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Risiko: Grüne Gentechnik


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Mai 2005

Beschreibung

Beschreibung

Gen-Reis, Gen-Raps und Gen-Mais ¿ die globale Debatte um Gr¿ne Gentechnik wird heftig gef¿hrt. Nahrungsmittel-Konzerne behaupten, dass der Anbau von Genpflanzen den Hunger aus der Welt schafft. Aber die meisten Verbraucher wollen kein Gen-Food essen. Und niemand kann garantieren, dass sich Gen-Pflanzen anbauen lassen, ohne die gentechnikfreie Landwirtschaft durch Pollenflug massiv zu belasten.

Die internationale Diskussion um Gr¿ne Gentechnik folgt der Annahme, dass alle Staaten diese Technologie anwenden und ihre Produkte zulassen m¿ssen. Weigert sich ein Staat, wird ein solcher Fall als Handelshemmnis gebrandmarkt und kommt vor das WTO-Schiedsgericht.

Die Macht der Life Science Industrie zwingt L¿ern im S¿den Entscheidungen zum Teil gegen ihre ¿erzeugung und ihre F¿gkeit auf, die Risiken dieser Technologie zu regulieren. Das Recht auf weltweite Verbreitung von genmanipuliertem Saatgut wird gew¿t, w¿end das Recht der Verbraucher und Bauern, sich zu sch¿tzen, in die Defensive ger¿

Der angebliche Beitrag der Gr¿nen Gentechnologie zur Beseitigung des Hungers ist eine rhetorische Dampfwalze, mit der f¿r diese Technologie in Entwicklungsl¿ern der Weg gebahnt wird. Dennoch stehen in den internationalen Auseinandersetzungen die kleinen und armen Entwicklungsl¿er eher auf der Seite derjenigen, die f¿r h¿here Sicherheitsstandards k¿fen. Die letzten Gefechte um zentrale Fragen der globalen Gentechnikpolitik sind noch nicht ausgetragen.

Das Buch informiert gr¿ndlich ¿ber Gr¿ne Gentechnik. Es beschreibt die Risiken aus der Perspektive von Verbrauchern und Bauern im S¿den und im Norden und deckt die Verstrickungen von Konzernen und Regierungen auf, die die Verbreitung von Gen-Pflanzen f¿r ihre Interessen vorantreiben.

Portrait

Rudolf Buntzel ist promovierter Volkswirt. Er arbeitet seit dreißig Jahren zu internationalen Agrarfragen, ist Autor mehrerer Veröffentlichungen und Beauftragter für Welternährungsfragen des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED).
Suman Sahai ist habilitierte Humangenetikerin der Universität Heidelberg und Direktorin der indischen "Gene Campaign", einer nationalen Nichtregierungsorganisation, die stark auf die indische Gesetzgebung und Forschungspolitik Einfluss nimmt. Sie ist Gewinnerin des Borlaug Preises von 2004, eine der höchsten Auszeichnungen im Bereich der Ernährungssicherung und agrarsozialer Fragen. Sie sitzt in verschiedenen Beraterkommissionen der indischen Regierung zu Biodiversitäts-, Agrar- und Handelsfragen.


EAN: 9783860998144
ISBN: 3860998145
Untertitel: Wem nützt die weltweite Verbreitung gen-manipulierter Nahrung?.
Verlag: Brandes + Apsel Verlag Gm
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Seitenanzahl: 212 Seiten
Format: kartoniert
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