HUDU

Die besondere Nation


€ 24,90
 
kartoniert
Sofort lieferbar
April 2011

Beschreibung

Beschreibung

Der Ruf nach Wandel amerikanischer Politik im Präsidentschaftswahlkampf des Jahres 2008 warf mitunter die Frage auf, an welchem Leitmotiv sich Außenpolitik in Zukunft zu orientieren habe. Ist Politik allgemein und amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im Speziellen ausschließlich von einem Streben nach Macht und Sicherheit geleitet, oder gibt es plausible Anhaltspunkte für ergänzende Determinanten? Hat sich mit der Regierung George W. Bushs ein radikaler Richtungswandel vollzogen oder handelt es sich hierbei um altbewährte Politik unter neuem Vorzeichen? Um diese Frage zu beantworten, betrachtet Philippe Ludwig die Bedeutung des "American Exceptionalism" als einen Schlüsselfaktor des politischen Selbstverständnisses der USA. Als kulturelles Konzept, welches Selbstbild sowie Norm- und Wertvorstellungen der Amerikaner prägt, so seine forschungsleitende These, bildet es eine zu berücksichtigende Variable für das Verständnis von Motiven und Zielen der Außenpolitik. Um Dauerhaftigkeit und Einfluss dieses Konzeptes aufzuzeigen, bedient sich der Autor bewusst dreier, zeitlich weit auseinanderliegender und in ihren Implikationen für das außenpolitische Verhalten sehr unterschiedlicher Doktrinen. Er zeigt, wie Monroes isolationistische Haltung (1823), das internationale Engagement der USA als Führer der westlichen Welt unter Truman (1947) und Bushs Kampf gegen den internationalen Terrorismus (2002) zusammenhängen und welche Rolle die Idee des American Exceptionalism dabei spielt.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Forschungsinteresse

1.3 Erkenntnisse der Arbeit

1.4 Methodische Vorgehensweise

2 Das Konzept der Rollentheorie

2.1 Synopsis

2.2 Ursprünge der Rollentheorie

2.3 Begriffsdefinition

2.3.1 Rollenbegriff

2.3.2 Rollenerwartung

2.3.3 Rollenkonzept und Rollenverhalten

2.4 Theoretische Argumente für eine Applikation der Rollentheorie auf staatlicher Ebene

2.5 Die Rollentheorie in den Internationalen Beziehungen

2.6 Konkretisierung des außenpolitischen Rollenkonzepts der Vereinigten Staaten

3 Die Theorie des American Exceptionalism

3.1 Synopsis

3.2 Die politisch-religiöse Situation zur Zeit der Englischen Revolution

3.3 "A Model of Christian Charity" - John Winthrop als Gründervater des American Exceptionalism

3.4 Historische Betrachtung aus Europa: Alexis de Tocquevilles "Demokratie in Amerika

3.5 Das Konzept des "Manifest Destiny" - Offenkundige Bestimmungeines auserwählten Volkes

3.6 Diskussion des American Exceptionalism in der Sekundärliteratur

3.6.1 Die Rolle der Religion

3.6.2 Politische Handlungsmotive des American Exceptionalism

3.6.3 Alternative Konzepte im Zusammenhang mit dem American Exceptionalism

3.6.4 Resümee und Fazit

3.7 Motive, Ziele und Mittel exzeptioneller Außen- und Sicherheitspolitik

4 Doktrinenanalyse

4.1 Die Bedeutung der Doktrinen für die Außen- und Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten

4.2 Kurzbetrachtung der Monroe-Doktrin

4.2.1 Entstehungsdeterminanten der Monroe-Doktrin

4.2.2 Analyse der Monroe-Doktrin

4.2.3 Identifikation der American Exceptionalism Merkmale

4.3 Kurzbetrachtung der Truman-Doktrin

4.3.1 Entstehungsdeterminanten der Truman-Doktrin

4.3.2 Analyse der Truman-Doktrin

4.3.3 Identifikation der American Exceptionalism Merkmale

4.4 Kurzbetrachtung der Bush-Doktrin

4.4.1 Entstehungsdeterminanten der Bush-Doktrin

4.4.2 Analyse der Bush-Doktrin

4.4.3 Identifikation der American Exceptionalism Merkmale

Schlussbetrachtung

5.1 Implikationen der Arbeit

5.2 Kritik

5.3 Ausblick

6 Literaturverzeichnis
EAN: 9783828826557
ISBN: 3828826555
Untertitel: Wie der Glaube an Einmaligkeit die Außenpolitik der USA beeinflusst. 'Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum-Verlag'. 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: April 2011
Seitenanzahl: 137 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben