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Am Ende bleiben die Zedern


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gebunden
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März 2016

Beschreibung

Beschreibung

Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein geliebter Vater spurlos verschwindet, ist Samir acht. Jetzt, zwanzig Jahre später, macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen. Eine große Familiengeschichte, berührend, überraschend und meisterhaft verwoben mit dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens.

Samir ist auf einer Reise, die Gegenwart und Vergangenheit verbinden soll: Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren, der die Familie vor zwanzig Jahren ohne eine Nachricht verlassen hat. Mit einem rätselhaften Dia und den Erinnerungen an die Geschichten seines Vaters im Gepäck macht der junge Mann sich in den Libanon auf, das Geheimnis zu lüften. Seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land, und schon bald scheint Samir nicht mehr nur den Spuren des Vaters zu folgen. Vielmehr ist es, als seien die Figuren aus dessen Geschichten real geworden. Sie bringen Samir einer Lösung näher, die seine kühnsten Vorstellungen übersteigt. Vor dem Hintergrund des dramatischen Schicksals des Nahen Ostens erzählt Pierre Jarawan eine phantasievolle, berührende und wendungsreiche Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.

Portrait

Pierre Jarawan wurde 1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem diese vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Seit 2009 zählt er zu den erfolgreichsten Bühnenpoeten im deutschsprachigen Raum. 2012 wurde er Internationaler Deutschsprachiger Meister im Poetry Slam. »Am Ende bleiben die Zedern« ist sein Romandebüt, für das er 2015 das Literaturstipendium der Stadt München und 2016 den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt. Pierre Jarawan lebt in München. Mehr zum Autor unter www.pierrejarawan.de.

Pressestimmen

"Was von den Zedern blieb, ist, anders als man es von einem Poetryslam Meister erwarten könnte, eher traditionell und reich ornamentiert erzählt, ironisch grundiert, sehr spannend und bewegend.", Bayern2 "kulturWelt", Cornelia Zetzsche, 13.04.2016
EAN: 9783827013026
ISBN: 382701302X
Untertitel: Roman.
Verlag: Berlin Verlag
Erscheinungsdatum: März 2016
Seitenanzahl: 445 Seiten
Format: gebunden

Durchschnittliche Kundenbewertung

Kundenbewertungen

Sabine Kuckuck - 19.04.2016, 16:30
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Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein Vater spurlos verschwindet, ist Samir 8 Jahre alt. Jetzt, 20 Jahre später, macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen. Vor dem Hintergrund des dramatischen Schicksals des Nahen Ostens erzählt Pierre Jarawan eine phantasievolle, berührende und wendungsreiche Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln. Eine große Familiengeschichte, vielfältig und überraschend. Mit diesem Romandebüt meldet sich ein großer Erzähler zu Wort. Der mehrfach preisgekrönte Bühnenpoet Pierre Jarawan erhielt bereits für die ersten 30 Seiten des Manuskripts ein Literaturstipendium der Stadt München. Zurecht, denn der Roman liest sich, als wäre er dem Autor aus der Seele direkt in die Feder geflossen. Ein ganz wunderbares und sehr berührendes Buch, das aktueller nicht sein könnte.
Fredhel - 03.04.2016, 20:01
Heimweh und Geheimnis
Samir wächst als Kind libanesischer Einwanderer in Deutschland auf. Sein Vater ist auf seine Art ein Lebenskünstler, denn obwohl er keine großartige Schulbildung genossen hat, ergreift er die Chancen, die sich ihm hier bieten. Er lernt in jeder freien Minute Deutsch. So findet er schnell Arbeit, kann seine kleine Familie ernähren, und findet durch seine selbstbewußt charmante Art und seine ehrliche Hilfsbereitschaft immer Freunde. Die Sehnsucht nach seiner Heimat stirbt jedoch nie, und als begnadeter Geschichtenerzähler läßt er auch in Samirs Herzen das Bild eines wunderschönen Landes entstehen. Samir vergöttert seinen Vater. Doch der verschwindet spurlos, als er acht Jahre alt ist. Zwanzig Jahre später fährt Samir in den Libanon mit dem schier unerfüllbaren Wunsch, ihn zu finden und den Grund dieser Flucht zu erfahren. Den Autor Pierre Jarawan kennt man als großartigen Poetry Slammer. Aber sein Buch ist von einer ganz anderen Art. Im Stil arabischer Erzähltradition schreitet seine Familiengeschichte nur langsam voran, kurze Eindrücke werden detailliert geschildert, auch der politische Alltag im Libanon wird beschrieben. Für mich war das alles zu langsam und ausführlich. Ich hätte mir ein strafferes Erzähltempo gewünscht. Der Libanon und Beirut wurden mir zu glorifiziert dargestellt, obwohl ich mir natürlich vorstellen kann, wie ein heimwehkrankes Herz die Erinnerung idealisiert. Auch fand ich die Protagonisten nicht sehr sympathisch. Weder Samir noch sein Vater übernehmen Verantwortung, sondern lassen sich treiben. Der Vater hätte bei seiner einmal getroffenen Entscheidung bleiben und seine Dinge anders regeln sollen. Kurz: die meiste Zeit habe ich mich gelangweilt, weil mich der Plot nicht mitreissen konnte und die Menschen mir fremd blieben.
G. Schad Hugendubel Landshut - 05.03.2016, 10:22
Wie eine Reise in den Libanon
In vieler Hinsicht eine besondere Familiengeschichte: - wunderschön erzählt - interessante Figuren in einer zerrissenen Welt - ein wahrhaft überraschendes Ende Ich bin überzeugt: eine absolut lohnenswerte Lektüre!
Gisela Block - 29.02.2016, 13:33
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Samir lebt mit seinen Eltern und seiner Schwester in Deutschland, als sein Vater, der mit seiner Frau aus dem Libanon geflohen war, über Nacht verschwindet und einen verzweifelten kleinen Jungen zurück lässt. Erst 20 Jahre später, Samir ist inzwischen erwachsen, begibt sich der zurückgelassene Sohn auf Spurensuche in den Libanon, das Land der Zedern, auf der Suche nach seinem Vater und seinen Wurzeln. Am Ende bleiben die Zedern ist eine ergreifende Familiengeschichte über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung ! Unbedingte Leseempfehlung!!
Die Sachensucherin - 26.02.2016, 11:57
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Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Erstens weil ich viel über die Geschichte, die Situation, und das Leben im Libanon erfahren habe. Zweitens wegen der wunderschönen Sprache. Und drittens weil mich der junge Samir fasziniert hat, der sein Leben einem Land widmet, das er noch nie gesehen hat und jahrelang krankhaft nach seinem Vater sucht. Diese Person ist so ehrlich und so einfühlsam beschrieben, dass es erschreckt und rührt zugleich.