endlicher Freiheit, fand seine Fortsetzung in meinen Untersuchungen zu Negativität und praktischer Vernunft.(18) Heidegger wie Wittgenstein präsentieren eine Radikalisierung der Transzendentalphilosophie Kants. Sie läßt sich zunächst verdichten im Befund der Endlichkeit und damit der Kontextabhängigkeit und Kontextgebundenheit jeder philosophischen Analyse selbst. Die geschichtliche Situiertheit und die sprachliche Vermitteltheit unserer Orientierungspraxis in Alltag und Lebenswelt, in Wissenschaft, Politik und Religion transportiert ein Hegelsches Motiv und wird gegenwärtig oft mit dem Titel einer "Detranszendentalisierung" versehen.
In der Tat sieht es bei Heidegger und Wittgenstein oft nicht nach einer Transformation, sondern - auf unterschiedliche Weise - nach dem Ende allen herkömmlichen Philosophieverständnisses aus. Die Destruktion der traditionellen Präsenz-Ontologie und Bewußtseinsphilosophie bei Heidegger, die Kritik einer Vorhandenheitssemantik, einer Privatsprache und auch jeder philosophischen Metasprache bei Wittgenstein - diese sinnkritischen Bewegungen sind so weitreichend, daß philosophische Reflexion sich ihnen stellen muß und nicht unverändert aus ihnen hervorgehen kann.

Die Konsequenzen der Endlichkeit unserer Sprachhandlungssituationen und unserer Orientierungspraxis bestehen für die philosophische Analyse in einer Verschärfung der sinnkritischen Problematik. Einerseits, weil die Sinnkonstitutionsbedingungen unserer Sprache und Praxis in Alltag und Lebenswelt einer strukturellen Verdecktheit und Undurchsichtigkeit unterliegen, gegen die sie erst tiefenhermeneutisch freigelegt werden müssen. Zu dieser methodisch zentralen Entzogenheit und Verdecktheit der Sinnbedingungen auf der faktischen und praktischen, objektiven Ebene tritt andererseits die Endlichkeit, Kontingenz und Situiertheit der philosophischen Reflexion und ihrer Sprache selbst. Wie geht Philosophie mit dieser konstitutiven Negativität selbst bewußt um, ohne sie zu verdrängen oder zu überspringen, aber auch ohne sich ihr in Relativismus, Historismus oder einem Ästhetizismus des "Spiels der Differenzen" gänzlich zu überlassen? Nur wenn man sich der radikalen Sinnkritik Heideggers und Wittgensteins stellt, wird man ihrer Tragweite für zukünftiges Philosophieren gerecht werden können.



(1) Zu nennen sind neben den Aufsätzen Karl-Otto Apels (Transformation der Philosophie, 2 Bde., Frankfurt a.M. 1973) insbesondere die Arbeit von Sefler (Language and the World, Atlantic Highlands 1974) sowie die Sammelbände von Durfee (Analytic Philosophy and Phenomenology, Den Haag 1976) und Murray (Heideg
ger and Modern Philosophy, New Haven 1978). Die Arbeit von Gier (Wittgenstein and Phenomenology, Albany 1981) konnte ich zur Zeit der Abfassung nicht mehr berücksichtigen.

(2) H. Schnädelbach, "Philosophieren nach Heidegger und Adorno", in: ders., Zur Rehabilitierung des "animal rationale". Vorträge und Abhandlungen 2, Frankfurt a.M. 1992, 307 und 328. In einem neueren Aufsatz vertritt er die These: "Wir können für das nächste Jahrhundert zwischen Phänomenologie und Sprachanalyse ein komplementäres ?und` ins Auge fassen." Die beiden Richtungen werden "auch dann ihr relatives Recht behalten", "wenn es im nächsten Jahrtausend tatsächlich zu einer Vereinigung der beiden wichtigsten Traditionen wissenschaftlicher Philosophie unseres Jahrhunderts kommen sollte" (ders., "Phänomenologie und Sprachanalyse", in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 25.1 (2000), 80).

(3) In einer anderen Schrift beziehe ich auch verstärkt Adorno in diesen Dialog mit ein; vgl. Th. Rentsch, Negativität und praktische Vernunft, Frankfurt a.M. 2000.

(4) H.-G. Gadamer, Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik, Tübingen 1960.

(5) Apel, Transformation der Philosophie, a.a.O.; J. Habermas, Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bde., Frankfurt a.M. 1981.

(6) W. Kamlah/P. Lorenzen, Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens, Mannheim 1967; P. Lorenzen, Methodisches Denken, Frankfurt a.M. 1968; F. Kambartel/J. Mittelstraß (Hg.), Zum normativen Fundament der Wissenschaft, Frankfurt a.M. 1973; F. Kambartel (Hg.), Praktische Philosophie und konstruktive Wissenschaftstheorie, Frankfurt a.M. 1974.

(7) W. Stegmüller, Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie, 4 Bde., Berlin 1969ff.

(8) Philosophisch ertragreich v.a. die Bände: H. Weinrich (Hg.), Positionen der Negativität, München 1975 (Poetik und Hermeneutik VI) sowie O. Marquard/K. Stierle (Hg.), Identität, Münche
n 1979 (Poetik und Hermeneutik VII).

(9) W. Kamlah, Philosophische Anthropologie. Sprachliche Grundlegung und Ethik, Mannheim 1973; ders., Von der Sprache zur Vernunft. Philosophie und Wissenschaft in der neuzeitlichen Profanität, Mannheim 1975.

(10) G. Frege, Schriften zur Logik und Sprachphilosophie. Aus dem Nachlaß, hg. von G. Gabriel, Hamburg 1971; Gottlob Freges Briefwechsel, hg. von G. Gabriel/F. Kambartel/Ch. Thiel, Hamburg 1980; vgl. zum Thema: M. Dummett, Ursprünge der analytischen Philosophie, Frankfurt a.M. 1988.

(11) G. Ryle, "Heidegger`s `Sein und Zeit`", in: Mind 38 (1929) 355-370; ders., The Concept of Mind, London 1949 (dt. Der Begriff des Geistes, Stuttgart 1969).

(12) K.-O. Apel, "Hermeneutik und Sinnkritik", in: ders., Transformation der Philosophie (wie Anm. 1), Bd. 1, 223-377.

(13) Vgl. unten Kapitel 5.

(14) Th. Rentsch, Die Konstitution der Moralität. Transzendentale Anthropologie und praktische Philosophie, Frankfurt a.M. 1990 (1999; darin das Vorwort zur Neuauflage, "Methode und Selbsterkenntnis", I-L).

(15) Vgl. unten Kapitel 1.3.

(16) Rentsch, Die Konstitution der Moralität (wie Anm. 14), 12, 18 und 20f.

(17) Ebd., 8f.

(18) Rentsch, Negativität und praktische Vernunft (wie Anm. 3).

EAN: 9783608943474
ISBN: 3608943471
Untertitel: Existential- und Sprachanalysen zu den Grundlagen philosophischer Anthropologie. Mit ausführlischem Register.
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Erscheinungsdatum: März 2003
Seitenanzahl: 510 Seiten
Format: kartoniert
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