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1968. Ein Bildungsroman


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Januar 2008

Beschreibung

Beschreibung

Lutz von Werder:1968. Ein Bildungsroman.
Waren die 1968er verlauste Anhänger des Vietkongs oder hatten sie, wie Cohn-Bendit sagt, nur "eine Wahnvorstellung"?
Was wollten die 1968er erreichen, die autoritären Strukturen überwinden und in Kommunen neue Lernerfahrungen sammeln? Der Autor Lutz von Werder diskutierte damals erhitzt mit über die Gewaltfrage und beobachtete den aufsteigenden Stern der kritischen Philosophie. Basis, Stadtteilarbeit, universitäre Arbeit mit den Angehörigen der Unterschicht, das waren die Wörter, die Diskussionen entfachten.
Als der Kopf des Autors zu heiß wurde, verschaffte er sich Kühlung durch poetische Entladungen, inspiriert durch das kreative Schreiben. Neue Strukturen mussten gefunden, eine neue Revolution entfacht werden, eben eine poetisch-philosophische Revolution.
Was Sie erwartet, ist eine unkonventionelle Erzählweise, die ein authentisches biografisches Erleben der Zeit entrollt. Wir haben es hier mit einer Rückschau zu tun, die Einblicke in die positiven und negativen Seiten eines revolutionären Geistes hinterfragen.
Die Beerdigung der 68er wird noch warten, weil für Lutz von Werder die Revolution weiter gehen muss - aber wie?

Portrait

Prof. Dr. Lutz von Werder, *1939, Autor und Philosoph, befasst sich seit fast 40 Jahren mit Philosophie, insbesondere mit der Umsetzung von philosophischen Konzepten. Durch die 68er Bewegung wurde der existentialistische Ansatz Lutz von Werders rot. In den Folgejahren war er in marxistisch orientierten proletarischen Projekten, in der Stadtteilarbeit, der alltäglichen Erwachsenenbildung und im Aufbau von antiautoritären Kinderläden, also dem Aufbau von sozial engagierten Projekten im so genannten "Unterschichtsmilieu" aktiv. Nach dem Scheitern des Marxismus widmete Lutz von Werder sein Leben der therapeutischen Kraft des Schreibens, eine Kraft, die auch dem Alltagsmenschen kreative Impulse geben kann. Das Interesse am Schreiben führte 1986 zur Gründung des Instituts für kreatives Schreiben IKS in Berlin. Seit 2000 leitet Lutz von Werder Philosophische Cafés in der Berliner Urania und im Literaturhaus sowie im WDR 5.

Pressestimmen

Von: Andreas Brüning (Brunino - Agentur für Literatur und Wissenschaft) im Januar 2008: Waren die 1968er verlauste Anhänger des Vietkongs oder hatten sie, wie Cohn-Bendit sagt, nur "eine Wahnvorstellung"? Was wollten die 1968er erreichen - die autoritären Strukturen überwinden und in Kommunen neue Lernerfahrungen sammeln? Der Autor Lutz von Werder diskutierte damals erhitzt mit über die Gewaltfrage und beobachtete den aufsteigenden Stern der kritischen Philosophie. Basis, Stadtteilarbeit, universitäre Arbeit mit den Angehörigen der Unterschicht, das waren die Wörter, die Diskussionen entfachten. Als der Kopf des Autors zu heiß wurde, verschaffte er sich Kühlung durch poetische Entladungen, inspiriert durch das kreative Schreiben. Neue Strukturen mussten gefunden, eine neue Revolution entfacht werden, eben eine poetisch-philosophische Revolution. Was Sie erwartet, ist eine unkonventionelle Erzählweise, die ein authentisches biografisches Erleben der Zeit entrollt. Wir haben es hier mit einer Rückschau zu tun, die Einblicke in die positiven und negativen Seiten eines revolutionären Geistes hinterfragen. Die Beerdigung der 68er wird noch warten, weil für Lutz von Werder die Revolution weiter gehen muss - aber wie?
EAN: 9783937895611
ISBN: 3937895612
Untertitel: Ein Bildungsroman.
Verlag: Schibri-Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2008
Seitenanzahl: 230 Seiten
Format: kartoniert
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