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General Gordons Ende


€ 19,00
 
gebunden
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April 2005

Beschreibung

Beschreibung

Schon einmal hat "der Westen" versucht, einem islamischen Land seinen Way of life aufzuzwingen. 1885 marschierte der englische General Gordon an der Spitze einer Eingreiftruppe nilaufwärts in den von einem islamischen Prediger, dem "Mahdi" gegen die britische Weltmacht aufgestachelten Sudan. Der von christlichem Sendungsbewusstsein befeuerte Abenteurer fiel ebenso wie seine bis auf den letzten Mann abgeschlachteten Soldaten. Dafür wurde er zum Märtyrer aller von der Sendung des Abendlands überzeugten Imperialisten. Lytton Stracheys mit Witz und Wut im Bauch geschriebene Chronik dieses bizarren Abenteuers entstand als Kampfansage gegen alles, was kritischen Geistern schon damals missfiel: Uniformen, moralische Heuchelei, imperiale Arroganz. Parallelen zur Gegenwart sind rein zufällig.

Portrait

Lytton Strachey, geboren 1880, gestorben 1930, ist von den als "Bloomsbury" bekannt gewordenen Freigeistern um Virginia Woolf und J.M. Keynes wahrscheinlich der freieste. Er wurde mit einem Schlag berühmt als Autor einer Sammlung von vier Kurzbiographien über englische Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts mit dem Titel "Eminent Victorians", von denen "General Gordons Ende" die umfangreichste ist. Der Kritiker Cyrill Conolly nannte es "ein revolutionäres Lehrbuch über die bürgerliche Gesellschaft".

EAN: 9783937834061
ISBN: 3937834060
Verlag: Berenberg Verlag
Erscheinungsdatum: April 2005
Seitenanzahl: 143 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Hans Reisiger
Format: gebunden
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