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Der Diskurs über die Judenemanzipation zwischen Haskala und Aufklärung


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kartoniert
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Januar 2011

Beschreibung

Beschreibung

Im Zuge der europäischen Aufklärungsbewegung rückte die Frage der Judenemanzipation im 18. Jahrhundert in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die vorliegende Studie untersucht die Argumente pro und contra einer rechtlichen Gleichstellung der Juden in Preußen von nichtjüdischer und jüdischer Seite. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Abweichungen beider Seiten herausgearbeitet: Was wollten die christlichen Aufklärer? Was sahen die Juden selbst als erstrebenswert an? Welche Reformprogramme wurden entworfen und wie sollten diese umgesetzt werden? Was wurde letztlich durch den Diskurs konkret erreicht? In einem abschließenden Exkurs wird ein Ausblick auf die Debatte in Frankreich geworfen. Die dortigen Aufklärer nahmen nämlich zum Teil direkten Bezug auf die preußischen Reformvorschläge. Dies unterstreicht die europäische Dimension des Diskurses über die Emanzipation der Juden im 18. Jahrhundert, dessen Aktualität bis heute widerhallt in der Auseinandersetzung um die Frage, wie das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen in einer multikulturellen Gesellschaft realisiert werden kann.

Portrait

Geb. 1978 in Darmstadt. Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Philosophie und Jüdischen Studien an der Ruprecht- Karls-Universität sowie der Hochschule für Jüdische Studien (HfJS) in Heidelberg. 2005 Magister Artium (M.A.). Promotion an der HfJS über moderne jüdische Philosophie (Schwerpunkt: Emmanuel Levinas und Franz Rosenzweig).
EAN: 9783639303537
ISBN: 3639303539
Untertitel: Gemeinsame und abweichende Ansichten von jüdischer und nichtjüdischer Seite. Paperback.
Verlag: VDM Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Seitenanzahl: 232 Seiten
Format: kartoniert
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