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Dezentralisierung und Regionalpolitik in Polen vor dem Hintergrund der EU-Strukturpolitik


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November 2007

Beschreibung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Osteuropa, Note: 1,3, Universität Potsdam, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die eigentliche Herausforderung der kürzlich erfolgten Erweiterung der EU besteht laut Pedersen und Johannsen darin, die Etablierung einer effizienten öffentlichen Verwaltung weiter voranzutreiben, die in der Lage ist, den gemeinschaftlichen Besitzstand der EU, den acquis communautaire, zu implementieren. Denn: "Considering the regulatory character of the EU, this means that if EU-legislation is not translated into concrete change at the national level, the whole idea of European integration and common policies fails." Teilaspekte dieses konkreten Wandels beschreibt die Kommission im letzten Bericht über die Vorbereitungen Polens auf den am 1. Mai 2004 erfolgten Beitritt zur Europäischen Union (EU) folgendermaßen: "Polen hat sich für die territoriale Gliederung mit der Kommission auf eine NUTS-Klassifizierung verständigt." Hinter dieser einfachen Feststellung verbirgt sich jedoch ein seit 1989 andauernder und in Teilen äußerst kontrovers diskutierter Prozess der Dezentralisierung und der Reform lokaler und regionaler Selbstverwaltung in Polen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht einerseits darin, diesen Reformprozess nachzuzeichnen. Dabei soll insbesondere betrachtet werden, wie die Aussicht auf die Transferleistungen im Rahmen der Strukturpolitik diesen Prozess beeinflusst hat. Dazu werde ich zunächst kurz auf die EU-Strukturpolitik generell eingehen, um deren Prinzipien und die wichtigsten Begriffe vorzustellen. Daran anschließend werden die Reorganisation der lokalen und regionalen Selbstverwaltung in Polen sowie die seit 1989 in diesem Land durchgeführten Hilfsprogramme der EU dargestellt. Unter Rückgriff auf die Erfahrungen mit den Vorbeitrittshilfen, werde ich dann zu einer Einschätzung übergehen, welche Ums

Portrait

Martin Weber, M.A., Jahrgang 1986, studierte bis 2012 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Erziehungswissenschaft, Psychologie und Philosophie. Während seines Studiums arbeitete er als Hilfswissenschaftler und Tutor sowohl am Institut für Erziehungswissenschaft als auch am Institut für Philosophie. Über diese Verbindung und insbesondere über seine Arbeit am Lehrstuhl für Naturphilosophie arbeitete er verstärkt im interdisziplinären Bereich, was ihn dazu bewegte, dieses strukturwissenschaftliche Buch zu veröffentlichen. Des Weiteren sammelte er praktische Erfahrungen als Autor weiterer Fachpublikationen ( Erziehungsberatung im Kontext des deutschen Rechtsstaates , Komplexitätsreduktion für begrenzt rationale Individuen - Soziokybernetische Mechanismen , Die Sprache in der Psychoanalyse und Der Fall Signorelli ), die während seines Studiums entstanden.


EAN: 9783638868587
ISBN: 3638868583
Untertitel: Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: November 2007
Seitenanzahl: 28 Seiten
Format: kartoniert
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