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Wie Chinesen denken


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Juli 2008

Beschreibung

Beschreibung

Das Buch bietet einen ersten Einblick in eine dem Westen trotz vieler Ratgeber auch heute noch fremd bleibende wie sich geschlossen haltende Kultur, die trotz aller modernen westlichen Neuerungen im Kern eine eigene Mentalität bewahrt. Sie wird die Welt in Zukunft als Supermacht wesentlich, nachhaltig und langfristig dominieren. In diesem Buch werden drei Hauptschwerpunkte des Denkens der Chinesen vorgestellt. Der erste Teil bezieht sich auf die wichtigen Denkschulen und Denkströmungen der chinesischen Philosophie, wie Konfuzianismus, Daoismus, Buddhismus, Legalismus und der Militärschule. Anschließend werden 15 Prinzipien von unterschiedlichen Denkschulen der Geschichte anhand der Inhaltsanalyse codiert und abgeleitet, die das Denken und Verhalten vieler Chinesen heute und in Zukunft erklären können. Im zweiten Part wird in die chinesische Vorstellung gegenüber dem Himmel und der Welt eingeführt. Der dritte und letzte Abschnitt beruft sich auf die moderne indigene Psychologieforschung, die aufzeigt, wie sich viele Chinesen gegenüber anderen verhalten und wie sie über sich selber denken.

Inhaltsverzeichnis

1;Inhaltsverzeichnis;6 2;Abbildungsverzeichnis;10 3;Tabellenverzeichnis;12 4;Einleitung;14 4.1;1 Welt- und Menschensichten;14 4.2;2 Differenzen der philosophischen Interessen zwischen abendländischer und chinesischer Kultur;15 5;I Fünf chinesische (Denk)Strömungen und die Volksreligion;20 5.1;Vorbemerkung: Chinesische Philosophie und Religion(en);21 5.2;1 Konfuzianismus: als ethischer Humanismus ( Ching, J., 1988, S. 93);25 5.2.1;1.1 Konfuzius (551 479 v. Chr.) und seine Kardinaltugend der Mitmenschlichkeit (ren, , früher: jen);25 5.2.2;1.2 Mengzi (lat.: Menzius, 372 298 v. Chr.): Lehre von der Gutheit der menschlichen Natur;27 5.2.3;1.3 Xunzi (ca. 298 238 v. Chr.): Lehre von der Schlechtheit der menschlichen Natur;28 5.2.4;1.4 Fazit;30 5.3;2 Daoismus (oder: Taoismus): selbst-so-sein ;30 5.3.1;2.1 Laozi (früher: Lao Tzu);30 5.3.2;2.2 Zhuangzi (Zhuang Zhou, früher: Chuang Tzu);32 5.3.3;2.3 Fazit und Weiterentwicklung des Daoismus;33 5.4;3 Buddhismus;34 5.5;Kurzer Streifzug: das Verhältnis zwischen Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus;36 5.6;4 Volksreligion;37 5.7;5 Legalismus;38 5.8;6 Militärlehre;39 6;II Chinesische Kultur und Zukunft;40 6.1;Grundlegende Prinzipien aus div. Denkströmungen;40 6.2;1 Intellectu(r)al intuition und tugendhafte Praktizierung/Kultivierung/Tun ;41 6.3;2 Yin-Yang-Prinzip;41 6.4;3 Der goldene Mittelweg (Zhongyong, früher: Chungyung);42 6.5;4 Harmonie (he);43 6.6;5 Grunddimensionen der konfuzianischen Ethik;45 6.7;6 Pan-Moralisierung und Rollenmoral;47 6.8;7 Patricharchat und Ritualismus;48 6.9;8 Idealisierung des Altertums/Vergangenheitsorientierung;50 6.10;9 Innovative und fortschrittliche historische Vorstellung;51 6.11;10 Selbstkultivierung und Selbstverwirklichung nach dem Konfuzianismus;51 6.12;11 Umgang mit dem Schicksal;53 6.12.1;11.1 Konfuzianisches Schicksal erkennen (zhi ming, );53 6.12.2;11.2 Daoistische Weisheit der Rückwendung/ Alternative- Bewegung/ Rückzug;54 6.12.3;11.3 Buddhistische Loslösung des Karma (Vergeltungskonzept) und Wiedergeburt ;54 6.13;12 Ehrfurcht und Angst vor Göttern und Geistern;55 6.14;13 Korrelatives Denken Analogieschluss;56 6.15;14 Zyklisches Denken;56 6.16;15 Pragmatisches Denken und Handeln;57 7;III Chinesische Weltvorstellung;58 7.1;(Re)Konstruktion der Weltsicht(en) Himmel und Kosmos ;58 7.1.1;Vorbemerkung: Der Begriff Himmel ;58 7.2;1 Verständnis vom Himmel in der Shang-Zeit: Himmel als die höchste anthropomorphe Autorität/ der höchste Gott (shangdi);59 7.3;2 Himmel als Wille/Mandat Gottes in der Zhou-Zeit und als humaner Himmel mit Moralität im Konfuzianismus;60 7.4;3 Himmel im Daoismus und Xunzi: Depersonalisierter Himmelbegriff;61 7.4.1;3.1 Himmel als Natur im Daoismus;61 7.4.2;3.2 Himmel bei Xunzi;61 7.5;4 Konzept von Einheit/Einssein zwischen Himmel und Menschen ;62 7.6;5 Konzept von der Dichotomie zwischen Himmel und Menschen ;63 7.7;6 Fazit;63 8;IV Chinesische Menschenbilder;66 8.1;(Re)Konstruktion der Menschensicht(en);66 8.2;1 Was wird unter Menschen verstanden?;66 8.2.1;1.1 Mensch wegen seiner Moral als Primat aller Lebewesen, aber Existenz- anhand- anderer;66 8.2.2;1.2 Mensch-Kosmos-Analogie;67 8.2.3;1.3 Idealvorstellung des Menschen in den Denkströmungen;67 8.2.4;1.4 Sei ein anständiger Mensch im Alltag;69 8.2.5;1.5 Die Menschennatur ist böse nach dem Legalismus;69 8.3;2 (Re)Konstruktion der Sicht(en) gegenüber sich selbst;70 8.3.1;2.1 Philosophisch idealistisches Ich nach Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus;70 8.3.2;2.2 Ich als verschiedene Rollen (Verständnis des Ichs);71 8.3.3;2.3 Bühnen-Präsentation als Ich-Präsentation und Ich-Darstellung im Dabeisein von anderen;71 8.3.4;2.4 Vernetztes Ich (Struktur des Ichs);74 8.3.5;2.5 Negativorientierte Ich-Evaluation und Ich-Bewertung;75 8.3.6;2.6 Vermeidung des negativen Emotionsausdrucks: Emotionsausdruck nach dem goldenen Mittelweg ;75 8.3.7;2.7 Fazit;76 8.4;3 (Re)Konstruktion der Sicht(en) gegenüber

Portrait

Ning Huang ist Kulturwissenschaftlerin und Dozentin für "Interkulturelle Kompetenz", "Chinesische Sprache und Kultur" und "Business Chinesisch" an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (Stuttgart), der Universität Hohenheim und der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.
EAN: 9783486588149
ISBN: 3486588141
Untertitel: Denkphilosophie, Welt- und Menschenbilder in China. Paperback.
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Seitenanzahl: 116 Seiten
Format: kartoniert
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