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Die Schweiz und die literarischen Flüchtlinge (1933-1945)


€ 129,95
 
gebunden
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März 2012

Beschreibung

Beschreibung

1933-1945: Tausende von Kulturschaffenden verlassen Nazi-Deutschland, ein Teil von ihnen geht in die Schweiz. Warum haben sie es schwer, dort Fuß zu fassen? Wie kommt es, dass das Verhältnis zwischen schweizerischen und deutschen Autoren trotz ihrer kulturellen Nähe belastet ist? Das Buch eröffnet eine neue Perspektive auf alte Fragen, denn es betrachtet das literarische Exil in der Schweiz aus der Sicht des Ankunftslandes. Die schweizerischen Schriftsteller befanden sich in Bezug auf die deutschsprachigen Autoren, die in der Schweiz Zuflucht suchten, in einer Struktur der Doppelbindung: Sie orientierten sich einerseits an den literarischen Zentren des deutschsprachigen literarischen Feldes und waren andererseits auf die Anerkennung der Peers der nationalen schweizerischen Literaturproduktion angewiesen. Indem die Autorin das Konzept des "double bind" operationalisiert, gelingt es, eine Brücke zwischen einer literatursoziologischen und einer historischen Betrachtungsweise zu schlagen und damit die ambivalente Haltung der Schweizer Autoren zu erklären.

Portrait

Kristina Schulz ist Förderprofessorin sowie Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Bern.
EAN: 9783050056401
ISBN: 3050056401
Untertitel: Habilitationsschrift. 'Deutsche Literatur. Studien und Quellen'. 24 Schwarz-Weiß- Abbildungen.
Verlag: Akademie Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: März 2012
Seitenanzahl: 330 Seiten
Format: gebunden
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