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Narzissmus und Objekt


€ 30,00
 
kartoniert
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August 2000

Beschreibung

Beschreibung

Der Autor konfrontiert das klassische psychoanalytische Narzissmus-Konzept mit den empirischen Befunden und theoretischen Ans¿en der S¿lingsforschung, Sozialpsychologie, Neurobiologie und anderen Nachbardisziplinen, die unter dem Paradigma der Intersubjektivit¿den Anderen als Bezugspunkt au¿rhalb des Selbst entdeckt haben. Traditionell wird unter Narzissmus Selbstliebe und Ich-Bezogenheit verstanden. Dieser Lesart eines zentralen psychoanalytischen - und inzwischen auch umgangssprachlichen - Begriffs setzt Martin Altmeyer eine intersubjektive Definition entgegen. Der Narzissmus thematisiert das Grundbed¿rfnis, von anderen Menschen gesehen, beachtet, anerkannt und geliebt zu werden. Der Narzissmus ist gerade nicht die einsame Selbstbespiegelung. Im Spiegel der Umwelt bildet sich das Selbst. Wir wissen, dass der prim¿ Narzissmus des S¿lings auf die Haltefunktion der Mutter und das L¿eln in ihrem Blick angewiesen ist. Wir erleben, dass das narzisstische Kind Aufmerksamkeit und Bewunderung sucht. Wir sehen, dass die Selbstinszenierung des Medienstars den Beifall des Publikums braucht. Und wir ahnen, dass auch die narzisstische St¿rung einen stillen oder l¿enden, aber immer verzweifelten Kampf um intersubjektive Anerkennung bedeutet.

Portrait

Jahrgang 1948
Studium der Psychologie
Promotion über Narzissmustheorie
Habilitation zur intersubjektiven Natur des Seelenlebens
langjährige Tätigkeit in Kliniken der Reformpsychiatrie und bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Autor von zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätzen

EAN: 9783525458723
ISBN: 352545872X
Untertitel: Ein intersubjektives Verständnis. Mit Abbildungen und Übersichten.
Verlag: Vandenhoeck + Ruprecht Gm
Erscheinungsdatum: August 2000
Seitenanzahl: 239 Seiten
Format: kartoniert
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